Dezember 1995, 4. Gespräch

Themen:
Sexualökonomie - Askese
Sexualökonomie und Göttlichkeit
Sexualökonomie - Elternschaft
Sexualökonomie - Die Freiheit des Menschen
Es gibt gar keine Therapeuten
Über Reichs Erdenleben und seine jetzige Existenz
Die Sexualität des Menschen


Sexualökonomie - Askese

 

JF: Was halten Sie von Askese?

 

WR: Die Askese ist ein weitschweifiges Thema, nicht in drei bis vier oder fünf Worten faßbar, sehr facettenreich und nicht einfach zu beschreiben. Wahre Askese beinhaltet Bejahung der eigenen Sexualität und Bejahung des Ich-Bewußtseins. Die Bejahung der fließenden Energien durch den gesamten Körper, das ist, nach meiner Aussage, wahre Askese. Was heute zum großen Teil in der Welt getrieben wird, ist großer Unsinn, Humbug, könnte man sagen. Es ist nicht zu vergleichen mit dem, was wahre Adepten be- und gelebt haben. Diese wahren Adepten haben ihre Sexualität erkannt und die fließenden Energien genutzt, um ihre Körperlichkeit zu verändern, in ein höheres Schwingungsniveau zu bringen. Doch das gelang ihnen nur durch Anerkennung und Benutzung der Sexualenergie.

 

JF: Das ist doch aber wohl kaum möglich, wenn Kinder in Nepal oder Tibet schon Gelübde ablegen oder asketisch erzogen werden.

 

WR: Hören Sie. Genau dort liegt der Fehler dessen, was Menschen denken, was Askese sein sollte oder ist. Das, was dort und auch an vielen anderen Stellen dieser Welt geschieht, ist eine absolute Verneinung der Sexualität des Lebens, es ist eine Verdummung der Menschheit, die in der Religion zu suchen ist. Die Religionsführer der heutigen Welt versuchen, die Welt in ihrem Machtbereich zu halten. Dazu müssen sie die Menschheit erniedrigen, ihnen das Licht, die Lumineszenz nehmen. Wie sie sich erinnern können, ist Orgon-Energie als Lumineszenz zu erkennen.

 

JF: Wenn Menschen sehr religiös gelebt haben - was geschieht mit ihnen dann im Jenseits?

 

WR: Wenn diese Menschen wahrhaft religiös gelebt haben - muß ich Ihnen sagen - sind sie im Jenseits heilig und sind in den heiligen Sphären.

 

JF: Auch, wenn sie naive religiöse Vorstellungen gehabt haben, z.B. Askese als Sexualverneinung?

 

WR: Das läuft unabhängig von ihrer Sexualität und von ihren Lebensvorstellungen. Es geht hier um eine religiöse innere Heiligkeit, die von der göttlichen Quelle in ihrer Reinheit erkannt wird und erhoben wird. Das hat nichts mit dem zu tun, was ich versuche, der Menschheit klarzumachen. Mein Weg der Orgonomie ist ein Menschheits-Entwicklungsweg, der es den Menschen ermöglicht, sich in Freiheit zu entwickeln und in Freiheit die eigenen Entscheidungen zu fällen. Die Orgonomie kann es der Menschheit ermöglichen, sich selbst zu erkennen, sich selbst zu lieben und zu achten und dann neu zu überlegen, was der Mensch möchte, um dann in Freiheit - ich betone: in wahrer Freiheit - zu tun, was jeder Mensch für richtig erachtet. Es ist ein gefährlicher, doch ein wahrhaftiger Weg.

 

Sexualökonomie und Göttlichkeit

 

JF: Steht der sexualökonomische Weg der Entwicklung der Menschheit sowieso bevor, oder gibt es eine Entscheidungsmöglichkeit dafür oder dagegen?

 

 

WR: Natürlich. Die Sexualökonomie ist keine Freiheit der Gedanken, sie ist die Freiheit der Wesenheit des Menschen.

 

JF: Aber es ist ein schmerzhafter Prozeß.

 

WR: Es ist ein sehr schmerzhafter Prozeß. Doch eines Tages werden die Menschen in Freiheit erzogen sein.

 

JF: Ist das sicher?

 

WR: Das ist absolut sicher. Die göttliche Quelle wünscht nicht die weitere Unterdrückung und Verdummung, Verdunkelung und Versklavung der Menschheit. Es werden größere Wunder geschehen, als ich sie mit der Orgonomie bewirken kann, die der Menschheit auf dem Weg helfen werden. Es muß geschehen.

 

Sexualökonomie - Elternschaft

 

JF: Als Sie noch als Arzt und Psychoanalytiker aktiv waren, haben Sie sich vorgestellt, daß sich diese Sache sehr forciert umsetzen kann. Sie haben zum Teil sehr extreme Ansichten gehabt, z.B. daß die Eltern eine Berechtigung haben müßten, um zu beweisen, daß sie in der Lage sind, ihre Kinder frei zu erziehen. Sie haben damals sicher auch gewußt, daß dies eine gewisse Absurdität in sich birgt. Die Menschen kriegen einfach Kinder, es ist ein Teil des biologischen Existierens. Aber es war schon ein gewisser Sinn darin. Sie wollten die Sexualökonomie forciert in die menschliche Existenz umsetzen.

 

WR: Sehen Sie, ich bin immer noch der Ansicht, daß die Eltern prädestiniert sein müssen, Eltern zu sein. Ich bin immer noch der Meinung und der wahrhaften Überzeugung, daß jede Mutter und jeder Vater auf dem Entwicklungsweg des Embryos hin zur Geburt genügend Entwicklungsmöglichkeiten hat und genügend Anlagen in sich trägt, um sich darüber klar zu sein, was eine Mutter oder ein Vater zu sein hat, wo ihre Rolle im Leben des sich entwickelnden Kindes liegt. Ich weiß aus meiner heutigen Sicht, daß diese Entwicklungsmöglichkeiten jeder Mutter und jedem Vater auch gegeben sind. Es liegt an den Eltern, ob sie ihrem sogenannten Gewissen gehorchen und sie sich auf ihre Kinder einstellen oder nicht. All das, was wirklich falsch läuft in der Kindererziehung, liegt daran, daß die Menschen nicht mehr fähig sind, ihren Kindern das zu geben, was die Kinder brauchen. Die Eltern besitzen aber die Möglichkeiten in sich, um zu wissen was die Kinder brauchen. HB: Aber das ist doch oft charakterlich richtig zugedeckt, so daß sie gar nicht mehr wissen, was falsch oder richtig ist.

 

WR: Eine Schwangerschaft bietet die Möglichkeit, sich vieler dieser Muster und Prägungen bewußt zu werden und beinhaltet die Möglichkeit zu lernen, mit diesen Prägungen umzugehen oder sie loszulassen. HB: Das klingt so einfach.

 

WR: Es ist nicht einfach, aber es ist notwendig - und die Möglichkeit besteht.

 

Sexualökonomie - Die Freiheit des Menschen

 

JF: Wenn man das so ausdrückt, wie Sie das jetzt sagen... gibt es nicht die Gefahr, daß die Problematik individualisiert wird? Daß die Menschen sich persönlich schuldig fühlen, unfähig fühlen, wenn sie das nicht umsetzen können? Ich habe diese Problematik z.B. im Buddhismus gesehen, wo alle Probleme, alle zwischenmenschlichen Schwierigkeiten immer den Menschen zugeschrieben werden und alles Positive, aller Segen immer von der göttlichen Kraft kommt. Die Menschen sind auf diese Weise unglücklich geworden, weil sie alles Negative auf sich projizierten und alle gesellschaftlichen und historischen Zusammenhänge negiert wurden. Für mich lag der große Wert der Sexualökonomie immer darin, den Zusammenhang zwischen persönlicher Entwicklung des Menschen und gesellschaftlichen Zusammenhängen aufgedeckt zu haben.

 

WR: Hören Sie, das sehe ich immer noch so. Doch ich bin nicht dazu bereit, die Menschen durch die Sexualökonomie soweit von ihrer Schuldenlast zu befreien wie ich es bisher getan habe.

 

JF: Persönlich?

 

WR: Persönlich und in der Gruppendynamik. Ich habe hier oben sehr viel gesehen und erkenne, daß die Freiheit des Einzelnen stärker ist, als ich es für möglich gehalten hatte. Doch die Feigheit der Menschen, der einzelnen wie der gesamten Menschheit ist um einiges stärker. Ich bin nicht mehr bereit, diese Feigheit in dem Maße zu unterstützen, wie ich es als Erdenmensch getan habe, doch sehe ich, daß Sie in Grundzügen immer noch Recht behalten, wenn Sie sagen, daß die Schuld nicht vollkommen beim Einzelnen zu suchen ist. Vom Willen bis zur Veränderung ist immer ein weiter Weg. Doch unterschätzen Sie nicht die Liebesfähigkeit der Kinder. Kinder vergeben sehr viel, wenn sie das wahre Bemühen und die Anerkennung der Eltern spüren. Das ist ein neues Gebiet von mir, das Sie sicher etwas überfordert, aber Sie werden das noch verstehen. Hören Sie, ich bin hier oben auf INTERESSANTE Wissensgebiete gestoßen.

 

JF: Sie sollten davon reden, ich werde es immer wieder anhören und lesen, dann wird sich schon klären, was ich nicht verstehe.

 

WR: Es ist ein sehr großer Unterschied zwischen den Blockierungen der Menschen und den ausgelebten Blockierungen der Menschen. Ein Mensch, der einen sehr starken Geist in sich trägt, stark von der göttlichen Quelle genährt wird, kann hervorragend mit seinen Blockaden leben, ohne sie auszuleben. Er wird in unglückliche Phasen verfallen, doch das tun alle Menschen, und doch kann er diese Blockaden gut unter Kontrolle halten und sie nur in höchsten Extremsituationen ausleben müssen. Und das wird ihm von allen Seiten als nichtig anerkannt werden. Diese Möglichkeit besteht, sie ist aber noch nicht raumgreifend für die Menschheit möglich. Es muß ein Weg gefunden werden, der Menschheit so viel Mut zu geben, daß sie bereit ist, so leben zu wollen. Die Bereitschaft, die Blockierungen als nichtig anzuerkennen, ist sehr schwer zu erreichen, weil die Blockierungen ein sehr extremes Eigenleben in der Persönlichkeit des Menschen führen. Es ist nicht leicht für den Menschen an sich, seine wahre Identität zu finden und zu leben, in dem Wirrwarr, von dem er denkt, daß er es ist.

 

Es gibt gar keine Therapeuten

 

JF: Geht diese Entwicklung individuell ohne Therapeuten vonstatten? Die psychiatrische Orgontherapie ist ja ein extremes Beispiel dafür, daß die Veränderung nur durch einen sehr spezialisierten Arzt durchgeführt werden kann. Daher ist auch die Möglichkeit der Veränderung der Menschheit über diesen Weg relativ klein, weil es so wenige gut ausgebildete Therapeuten gibt. Gibt es hier eine andere, vielleicht funktionellere Möglichkeit?

 

WR: Hören Sie, ich sehe den Witz in Ihren Augen. Ich weiß, ich schneide hier ein neues, sehr heißes Thema an. Doch, ich sehe schon, daß die Möglichkeit auf Dauer besteht, die Menschheit ohne Therapeuten wahrhaft zu verändern. Es ist ein weiter Weg, der sehr viel Veröffentlichung und sehr, sehr viel Propaganda erfordert. Doch die Wahrhaftigkeit im Menschen wird die starken Menschen, die lichtvollen Menschen anziehen, auszuprobieren, wahrhaft zu leben und das wird Folgen nach sich ziehen in einem Maße, das ich nicht zu beschreiben willens bin. Es wird die Möglichkeit für jeden einzelnen Menschen bestehen, sich vor den eigenen Spiegel zu stellen. Es wird getan werden, machen Sie sich darüber nur keine Gedanken.

 

JF: Das tue ich nicht. Der Witz in meinen Augen kommt auch eher daher, daß ich oft das Gefühl habe, bei Therapeuten oft recht kranken Menschen gegenüberzustehen. Obwohl sie in bestimmten Teilbereichen sehr lebendig sind.

 

WR: Hören Sie, wenn ich Ihnen etwas sagen darf: Es gibt gar keine Therapeuten. Es gibt keine Menschen, die anderen Menschen wahrhaft weiterhelfen können. Es ist der Mensch im Menschen, der Geist im Menschen, der dem Menschen an sich helfen kann, sich zu entwickeln, sich zu befreien, sich glücklich zu machen, sich in die tiefsten Tiefen der Angst, der Wut, der Verzweiflung zu stürzen. Es ist der Mensch, der sein Leben lebt, es ist nicht der Therapeut, der wahrhaft therapieren kann. Wenn aber der Therapeut so gelagert ist wie ich es war und die Bereitschaft und die Kraft besitzt, dem Menschen, der bei ihm ist, die Kraft zu geben, sich anzuschauen und das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen, sich die eigene Persönlichkeit in ihrer Vielfältigkeit zu vergegenwärtigen und zu akzeptieren, besteht natürlich die Möglichkeit, einen Menschen wieder aufzurichten, so daß er wieder laufen kann. Doch es ist der Mensch, der bewußt die Entscheidung getroffen hat, diese Schritte zu gehen, nicht der Therapeut, der den Menschen therapiert hat.

 

JF: Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen.

 

WR: Hervorragend. Da sind wir wieder auf einer Ebene.

 

Über Reichs Erdenleben und seine jetzige Existenz

 

JF: Ich habe in Amerika Menschen getroffen, die von Ihnen therapiert worden sind. Es waren alte Menschen.

 

WR: Ja! Mit einem Strahlen im Gesicht.

 

JF: Ja. Jo Jenks zu Beispiel. Sie war eine alte Frau und sie hat mir unter Tränen erzählt, wie sie sich von Theo Wolfe hat trennen müssen. Sie war verliebt wie vierzig Jahre zuvor und diese emotionelle Intensität führte sie auf die Begegnung mit Ihnen zurück, obwohl sie Ihnen in Bezug auf die Geschichte mit Wolfe nicht sehr freundlich gestimmt war. Aber alles andere: die Erinnerung an Sie in der Therapie hat aus der alten Frau ein junges Mädchen gemacht.

 

WR: Das geht mir runter wie Butter. Hören Sie, die menschlichen Beziehungen, die ich in meinem Leben hatte, sind mir von keiner großen Bedeutung mehr. Es ist mir nicht wichtig, was geschehen ist - zwischenmenschlich. Ich habe einigen Menschen vergeben und ich muß einige, viele Menschen um Vergebung bitten. Das fällt mir auch heute noch nicht immer leicht. Deswegen bitte ich Sie, die Persönlichkeiten aus meinem Leben, die Begebenheiten, die sich abgespielt haben, nicht zu stark in den Vordergrund der Orgonomie zu stellen. Als Mensch an sich war ich nicht besonders geprägt von einer gewissen Göttlichkeit. Ich war innerlich oft erfüllt von Liebe zu den Menschen, aber ich konnte es nicht vermitteln. Ich war hin- und hergerissen zwischen dem was ich als Persönlichkeit darstellte, und von dem, was mich erleuchtet hat und von dem, was mich getrieben hat in meiner Arbeit. Daher war ich sehr schwer greifbar und erkennbar für Menschen. Aus dem heraus ist mein Bild, was ich als Mensch dargestellt habe, in Bezug auf meine Kinder, auf meine Frauen, auf meine Freunde, kein besonders ansprechendes Bild. Ich schäme mich dessen nicht und doch hätte ich gerne vieles anders gemacht. Doch sehe ich auch, daß die Aufgabe, die ich hatte, es mir nicht ermöglicht hat, besser mit den Menschen umzugehen. Es war nicht gut gelebt von mir. Reicht Ihnen das als Antwort?

 

JF: Ja. Ich hatte eine solch offene Antwort nicht erwartet. Vielen Dank. Ich habe immer gedacht, aufgrund der biographischen Daten und der Berichte über Sie, daß Sie ein Mensch gewesen sind, dem ich nicht so gerne begegnet wäre. Ich hätte Angst gehabt. Dieses Gefühl hat sich in den letzten drei Tagen vollständig abgebaut.

 

WR: Ich bin noch nicht vollständig frei von meinen menschlichen Emotionen. Dazu bin ich viel zu sehr und viel zu oft in den Erdengürtel eingetaucht, um an der Orgonomie zu arbeiten. Auch ist es mir heute noch eine große Erleichterung, mich in diesen menschlichen Emotionen auszudrücken, um das zu sagen, was ich wirklich sagen möchte. Doch habe ich dort, wo ich bin - wie soll ich es sagen - einen Quell der Kraft gefunden, eine Heimat, eine Sehnsucht... Es ist nicht das Zuhause, aber es ist etwas, was mir genügend Kraft gibt, meine Arbeit hier im Erdengürtel im inneren Frieden zu machen, ohne wahre Emotionen Menschen gegenüber. Es gibt oft noch die Momente, wo ich mich um einige Orgonomen wahrhaft ärgern könnte. Aber in dem Moment, wo ich den Erdengürtel verlasse, sehe ich die Nichtigkeit meines Ärgers ein. Und verstehen Sie diese Diskrepanz. Das eine ist das Mensch- Sein in der Materie - eingetaucht im Körper, in die feststofflichen Energien, wozu auch die Orgonenergie gehört. Es ist eine feststoffliche Energie. Und zum anderen die Geistigkeit, die aus mir ein anderes Wesen, ein anderes Sein macht. Ich arbeite dort, wo ich jetzt arbeite, mit einer Wesensgruppe zusammen. Wir sind dort eins. Es ist gut so. Es ist für Sie sehr schwer vorstellbar, daß ein Wilhelm Reich in eine Gruppe integriert ist und in einer Gruppe denkt, doch es funktioniert hervorragend. Ich bin einer der Abgesandten, die hierherkommen und sich vermitteln, durch Medien, durch Gedankenenergien, wie Sie sie schon sehr viele bekommen haben. Wir speichern die Informationen von dem, was wir herausgefunden haben, in einer gewissen Energieschicht, die um die Erde herumliegt, in einem feinstofflichen Bereich, an den die Menschen in einigen Jahren herankommen werden. Es ist ein großes Energie-Gitternetz, was sich um die Erde herumlegt, so könnte man es sagen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt hinabgesenkt wird, in die Köpfe und in die Herzen der Menschen. Das wird allen Menschen eine große Erleichterung und eine große Befriedigung geben. Und das wird einen großen wissenschaftlichen Sprung ergeben und der Menschheit helfen, die Orgon-Energie und andere Energien anzuerkennen, sie wahrhaft wissentlich erkennen zu können.

 

Die Sexualität des Menschen

 

Das Problem der Menschen liegt darin, daß sie mittlerweile so verdammt sind und so müde gemacht worden sind, daß sie nicht mehr fähig sind, die Lebendigkeit zu sehen, anzuerkennen und sich noch nach ihr zu sehnen. Sie wissen selbst, wie viele schädliche Energien überall am Fließen sind, wieviel Elektromagnetismus überall ist, der es den Menschen gar nicht mehr ermöglicht, in ihrer Lebendigkeit zu sein. Hinzu kommt eine Sexualität, die, wenn sie vorhanden ist, so vollendet entartet ist, daß der Begriff "Sexualität" mit absoluter Vorsicht zu genießen ist. Sexualität ist der liebevolle Austausch zwischen zwei Menschen. Es ist kein schnelles Gebumse und Geficke mit irgendeinem Mann und irgendeiner Frau. Das ist ganz, ganz wichtig. Eigentlich müßten mehrere Begriffe dafür geschaffen werden, wissenschaftliche Begriffe, die in der Sexualität die genauen Grenzen dafür setzen, was gemeint ist. Es ist sehr, sehr, sehr schwer, zwei Personen so weit zu bekommen, daß sie in einer wahrhaft glücklichen Sexualbeziehung miteinander leben.

 

JF: Was heißt "Personen dazu bekommen"? Als Therapeut? In der Beeinflussung durch himmlische Kräfte?

 

WR: Hören Sie! Glauben Sie wirklich, daß zwei Menschen nett miteinander sein könnten, ohne die himmlischen Kräfte, die immer wieder eingreifen, die mit absolut liebevoller Mühe immer wieder einem der beiden oder beiden einflüstern, ruhig zu bleiben, liebevoll miteinander zu sein, das Gute am anderen zu sehen? Glauben Sie mir: die Menschen sind nicht fähig, Frieden untereinander zu halten. Sie können es nicht, es braucht die Hilfe der göttlichen Kräfte. HB: Das heißt ja, daß die Menschen schlecht sind.

 

WR: Sie sind es. Auch ich muß hier als Protzer erscheinen, muß als der alte Wilhelm Reich erscheinen, um überhaupt den Menschen klarzumachen, daß ich es bin, der hier spricht. Wenn ich so kommen würde, wie ich wahrhaftig jetzt bin, würde mich niemand mehr erkennen. Sie würden sagen: "Das ist da so'n Engel", wenn Sie mich verstehen würden. Aber ich komme hierher in meiner Aufgabe als Wilhelm Reich. Sonst würde mir niemand zuhören. Ein Engel ist jemand, der mit Flügeln flattert, mit einem Heiligenschein, der vielleicht noch heilige Lieder singt. Was ist ein Engel für einen Menschen? Verstehen Sie mich?

 

JF: Starke Worte, aber ich glaube, das stimmt alles.

 

WR: Ich habe dem, was Sie gesagt haben, nichts hinzuzufügen. Die Menschheit bietet ein ganz trauriges Abbild dessen, was sie einmal gewesen ist. Was hier auf Erden geschieht, ist so dunkel und so grauenhaft, daß es mir oft nicht mehr leichtfällt, hier hinunterzukommen. Trotz der Orgonomie. Das sind wahrhaft starke Worte. Ich möchte den heutigen Abend beschließen, wünsche Ihnen eine friedvolle Nacht, ein wenig mehr Gesundheit und lassen Sie sich nicht zu sehr stressen von den Energien, die um Sie herum sind. Auch nicht von meinen Energien. Sehen Sie, Ihre Wesenszüge sind angegriffen von den starken Energien, die ich Ihnen mitbringe, die ich Ihnen darbringe, durch das, was ich Ihnen sage und das, was ich ihnen auch vermittle, was Sie in Worten mitbekommen. Halten Sie tapfer durch, es wird Ihnen in einigen Tagen besser gehen. Stressen Sie sich nicht, lassen Sie die Kinder spielen. Kümmern Sie sich nicht so sehr um die Feinheiten des Seins. Die Kinder werden ihren Frieden finden. Auch sie sind aus ihrer Mitte gefallen. Es ist zum Besten, zum Wohle der Kinder. Auch den Kindern geht es zur Zeit nicht so wohl. Blockaden entstehen oft noch sehr anders, als man denkt und die Lösung der Blockaden ist ebenfalls auf vielen Ebenen gegeben. Guten Abend.

Fischer-

ORGON-

Technik

 

Jürgen Fischer

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«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes.


Gott (Natur) hat die Genitalien bei allen Lebewesen geschaffen. Er hat das getan, damit diese nach natürlichen, göttlichen Gesetzen funktionieren. Deshalb ist es weder Sakrileg noch Blasphemie, dem Verkünder Gottes auf Erden ein natürliches, göttliches Liebesleben zuzuschreiben. Dieses ist im Gegenteil die Verwurzelung Gottes in der reinsten Tiefe des Menschen.


Diese Tiefe existiert im Leben von Anfang an. Die Fortpflan- zungsfunktion kommt erst in der Pubertät zur Genitalität hinzu.


Die göttliche, genitale Liebe ist schon lange vor der Fortpflan- zungsfunktion da; deshalb wurde auch die genitale Umarmung von der Natur bzw. von Gott nicht nur zum Zweck der Fortpflanzung geschaffen.

 

Wilhelm Reich, aus dem Vorwort des "Christusmord"

 


 

Im Hintergrund sehen Sie das Standbild einer grafischen Darstellung von Kreiselwellen. Unter diesem Link finden Sie Kreiselwellen in einer bewegten Trick-Animation. (Für eine bildschirmfüllende Darstellung betätigen Sie bitte die Taste F11). Diese grafische Darstellung kann die Kreiselwellen nur annähernd zeigen. Was Sie tatsächlich am Himmel sehen, kann sich davon erheblich unterscheiden.

Kreiselwellen sind optische Erscheinungen der Orgon-Energie, die immer nur subjektiv wahrnehmbar sind, d.h. man kann sie nicht fotografieren oder filmen - sie existieren nicht als eigenständiges, objektives Phänomen. Deshalb gehören sie für den Verstand nicht zur "Realität" - dennoch können sie von fast allen Menschen wahrgenommen werden. Hier auf www.orgon.de finden Sie detallierte Anleitungen (auch als kostenloses mp3-Hörbuch), wie Sie die Lebens-Energie sehen, hören und fühlen können.

Es ist sehr einfach ...

Probieren Sie es aus!

 

 

„Haben Sie schon mal über wirkliche Freiheit nachgedacht Willard? Freiheit von den Meinungen Anderer, sogar von den eigenen Meinungen?“

 

Colonel Walter E. Kurtz im Film Apocalypse Now