Juli 1996, 16. Gespräch

 

Themen:
Das Dritte Auge
Meditationssysteme
Orgonomie: Lernen durch das Lebendige
Die Freude der Kreiselwellen
Licht, Farben und Energien
Engel und Heilige
Fragen an Wilhelm Reich


 

Das Dritte Auge

 

WR: Guten Abend, ich höre Sie. Sie können Fragen stellen.

 

JF: Guten Abend. Beim Abschreiben bin ich dreimal auf den Begriff "Drittes Auge" gestoßen. Sie haben das etwas abgetan, dies zu erklären, aber ich möchte Sie bitten, dies zu tun, denn ich habe dafür keine Erklärung.

 

WR: Das dritte Auge ist ein Energiezentrum im feinstofflichen Obidalkörper ungefähr auf der Höhe der Hypophyse. Benutzt wird es bei allen medialen Fähigkeiten. Es gibt keine mediale Fähigkeit, die ohne das dritte Auge entwickelt und genutzt werden kann. Ist diese Erklärung ausreichend oder möchten Sie noch mehr darüber wissen?

 

JF: Ich möchte schon mehr darüber wissen. Was hat zum Beispiel die Meditation mit dem dritten Auge zu tun?

 

WR: Alle Meditationen öffnen das dritte Auge. Die Fähigkeiten des dritten Auges bestehen darin, die hochsensiblen Faktoren der Umwelt aufzunehmen und dem Gehirn oder anderen weiterverarbeitenden Drüsensystemen zuzuführen. Und über die Drüsensysteme kann der Mensch dann wahrnehmen, z.B. über die Hautdrüsen aber auch über die inneren Drüsen kann der Mensch überhaupt wahrnehmen, was im Äußeren vorgeht. Aber das Hauptaufnahmezentrum dafür ist immer das dritte Auge.

 

JF: Also auch, wenn man es nicht weiß.

 

WR: Ja, so ist es. Das braucht man nicht zu wissen, das funktioniert ganz von alleine.

 

JF: Und was heißt dann "das dritte Auge öffnen"?

 

WR: Das dritte Auge ist geschlossen, wenn man überhaupt keine übersinnlichen Fähigkeiten ausgebildet hat. Und je mehr sich die übersinnlichen Fähigkeiten ausbilden, desto stärker wird das dritte Auge geöffnet. Vollkommen geöffnet ist es, wenn Sie jederzeit in geistige Welten – in höhere geistige Welten genauso wie in niedrige geistige Welten – und in alle Elementarreiche mit sämtlichen verschiedenen Energiesphären hineinschauen können. Das ist ein sehr weiter Weg. Daran können Sie sich ungefähr selber einschätzen, wie weit Ihr drittes Auge geöffnet ist. Ein kleiner Spalt davon genügt schon, um bemerkenswerte Phänomene betrachten zu können.

 

Meditationssysteme

 

JF: Ist es dann sinnvoll zu suchen und verschiedene Meditationssysteme auszuprobieren, oder sollte man damit eher vorsichtig sein.

 

WR: Nein, man sollte weder suchen noch ausprobieren. Es sollte jeder wirklich seinen inneren Weg gehen, mit dem er sich wohlfühlt und mit dem er selber einverstanden ist.

 

JF: Also nach Gefühl entscheiden, welche Meditationen angebracht sind?

 

WR: Ganz genauso ist es. Selbst, wenn man dann in Irrwege hineinläuft, ist man es immer selber gewesen, der gelaufen ist und das ist doch besser, als wenn man auf Ratschläge anderer gehört hat und nicht dorthin gelaufen wäre – oder in guten Wegen geht und diese nicht als gute Wege erkennen kann. Es ist schon immer besser, daß jeder seinen eigenen Weg geht. Der kann möglicherweise über Meditationssysteme führen, aber er muß es nicht.

 

JF: Vorausgesetzt, man hat dafür ein gutes Gefühl, helfen dann z.B. solche Sachen wie luzides Träumen? Das ist ja auch eine Methode, die man lernen kann.

 

WR: Also luzides Träumen hilft. Nur darf man es nicht nach festen Regeln und Büchern versuchen, verständlich zu machen. Luzides Träumen ist eine hervorragende Sache aber die Diagnose der Träume muß entweder von einem hervorragenden Therapeuten geleitet werden oder aber die Menschen müssen von ihrer Selbstherrlichkeit soweit Abstand nehmen, daß sie Ihre Träume richtig erkennen können. Das kann man nicht durch Bücher lernen. Die Symbolik ist da längst nicht ausreichend und auch nicht immer wahrheitsgemäß.

 

JF: Aber beim luziden Träumen geht es ja auch darum, in einer bestimmten, realitätsnahen Ebene Ort- und Zeitreisen zu machen, d.h. mit seinem Bewußtsein woanders hinzugehen, bis hin zu jenseitigen Welten. Sondern nicht nur in der Symbolik zu träumen, sondern bewußte Traumreisen zu machen.

 

WR: Das ist das gleiche. Auch da kann man das nur richtig verstehen, wenn man die Symbolik richtig deuten kann. Also selbst, wenn Sie diese Reisen machen in die geistigen Welten hinein, wird Ihnen in den geistigen Welten etwas vermittelt und das können Sie nur begreifen, wenn Sie sich frei machen von allen Konventionen, allen Büchern und allem anderen, und wirklich lernen, es mit Ihrem inneren Verstand zu begreifen. Solange sich die Menschen an äußeren Lehrmeinungen festhalten, können sie weder zur Wahrheit noch zur Ehrlichkeit durchstoßen. Und dann helfen diese Träume nicht. Ansonsten würde ich sagen, ist es ein sehr guter, wissenschaftlicher Weg, das luzide Träumen.

 

JF: Wir hatten schon einmal darüber geredet. Technische Methoden, die Synchronisation der Gehirnhälften über Brain-Machines, also über elektronische Systeme. Kann so etwas positive Wirkungen haben?

 

WR: Das ist nicht ausreichen, um positive Wirkungen zu erzielen. Der Charakter des Menschen, der innere Wesenskern des Menschen, entscheidet, ob etwas positive Wirkungen hat oder nicht. Eine geistige Fähigkeit erzwingen zu wollen über zu technische Apparaturen ist niemals gut und kann niemals zum Besten der Menschen sein. Geistige Fähigkeiten müssen sich mit dem inneren Erwachen entwickeln, aber nicht durch erzwungene Maßnahmen. Es wäre gegen die Natur.

 

JF: Ich glaube auch, daß nach meiner Erfahrung oder durch das, was ich jetzt durch die Gespräche gelernt habe, ist bei geistiger Entwicklung das schrittweise vorangehen das Wichtigste. Ich habe beim Abschreiben gemerkt, wo ich bei den Gesprächen nicht zugehört habe und daß ich zum Beispiel bei der Sache mit dem Ferntasten erst verstanden habe, was geredet wurde, als ich es abgeschrieben habe. Und dabei habe ich verstanden, daß Meditation besser verstanden werden kann über das Tun, als über Erklärungen.

 

WR: Ja. Also das ist etwas, worin ich mit Ihnen vollkommen konform gehe. Die Erklärung liegt immer im Tun. Das Begreifen einer Sache kann nur entstehen, indem man sie in sich lebendig hat, wenn man sie getan hat, wenn man sie selber erschaffen hat oder wenn man sich als Teil dieser Sache fühlen kann. Dadurch kann man es verstehen und begreifen.

 

Orgonomie: lernen durch das Lebendige

 

JF: Sollte ich in meinen Seminaren mehr sachliche Vorträge zu Themen der Orgonomie bringen? Bisher bin ich davon ausgegangen: Dinge, die ich geschrieben habe, die die Leute in Büchern lesen können muß man nicht unbedingt noch einmal in Seminaren dieser Art referieren. Andererseits wissen die Leute das nicht und kommen auf Seminare, um Wissen zu sammeln. Sollte ich mehr orgonomische Themen erarbeiten, um den Leuten ein Grundgerüst zu vermitteln?

 

WR: Das müssen Sie unbedingt tun. Weil die Menschen wirklich keine Ahnung haben. Und die Orgonomie ist ein Thema, das sich besser durch Worte vermitteln läßt als durch Bücher, weil sie lebendig ist und weil sie vom Lebendigen erzählt, weil sie die Wissenschaft des Lebendigen ist. Daher kann sie besser durch lebendige Menschen vermittelt werden als durch Bücher. Also, das wäre sehr, sehr, sehr wichtig.

 

JF: Ich werde also verschiedene Themen anbieten, so wie sie im Heftchen "Lebensenergie aus der Atmosphäre" zusammengefaßt sind, und dann jeweils eine halbe Stunde referieren.

 

WR: Immer wieder neu die Grundvoraussetzungen von Orgon und DOR erklären. Die Menschen müssen jetzt nämlich wach werden. Wenn jetzt nämlich nicht das DOR massiv bekämpft wird, ist die Erde jetzt schon verloren gewesen. Es ist mir wichtig, daß ich jetzt nicht gesagt habe: "wird die Erde verloren sein" sondern "ist die Erde jetzt schon verloren gewesen". Doch die Kämpfe von DeMeo und einigen anderen Strategen reichen überhaupt nicht aus, um die Atmosphäre vom DOR zu reinigen. Die gehen diese Dinge auch noch nicht wissenschaftlich genug an. Alle, also wirklich alle, die sich mit orgonomischen Themen beschäftigen, gehen von sich selber aus. Sie sagen: ich tue dies, und ich tue das, und ich tue jenes. Sie stellen sich alle immer noch selber in den Mittelpunkt der Sache und haben ein egoistisches, egozentrisches Weltbild. Damit bin ich nicht einverstanden und damit bin ich auch überhaupt nicht glücklich. Und das ist nicht wahre Orgonomie. Wahre Orgonomie kann nur da entstehen, wo die Menschen, die sich damit beschäftigen, Teil des Ganzen werden. Und dann würden in der Bekämpfung von DOR sehr viel weniger Schwierigkeiten auftreten, und nicht nur auf dem Gebiet, auch noch auf ganz anderen Gebieten. Die gesamte Orgonomie könnte sehr viel weniger in Verruf sein, wenn die Menschen, die sich damit beschäftigen, nicht so stark ihr Ego ausgeprägt hätten. Es wäre viel besser, sie wären mehr im Fluß der Orgon-Energie. Es ist ja eigentlich genügend von ihr da, besonders für alles, was lebendig ist.

 

JF: Ich sehe genau, was Sie meinen und ich verstehe auch genau meinen Anteil daran. Also ich weiß wieviel ich selber dazu beigetragen habe, daß die Situation der Orgonomie ist, in so viele Scheibchen geschnitten zu sein.

 

WR: Ich gehöre auch dazu. Ich bin ein sehr wissenschaftlicher Wissenschaftler gewesen und es wäre besser gewesen, ich hätte meine Forschung manchmal etwas weniger in den Mittelpunkt gerückt und wäre ein kleines bißchen mehr auf meine Umwelt eingegangen. Es hätte meiner Forschung sehr gut getan. Doch das läßt sich jetzt nicht mehr ändern. Doch es würde mich sehr freuen, wenn meine Nachkommen, Nachfahren diesen Fauxpas, den ich mir geleistet habe, aus der Welt räumen würden. Hätte ich nicht das DOR gefunden, könnten Sir heute nicht das Orgon mehr werden lassen. Doch um das Orgon wieder mehr werden zu lassen, müssen Sie in dieser freudentanzenden Energie sein. Ich werde jetzt poetisch und möchte von den tanzenden Lichtpünktchen am Himmel erzählen, von Feen und Elfen, die im Blumenreigen tanzen.

 

Die Freude der Kreiselwellen

 

JF: Als ich vor einigen Tagen die Pünktchen am Himmel sehr intensiv gesehen habe, ist mir eingefallen, daß mir ein Hellseher gesagt hat, daß Engel als Lichter erscheinen. Besonders eindrucksvoll sei das bei der Sexualität, weil sie dann besonders eindrucksvoll kommen. Ich habe das zum Teil sogar schon als aufleuchtende blaue Bälle. Sind die Kreiselwellen vielleicht auch Wesenheiten? Wie kommt es zu dieser Wellenform, sind es vielleicht nicht gerade Engel, aber Lichtwesen?

 

WR: Jetzt kommen wir der Orgonomie wieder näher! Es sind Wesenheiten, beseelte ..."Kleinstlebewesen" ist nicht das richtige Wort .. kleine Seelchen. Sie haben keinen Verstand, sie haben kein Gehirn wie der Mensch, aber sie sind sehr, sehr lebendig und sehr freudig und zur Zeit oft sehr traurig, weil keiner mehr so richtig eingeht und keiner mehr sie so richtig haben will. Denn Orgon kann nur da so richtig da sein, wo gerne gelebt wird, wo richtig massiv gerne gelebt wird.


In tiefsten Zügen, aus vollster Brust,
schallt des Wand'rers Lebenslust!
Er jodelt auf den Bergen früh,
juppheidi und juppheidö.

 

JF: Sind diese Kreiselwellen-Wesenheiten etwa in der Bewußtheit von Pflanzen?

 

 

WR: Nein, sie haben eine ganz andere Bewußtseinsstruktur. Sie sind sehr einfach, aber sie sind sehr kraftvoll ausgeprägt. Sie werden abgestoßen und angezogen, das heißt sie funktionieren magnetisch, so wie man das auf der Erde kennt. Freude, Lebenslust, Lebenswille, Lebensenergie ziehen Orgon an und zu viel Frustration stößt Orgon ab.


Metall zieht übrigens Orgon deshalb an, weil es sehr schwer ist, weil es seine Art des Seins sehr stark manifestiert hat und es hält Orgon so lange fest, bis etwas Lebendigeres vorbeikommt. Wenn nur Metall da ist, bleibt das das Orgon auch dort, mit absoluter Sicherheit, aber wenn auch in großer Entfernung etwas Lebendiges ist wird es sofort zu diesem Lebendigen hinfließen, weil es lebendiger ist. Das heißt, die Abstufung ist: die willensstarke Seinsausformung, die sich beim Metall sehr stark darstellt hat nicht so eine große Kraft wie alles, was lebendig ist, was die magnetischen Eigenschaften des Orgon angeht.

 

Licht, Farben und Energie

 

JF: Als Susanne aus dem Orgon-Energie-Transformator Lichter heraustanzen sah, welcher Art von Energie oder welche Art von Wesenheit ist in diesem Licht, in diesen Lichtpünktchen?

 

Susanne: Ich habe es mir leider nur angeguckt.

 

JF: Ja, vielleicht weiß Reich das.

 

WR: Sie hat violette Energie gesehen, das ist die Verfassung, oder das, was es ist, und das sagt, daß es etwas Heiliges ist, diese violette Flamme und die kleinen violetten züngelnde Flammen rundum. Das hat die Bedeutung von Heiligkeit. Und die Lichtpünktchen, die sie gesehen hat, die wie Funken sprühten könnte man übersetzen mit: eifrige Helfer im Dienste des Guten. Zusammen mit der violetten Aura sind diese eifrigen Helfer im Dienste des Guten heilig. Sie sind ganz, ganz einfach und sie sind sehr, sehr heilig. Und das ist jetzt die Orgon-Energie, esoterisch erklärt.

 

JF: Sind die auch im normalen Shooter drin?

 

WR: Ja, das ist Orgon-Energie.

 

JF: Ist die auch violett, oder ist das die Qualität aus dem Trafo?

 

WR: Bei den Trafos kann sie violett sein, muß aber nicht. Das ist abhängig vom Benutzer und auch vom Erbauer der Geräte und dann ist es noch einmal abhängig von den Situationen, in denen sie benutzt werden. Aber nach meinen Erfahrungen schwankt diese Farbe meist zwischen hellblau und violett.

 

JF: Gibt eine Hierarchie, eine Abstufung von Heiligkeit in den Farben.

 

 

WR: Nein, es gibt nur eine Unterschiedlichkeit in den Seins-Informationen, aber keine Abstufung.

 

JF: Es gibt es keine Abstufungen von Heiligkeit.

 

WR: Nein, in der Form kann man das nicht sehen. Violett ist heilig und Hellblau hat etwas mit Reinheit und Schönheit zu tun. Gelb hat etwas mit Freude und mit Ausgeglichenheit zu tun. Rot hat etwas zu tun mit Lebensenergie und mit Kraft an sich. Orange hat etwas zu tun mit geistigen Heilenergien. Grün ist eine sehr irdische Farbe, es ist eine sehr wohltuende, liebevolle Farbe für alle Erdenbewohner, strahlt reine Liebe aus. So hat jede Farbe ihr Informationsspektrum. Aber es ist keine besser als die andere, sie sind alle nur verschieden.

 

Engel und Heilige

 

JF: Mir ist beim Abschreiben der Interviews noch eine Frage gekommen: wir hatten über die jenseitigen Wesen geredet, die keine Engel sind, sondern einfach Menschen, die als Seelen im Jenseits leben. Wir haben über die Engel geredet. Und das ist das Wort "Heilige" gefallen. Wohin gehören die Heiligen und was sind Heilige vom Jenseits aus betrachtet? Und was tun sie hier auf der Erde.

 

WR: Heilige Engel sind Engel, die von ihrem Geburtsrecht her als besonders heilig angesehen werden, weil sie Informationsträger sind. Sie geben diese Informationen auch weiter, aber sie sind die Träger. Ihr einziger Seinszweck besteht hauptsächlich darin, Informationsträger zu sein und sie tun es mit großer Liebe und Hingabe.

JF: Sind das die Erzengel und ihre Duale?

 

WR: Genauso ist es. Die Erzengel und ihre Duale sind heilige Engel.

 

JF: Davon gibt es auch viele?

 

WR: Nein, es gibt nicht mehr. Es gibt noch ein Paar. Das ist der Satan mit seiner Gefährtin Luzifer, der Lichtträger.

 

JF: Der hat sich davongemacht?

 

WR: Nein, der hat sich auch nicht richtig davongemacht, aber er paßt in die Reihe nun doch nicht richtig hinein, weil die Energien auf der Erde doch sehr gegen ihn eingestellt sind, so daß man die Wahrheit über ihn gar nicht genau wissen kann. Der hat sich nicht davongemacht, aber er ist auch nicht frei verfügbar für die Engel-Remedies.

 

JF: Das glaube ich, damit möchte ich keine Experimente machen. Was sind das für Heilige, die z.B. von der Kirche als Heilige gefaßt wurden?

 

WR: Also die meisten Kirchenheiligen aller Kirchen sind nicht unbedingt reine Heilige, aber es gibt doch einige, die heilig gesprochen worden sind – in den verschiedenen Kirchen, nicht nur in der katholischen – die diesen Namen wirklich verdienen. Heilige Menschen, auch die jetzt nicht mehr leben, das sind Menschen, die in ihrem Leben schon mehr im Jenseits waren als sie hier waren. Es sind Menschen, die sich auf der Erde überhaupt nicht mehr angepaßt haben und die ihr Leben in der Weisheit um Gott verbracht haben. Die meisten dieser Menschen haben starke übersinnliche Fähigkeiten entwickelt.

 

JF: Ist es das, was Hildegard von Bingen "Helfer-Seelen" genannt hat?

 

 

WR: Genau, dort kann man sie ansiedeln.

 

JF: Ist es den sinnvoll, an diese zu beten, so wie sie die Kirche in Gebeten benutzt?

 

 

WR: Ja, es ist sinnvoll, es ist sogar sehr, sehr, sehr sinnvoll. Das ist eine sehr sinnvolle, viel zu wenig ausgeübte Tätigkeit. Es hört sich vielleicht ein bißchen komisch an aus meinem Munde, aber es ist sehr sinnvoll.

 

JF: Und diese Eigenschaften, die den einzelnen Heiligen zugeordnet werden, sind die im allgemeinen auch zutreffend?

 

WR: Die sind absolut gültig, ja.

 

JF: Das heißt, der eine hilft gegen Feuer und der andere gegen Wasser.

 

WR: Ja, genau, das sind dann schon Energieformen, die aufgebaut werden. Die Heiligen selber brauchen gar nicht mehr selber zu kommen, wobei diese Energieform, diese Glaubensenergieform schon um zu helfen.

 

JF: Es treffen sich also jenseitige, himmlische Möglichkeiten mit menschlichen Projektionen? Kann man das so sagen?

 

WR: Ja, so könnte man das gut ausdrücken.

 

JF: Also Marx hat genauso recht gehabt wie Jesus. Das Sein macht das Bewußtsein und das Bewußtsein macht das Sein. Vielleicht sollten wir ein anderes Mal, wenn wir wacher sind, darüber reden.

 

WR: Ja, das wollte ich auch vorschlagen. Ich möchte auf dieses Thema nicht eingehen, ich möchte Ihnen lieber einen guten Abend wünschen.

 

JF: Bin ich Ihnen zu nahe getreten?

 

WR: Nein!

 

JF: Aber wir sollten das Thema irgendwann einmal ...

 

WR: ... in Ruhe angehen.

 

JF: Ich möchte mich jetzt von Ihnen verabschieden, falls wir uns morgen nicht wiedersehen, wieder sprechen. Ich werde mir für das nächste Mal eine Kladde anschaffen, in der ich die Fragen sammeln werde, denn jetzt nach dem zweiten Mal verstehe ich langsam, wie die Gespräche ablaufen.

 

WR: Das würde mich freuen.

 

Fragen an Wilhelm Reich

 

JF: Dann kann ich mir auch die Fragen der Leute aufschreiben, die Ihnen unbedingt Fragen stellen möchten.

 

WR: Sie könnten die Fragen aufschreiben und einmal im Monat einen Brief hierherschicken mit allen Fragen, die Susanne und ich dann beantworten könnten und Susanne würde sie dann zurückschicken. Damit sich das nicht so aufhäuft. Denn die Fragen dieser Menschen sind doch oft sehr aktuell und ich bin sehr gerne bereit hier Rede und Antwort zu stehen, so gut meine Präsenz hier möglich ist.

 

JF: Gut, wenn Sie damit in die Öffentlichkeit gehen, werden Sie auch mit Fragen konfrontiert werden. Wenn es die Möglichkeit gibt, werden auch viele Menschen davon Gebrauch machen. Wir werden eine Zeitschrift oder einen Rundbrief herstellen müssen.

 

WR: Das fände ich sehr schön. Ich liebe das Verlagswesen sehr. Ich liebe es auch, mich ein wenig zu produzieren und von meiner Arbeit zu erzählen. Warum nicht.

 

JF: Gut, weiten wir das ein wenig aus und ich will hoffen, daß Susanne das arbeitsmäßig packt.

 

Susanne: Das werden wir schon hinbekommen.

 

WR: Ich wünsche Ihnen noch einen guten Abend und eine gute Heimreise, falls wir uns nicht mehr sprechen. Ich werde mit Ihnen zurückfahren.

Fischer-

ORGON-

Technik

 

Jürgen Fischer

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«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes.


Gott (Natur) hat die Genitalien bei allen Lebewesen geschaffen. Er hat das getan, damit diese nach natürlichen, göttlichen Gesetzen funktionieren. Deshalb ist es weder Sakrileg noch Blasphemie, dem Verkünder Gottes auf Erden ein natürliches, göttliches Liebesleben zuzuschreiben. Dieses ist im Gegenteil die Verwurzelung Gottes in der reinsten Tiefe des Menschen.


Diese Tiefe existiert im Leben von Anfang an. Die Fortpflan- zungsfunktion kommt erst in der Pubertät zur Genitalität hinzu.


Die göttliche, genitale Liebe ist schon lange vor der Fortpflan- zungsfunktion da; deshalb wurde auch die genitale Umarmung von der Natur bzw. von Gott nicht nur zum Zweck der Fortpflanzung geschaffen.

 

Wilhelm Reich, aus dem Vorwort des "Christusmord"

 


 

Im Hintergrund sehen Sie das Standbild einer grafischen Darstellung von Kreiselwellen. Unter diesem Link finden Sie Kreiselwellen in einer bewegten Trick-Animation. (Für eine bildschirmfüllende Darstellung betätigen Sie bitte die Taste F11). Diese grafische Darstellung kann die Kreiselwellen nur annähernd zeigen. Was Sie tatsächlich am Himmel sehen, kann sich davon erheblich unterscheiden.

Kreiselwellen sind optische Erscheinungen der Orgon-Energie, die immer nur subjektiv wahrnehmbar sind, d.h. man kann sie nicht fotografieren oder filmen - sie existieren nicht als eigenständiges, objektives Phänomen. Deshalb gehören sie für den Verstand nicht zur "Realität" - dennoch können sie von fast allen Menschen wahrgenommen werden. Hier auf www.orgon.de finden Sie detallierte Anleitungen (auch als kostenloses mp3-Hörbuch), wie Sie die Lebens-Energie sehen, hören und fühlen können.

Es ist sehr einfach ...

Probieren Sie es aus!

 

 

„Haben Sie schon mal über wirkliche Freiheit nachgedacht Willard? Freiheit von den Meinungen Anderer, sogar von den eigenen Meinungen?“

 

Colonel Walter E. Kurtz im Film Apocalypse Now