Dezember 1995, 8. Gespräch

Themen:
Orgonomische Ernährung
Wie es weitergeht


Orgonomische Ernährung

 

JF: Sie wollten uns etwas über Ernährung erzählen.

 

WR: Eine biologische Landwirtschaft ist wichtig, auch eine biologische Tierhaltung ist die Grundlage einer gesunden Ernährung. Die Chemie muß vollständig verbannt werden aus dem gesamten Bereich der Ernährung, auch aus dem Bereich der Luft. Die Früchte, die Samen, ursprüngliche Gewächse - nicht die hochgezüchteten Sorten - sollten soweit wie möglich im unerhitzten Zustand zu sich genommen werden. Das beziehe ich auf die gesamte Menschheit. Das hat in der neuen Zeit den größten Nährwert. Sie können natürlich kochen und backen, doch sollten Sie das in guten Stein-/Holz- /Gasgeräten tun. Es wird später auch noch innovative Neuerungen auf diesem Gebiet geben, aber von Elektrizität, Mikrowellengeräten etc. ist abzuraten für meine spezielle gesunde Ernährung. Ich möchte darauf hinweisen, daß eine Ernährung, die viele Kräuter enthält, immer eine bessere Ernährung ist als eine ohne Kräuter, wobei es wichtig ist, daß die Kräuter im frischen Zustand verarbeitet werden. Im Winter wäre es gut - und das sollte auch begonnen werden - Kräuter in der Küche zu ziehen, oder in einem anderem Raum, in dem das möglich ist. Getrocknete Kräuter haben überhaupt nicht mehr die gleiche Kraft wie frische Kräuter. Es müssen frische Kräuter sein. Kaltgepreßte Öle, erste Pressung, viele Nüsse und Samen. Getreidekörner in gemahlenem Zustand in jeglicher Zubereitungsform, auch erhitzt. Von Fleisch möchte ich absehen. Wenn Sie Fleisch essen wollen, dann in einer guten Zubereitungsform. HB: Halten Sie Sprossen für gesund?

 

WR: Ich halte überhaupt nichts von Sprossen. Ich finde das ekelig, beginnendes Leben in sich reinzufressen. Es ist so eine Menge von Lebendigkeit, die dabei mit jedem Bissen abgetötet wird, daß Sie sich gar nicht vorstellen können, was Sie sich dabei antun, wenn Sie Sprossen essen. Das ist Mord am beginnenden Leben. Davon halte ich gar nichts.

 

HB: Sind Pflanzen Lebewesen?

 

 

WR: Pflanzen sind Lebewesen, da bin ich mir ganz sicher. HB: Ein Salatkopf z.B. ist dann doch auch ein Lebenwesen.

 

WR: Der Salatkopf ist dazu gezüchtet, gegessen zu werden. Er ist im Vollbesitz seiner Lebenskraft. Und der hat diese Lebenskraft in seinen Blättern, seinem Sein gut formuliert, während die Sprossen nur einen einzigen Willen haben: Leben! Wachsen! Großwerden! Und das zerstören Sie mit jedem Bissen, wenn sie es in sich hineinkauen. Und damit begehen Sie Mord. Der Salat ist bereit, sein Leben zu geben. Fermentierte Nahrungsmittel sind eine gute Darreichungsform.

 

JF: Z.B. gedarrte Körner.

 

WR: So ist es. Ansonsten können Sie gezielte Fragen stellen. Es geht darum, daß der Körper so rein wie möglich gehalten wird und so viel Eigenenergie wie möglich entwickeln kann. HB: Was ist von Kaffee zu halten?

 

WR: Kaffee ist hervorragend, wenn man sich umbringen will. Ebenso ist es natürlich auch mit Alkohol. Doch man sollte auch das alles nicht übertreiben. Ich möchte davor warnen. Der Weg hin zu einer guten Orgon-Ernährung ist ein langer Weg, der viel Geduld erfordert und der letztendlich fordert, sich im Leben daran zu erinnern, daß man anders ist. Man hat hinterher viel mehr Energie und eine viel stärkere Gesundheit, die auch positiv genutzt werden muß. Insofern ist ein langsamer Weg dorthin vorteilhaft.

 

JF: Ist es besser, Früchte der Saison und der Umgebung zu nehmen, oder soll man ruhig auch Sachen essen, die weit entfernt gezüchtet wurden, auch nach biologisch- dynamischen Gesichtspunkten.

 

WR: Es geht gar nicht um "biologisch-dynamisch". Das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, daß es richtig angebaut wird, ohne Chemie und ohne Strahlungsintensität zu starker Sonne. Und ansonsten sind Saisonfrüchte und Früchte aus dem Umkreis nicht wichtig. Wichtig ist, daß die Früchte gesund sind. Das Ausschlaggebende ist, daß sie eine große Lebendigkeit enthalten. Aber wo diese nun herstammen, ist weniger wichtig. Natürlich ist es praktisch, daß man Salat ißt, wenn man gerade Salat im Garten hat. Doch da sollten Sie sich immer von Ihrem Appetit leiten lassen. Wenn jetzt Winter ist und viel Kohl da ist, sollten Sie um Gottes Willen keinen Kohl essen, wenn Sie eine Abneigung gegen Kohl haben. Wenn Sie diese Ernährung einhalten, wissen Sie was gut für Sie ist und was nicht. Und da sollten Sie sich dann von Ihrem Appetit und Ihrem Hungergefühl leiten lassen. HB: Wie ist es mit der Trennkost?

 

WR: Die nimmt dem Körper ganz viel Energie weg und bringt den Körper auf einen ganz niederen Schwingungszustand und bringt auch die einzelnen Körperebenen total auseinander. Sie macht ein Ungleichgewicht im Körper, was dem Menschen ermöglicht, gut zu denken und zum anderen dem Magen- und Darmbereich ermöglicht, klar zu arbeiten. Aber es macht keine Gesundheit, es macht eher Krankheit. Trennkost trennt. An die Orgon-Ernährung muß man sich langsam gewöhnen. Dazu müssen dann noch viele Fragen gestellt werden, z.B. wie nach meinen Gesichtspunkten biologisch angebaut werden muß. Biologisch-dynamisch ist dabei überhaupt nicht notwendig. Es ist eine hervorragende Anbauweise, doch man kann es vereinfachen und auch verbessern. Die Menschen, die so anbauen, sind oft viel zu kompliziert und es geht auch leichter.

 

HB: Wie ist es mit Hügelbeeten?

 

WR: Wenn Sie diese nicht überdüngen, sind sie ganz gut. Es kommt darauf an, ob Sie sie brauchen. Ein guter Schritt, damit kann man gut forschen.

 

JF: Ist in den Hügelbeeten nicht Kompost drin?

 

WR: Der darf da nicht drin sein. Verkompostiert und in kleinen Mengen ist er jedoch gut. Schafe geben einen hervorragenden Mineralstoffdünger für den Boden. Der Schafmist ist dermaßen gut, daß - wenn es nicht gegen die tierische Natur wäre - ich fast vorschlagen möchte, Sie sollten Schafherden auch in Ställen halten, um an den Mist heranzukommen. So gut ist das!

 

JF: Kann man die Schafe nicht im Winter über die Felder treiben und im Sommer auf die Weiden stellen?

 

WR: Das geht auch, aber in verkompostierter Form ist es besser.

 

JF: Es gibt die Methode, mit Sauerstoffinformation versehenes Quarzmehl als Dünger zu verwenden. Ist das im Sinne Ihrer Anbauform Dünger?

 

WR: Es ist Dünger. Es ist eine Darreichungsform, die es dem Boden ermöglicht, seine eigenen gebundenen Mineralstoffe zu lösen, von unten an die Oberfläche zu bringen, und ein gutes, ausgeglichenes mineralisches Niveau in die Bodenkrume zu transportieren und auch dort zu halten.

 

JF: Es ist also gut.

 

WR: Es ist ausreichend, um der Menschheit einen Segen zu geben.

 

JF: Wie wird diese Information übertragen?

 

WR: Über Leiter. Das System ist auch ausgereift.

 

HB: Es wird ja behauptet, daß es mit Orgonenergie arbeitet.

 

WR: Es ist nicht reine Orgonenergie. Es ist eine informative Orgonenergie mit einer Mischung aus Leichtmetallen.

 

Wie es weitergeht

 

JF: Sie meinten, wir sollten einen Verein gründen?

 

WR: Ja. Ich will eine "Wilhelm Reich Association - Jürgen Fischer speaks with the Medium - Willy on Earth again." Das halte ich für sinnvoll, weil Sie dann einen größeren Schutz genießen.

 

JF: Haben Sie auch Vorschläge, wer alles in diese Vereinigung hineinsoll? Sie sind der Ehrenvorsitzende.

 

WR: Das gefällt mir sehr gut. Ansonsten schlage ich Sie vier vor und ansonsten nur Menschen, die wirklich Sympathisanten meiner jetzigen Arbeit sind, die die humorvollen Aspekte des Seins sehr zu schätzen wissen.

 

JF: Darf ich den Artikel "Willy on Earth again" nennen?

 

WR: Das würde mich sehr freuen.

 

JF: Kann ich Ihr persönliches Kürzel verwenden?

 

 

WR: Sie werden dann Ärger bekommen. Aber wenn Sie es schon machen, möchte ich es bitte in Schreibschrift haben.

 

JF: Soll ich es so machen, wie es auf dem Cloudbuster abgebildet ist, der neben Ihrem Grab steht?

 

WR: Ja, als Zeichen meiner Auferstehung. In Blau auf weißem Grund hätte ich es gerne.

 

JF: Sie hatten in Ihrem Testament gefordert, daß Ihr Werk 50 Jahre lang verschlossen gehalten werden soll. Um die Interpretation dieses Testaments hat es Ärger und auch einen Prozeß gegeben zwischen Eva Reich und dem Wilhelm Reich Infant Trust. Eva Reich war der Meinung, die Originale sollte zwar verschlossen gehalten aber sie sollten veröffentlicht werden, der Trust war der Meinung, nur einzelne ausgewählte Teile sollten veröffenticht werden. Ist es wichtig, daß Ihr Werk 50 Jahre lang verschlossen gehalten wird?

 

WR: Ich wollte, daß mein Werk 50 Jahre langder gesamten Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht wird. Es ist nicht schlecht, daß einige Teile veröffentlicht wurden, aber im großen Ganzen war es mein Wille, daß mein unveröffentlichtes Werk 50 Jahre lang in Stillschweigen ruht.

 

JF: Und nach diesen 50 Jahren soll es wieder aufgelegt werden?

 

WR: Dann soll es veröffentlicht werden und dann auch alle Teile -in Filmform, in Buchform, in Form von Skripten, von Zeitungsartikeln. Die Welt soll dann davon überrollt werden. Hätte man ja auch richtig schön machen können: Drei Jahre vorher könnte man anfangen, eine Riesenspannung aufzubauen und dann könnte man die Dinge, von denen es wirklich wichtig ist, daß einjeder sie weiß, auf den Markt bringen. Das hätte eine Gruppe von Menschen auswählen können, um zu beurteilen, welche Teile der Gesamtheit der Menschen zugänglich gemacht werden können, weil sie eingängig sind, und welche Teile so schwierig zu verstehen sind und auch so schwerwiegend sind, daß sie sowieso nur in Fachzeitschriften veröffentlicht werden können. Aber auch Frauen-Käseblättchen sind mit Sicherheit an einigen Teilen meiner Arbeit sehr interessiert.

 

JF: Nächstes Jahr wird es etwas mehr Wirbel um Sie geben, 100 Jahre Geburtstag und 40 Jahre Todestag von Wilhelm Reich, das ist es, worauf sich die Medien immer freuen.

 

WR: Ist es nicht schön, daß ich mich nun dazu auch richtig öffentlich melden kann? Ich spreche jetzt hier genau zum richtigen Zeitpunkt.

 

JF: Ich bin an der Organisation einer zentralen Veranstaltung zu diesem Thema beteiligt.

 

WR: Ist das nicht wunderbar? Deutschland ist der offenste Ort für meine mediale Tätigkeit, auch unter den Wissenschaftlern. Sie (gemeint ist das Medium Susanne) bleiben schön in Frankreich. Sie alle tun natürlich, was Sie wollen. Daß ich hier jetzt sprechen kann, ist eine ganz große Gnade, die natürlich eine lange Vorbereitungszeit hatte. Dabei wurde davon ausgegangen, daß Sie sich alle bereiterklären, für mich jetzt dazusein. Aber letztendlich machen Sie, was Sie wollen. Und diese Freiheit gestehe ich Ihnen auch zu. Ich bin Ihnen allen sehr, sehr dankbar, daß ich mich hier äußern darf. Die Arbeit, die von jedem einzelnen geleistet wird, muß bei jedem einzelnen im Rahmen des Machbaren bleiben, keiner soll über seine Grenzen gefordert werden. Und wenn Sie (JF) sich zurückschrauben müssen, weil Heike, Susanne oder Thomas nicht mehr mitkommen, oder umgekehrt, dann muß es die Association sein, die hinter dem schwächeren Glied steht und sagt: gut! Pause! Das ist mir ganz wichtig. Sonst würde ich auch gehen. Das ist keine Anordnung von oben. Ich habe wie ein Schwein geschuftet, und das gleiche müssen sie nicht mehr tun. Außerdem werden noch andere Aufgaben dazukommen, von denen ich und auch andere hoffen, daß Sie sie erfüllen werden. Die kann dann eine andere Association übernehmen.

 

JF: Wir veröffentlichen jetzt erst einmal und bauen Geräte. Soll ich die Geräte schützen lassen? Namensschutz und Gebrauchsmusterschutz?

 

WR: Unbedingt! Und dann können Sie auch irgendwann den Bau der Geräte abgeben.

 

JF: Ich hatte mir eigentlich gedacht, daß ich den privaten Bau der Geräte erlaube, so daß sich die Leute diese Geräte selber bauen können, wenn sie diese privat benutzen, daß sie aber nicht damit handeln und nicht damit kommerziell arbeiten dürfen. Die Orgonakkumulatoren habe ich auch bekommen.

 

WR: Ja, die Idee gefällt mir sehr gut.

Fischer-

ORGON-

Technik

 

Jürgen Fischer

Steinbach 2
87739 Breitenbrunn

Tel.:  08263 960 71 70

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UId-Nr: DE 172054894

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«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes.


Gott (Natur) hat die Genitalien bei allen Lebewesen geschaffen. Er hat das getan, damit diese nach natürlichen, göttlichen Gesetzen funktionieren. Deshalb ist es weder Sakrileg noch Blasphemie, dem Verkünder Gottes auf Erden ein natürliches, göttliches Liebesleben zuzuschreiben. Dieses ist im Gegenteil die Verwurzelung Gottes in der reinsten Tiefe des Menschen.


Diese Tiefe existiert im Leben von Anfang an. Die Fortpflan- zungsfunktion kommt erst in der Pubertät zur Genitalität hinzu.


Die göttliche, genitale Liebe ist schon lange vor der Fortpflan- zungsfunktion da; deshalb wurde auch die genitale Umarmung von der Natur bzw. von Gott nicht nur zum Zweck der Fortpflanzung geschaffen.

 

Wilhelm Reich, aus dem Vorwort des "Christusmord"

 


 

Im Hintergrund sehen Sie das Standbild einer grafischen Darstellung von Kreiselwellen. Unter diesem Link finden Sie Kreiselwellen in einer bewegten Trick-Animation. (Für eine bildschirmfüllende Darstellung betätigen Sie bitte die Taste F11). Diese grafische Darstellung kann die Kreiselwellen nur annähernd zeigen. Was Sie tatsächlich am Himmel sehen, kann sich davon erheblich unterscheiden.

Kreiselwellen sind optische Erscheinungen der Orgon-Energie, die immer nur subjektiv wahrnehmbar sind, d.h. man kann sie nicht fotografieren oder filmen - sie existieren nicht als eigenständiges, objektives Phänomen. Deshalb gehören sie für den Verstand nicht zur "Realität" - dennoch können sie von fast allen Menschen wahrgenommen werden. Hier auf www.orgon.de finden Sie detallierte Anleitungen (auch als kostenloses mp3-Hörbuch), wie Sie die Lebens-Energie sehen, hören und fühlen können.

Es ist sehr einfach ...

Probieren Sie es aus!

 

 

„Haben Sie schon mal über wirkliche Freiheit nachgedacht Willard? Freiheit von den Meinungen Anderer, sogar von den eigenen Meinungen?“

 

Colonel Walter E. Kurtz im Film Apocalypse Now