Juli 1996, 15. Gespräch

 

Themen:
Reinigung der Aura von negativen Energien Juli 1996
Nutzen und Gefahren der Orgontherapie


 

Reinigung der Aura von negativen Energien

 

JF: Das, was man mit den Trafo machen kann, die Reinigung der Aura, entspricht das dem, was Thomas macht, wenn er "Knackies" wegreinigt?

 

WR: Nur ungefähr. Thomas nimmt die "Knackies" wirklich weg und dazu, damit die "Knackies" überhaupt gehen können, muß er zunächst die Aura reinigen. Der Trafo schießt die "Knackies" nur die Atmosphäre hinaus, die müssen sich dann einen anderen Platz suchen, wo sie sich wohlfühlen oder Energie zapfen wollen. Thomas schießt die "Knackies" ja richtig weg.


Aber das Reinigen der Aura kann der Trafo gründlicher tun, wenn man ihn richtig anwendet.

 

JF: Aber die "Knackies" sind dann auch richtig aus der Aura des Menschen weg?

 

WR: Ja, die sind dann richtig aus der Aura weg.

 

JF: Das heißt, man könnte den Trafo, wenn man das erst einmal systematisch gemacht hat – die Aura zu reinigen – auch direkt anwenden, wenn man merkt, daß man sich etwas eingefangen hat. Das ist ja oft spürbar, wenn man schlechte Laune hat oder auf eine Situation besonders reagiert.

 

WR: Ja, und dann immer im Sonnengeflecht, von vorne unterhalb der Brust.

 

JF: Auf die Zwerchfellblockade.

 

WR: Ja, genau da hin.

 

JF: Wurde das nutzen, wenn Thomas mit Susanne zusammen diese Seminare macht, in dieser Art zu arbeiten?

 

WR: Ja, mir wäre das sehr recht, ich könnte mir nichts Kreativeres vorstellen, als mit Thomas und Susanne zusammenzuarbeiten. Ich könnte ein viel größeres Spektrum abdecken an Energien, die ich verteilen möchte, an Worten, die ich sprechen möchte, an Menschen, die ich erreichen möchte. Das würde mir sehr gut gefallen.

 

JF: Ist die Aurareinigung mit dem Trafo gleichzusetzen mit Blockadenlösung?

 

WR: Dafür würde der Trafo allein nicht ausreichen. Der Trafo wird die Aura so reinigen, daß die Menschen von sich aus in neue Bewegungsmuster fallen, in neue Gedankenmuster und in eine neue Art und Weise, ihrem Leben Ausdruck zu verleihen und das wird dann die Muskelpanzer auflösen können..

 

JF: Man sollte also erst eine Aurareinigung machen und dann daran gehen, bewußter die Blockaden aufzulösen?

 

WR: Das wäre ein guter Weg, ja. Man muß nicht, aber man könnte es so machen, je nachdem, wie feinstofflich man schon ist. Bei groben Klötzen nutzt eine Aurareinigung nicht so viel, denn die bekommen davon nicht so viel mit. Die haben ihre Persönlichkeit so fest in den Körper verpackt, daß deren Aura sowieso so nichtig und klein ist, so daß eine Aura nicht so viel macht, denn das sitzt bei denen nicht in der Aura, sondern fast direkt fest am fleischlichen Körper.

 

JF: Die haben dann aber dann auch sicher kaum ein Bedürfnis nach einer Aurareinigung.

 

WR: Nicht unbedingt, aber wenn sie zum Beispiel als Partner von anderen an diese Dinge herankommen, dann haben sie ein aufgezwungenes Bedürfnis nach einer Aurareinigung. Und da wird man dann wenig ausrichten können.

 

Nutzen und Gefahren der Orgontherapie

 

JF: Sind denn die orgonomischen Übungen in diesem Zusammenhang anwendbar, wenn man sie kennt?

 

WR: In dem Zusammenhang sind sie wirklich hervorragend, ja.

 

JF: Welche Gefahren liegen darin. Ich habe immer wieder gehört – von Orgon- Therapeuten in Amerika und hier in Deutschland – daß Orgontherapie, als Therapiemethode ausgeführt sehr gefährlich sein soll, daß auch viele Menschen in schwere Gesundheitsschäden hineingerutscht sind nach zu heftiger Orgontherapie.

 

WR: Weil diese Therapie unendlich viele Kräfte freisetzt, die gesteuert werden wollen. Und wenn die Menschen nicht in sich ganz starke, gefestigte Charaktere sind, die wissen, wer sie sind und was sie wollen, dann lassen sie sich von diesen Energien überspülen. Sie können überhaupt nicht damit zurechtkommen und verlieren ihren Standpunkt im Leben.

 

JF: Ist es besser, diese Übungen nur Therapeuten vorzubehalten, so daß die nur im Rahmen einer professionellen Therapie bekannt sind, oder hat es einen Vorteil, diese Übungen allgemein bekannt zu machen, so wie Lowen und andere die orgonomischen Übungen allgemeiner bekanntgemacht haben in Gruppentherapien und Büchern usw. Wie ist das mit den orgonomischen Grundübungen?

 

WR: Ich halte die Übungen immer noch für sehr gefährlich. Und sie sollten immer noch nur unter Anleitung eines Therapeuten ausgeführt werden. Sie sollten nicht in Privathände gelangen, wo Mütter das mit ihren Kindern machen, die Kinder das ihren Cousinen beibringen usw. Das halte ich für wirklich gefährlich. Das kann auch zu einer Sucht werden, weil man dadurch an Energieschübe herankommt, die auch sehr gefallen können. Das kann einem dadurch dann auch den Boden unter den Füßen wegziehen, indem es süchtig macht. Und zum anderen liegt die Gefahr darin, daß die Blockaden, wenn sie aufgelöst sind, dem Menschen die Möglichkeit wegnehmen, in bestimmten Situationen in ihre alten Verhaltensmuster hineinzufallen. Wenn da nicht ein Therapeut ist, der erklären kann, daß und warum die alten Verhaltensmuster so nicht richtig sind, wissen sie nicht mehr, wie sie sich verhalten sollen und geraten in starke Selbstzweifel hinein.

 

JF: Das gilt nicht für die Aurareinigung?

 

WR: Das gilt nicht für die Aurareinigung. Sie ist sehr viel subtiler und greift weniger in den grobstofflichen Körper ein. Sie kann keine Krankheiten verursachen, sie kann nur ein gewisses Wohlfühlen vermitteln. Aber es ist trotzdem sehr gut für alle, die schon feinstofflich ausgerichtet sind. Die haben dann auch meistens nicht mehr so starke körperliche Blockierungen. Und außerdem sind das auch meist die Menschen, die sich selbst ganz gut kennen und sich einschätzen können und eigentlich auch ihren Lebensweg wissen. So ist das in groben Zügen.

 

JF: Ich erlebe spirituelle Leute, da wo ich sie erlebt habe, oft als extrem krank. Ich weiß nicht, ob ich das richtig einschätzen kann. Eine ganz spezifische Art neurotischer Blockierung, die sich darauf bezieht, geistig "den richtigen Weg" gefunden zu haben und daher meinen diese dann, menschliche Grundbedüfnisse mit Füßen treten zu dürfen.

 

WR: In meinen Augen sind die wirklich spirituellen Leute nicht krank, sondern nur lebensuntüchtig. Und das liegt zum großen Teil an der Art und Weise, wie Sie Gesellschaft heutzutage definieren und ausleben. Die wahrhaft spirituellen Leute können sich, ihr Leben, nicht in die Gemeinschaft einpassen – nicht in der heutigen Zeit.

 

JF: Diese Lebensuntüchtigkeit ist keine Folge von Blockierungen?

 

WR: Nein, das ist die Folge von Enttäuschungen, aber es ist keine Blockierung im eigentlichen Sinne. Es ist an dieser Stelle auch die Folge von Mangel an Liebe. Es ist keine Blockierung, so wie ich sie in der Charakteranalyse definiert habe. Diese Art zu Leben wird sich auflösen, wenn sich die Gesellschaftsformen sich ändern.

 

JF: Mir kam gerade oft spirituelles Existenzform oft wie eine Zwangscharakterebene vor, wenn Menschen zwanghaft alles mögliche ins Spirituelle ziehen, was für mich ins Lebendige gehört. Wenn sie z.B. bestimmte lebendige Erfahrungen nicht machen dürfen, wenn es um Dreck, Analität, Sexualität bei Kindern usw. geht, wenn z.B. im Extremfall kleine Jungen geschlagen werden "damit sie nicht homosexuell werden".

 

WR: Das ist keine Spiritualität!

 

JF: Nein, aber das sind spirituelle Leute.

 

WR: Das sind keine spirituellen Leute, nicht für mich!

 

JF: Gut. Ich meine die Menschen, die sich selber über Spiritualität definieren.

 

WR: Das sind alles Kirchenanhänger, die Sie meinen, die in Sekten sind oder die bestimmten Glaubensrichtungen hinterherlaufen, egal welcher Art, das sind Kirchenanhänger und Dogmenträger. Und die können ja nicht mehr frei aus sich heraus handeln.

 

JF: Und das ist dann wieder eine spezifische Form blockierter Struktur?

 

WR: Ja, das ist es.

 

JF: Wir sind heute richtig müde.

 

WR: Ich bedauere das sehr, aber ich werde auch morgen wiederkommen.

 

JF: Es tut mir leid.

 

WR: Das macht nichts.

 

JF: Ansonsten habe ich mir gedacht: ich bin mit dieser Art der Frage und Antwort in Bezug auf Ihr Buch über Blockaden recht unzufrieden. Ich glaube, ich würde mich sehr viel wohler fühlen, wenn ich mich ein paar Wochen lang darauf vorbereiten würde, die Charakteranalyse lesen, dann das Buch von Baker über die Orgontherapie und dann Fragen nebenbei aufschreiben könnte. So daß ich die konventionelle orgonomische Sichtweise mit dem vergleichen möchte, was Sie jetzt sehen, auf bestimmte, ganz gezielte Bereiche Blockierungen bezogen. So im Allgemeinen habe ich das Gefühle, sind oft die Begriffe sehr verschwommen und wir bekommen Definitionsprobleme, so wie eben. Ich fühle mich so unqualifiziert im Augenblick, korrekte Fragen zu stellen.

 

WR: Das ist mir recht, und wenn ich Lust habe könnte ich auch immer noch Susanne diktieren. Dann würde ich auch noch einmal einen ganz neuen Ansatz wählen wollen. Aber so, wie Sie es eben vorgeschlagen haben, ist mir das ebenso recht.

 

JF: Wir können auch beide Ansätze wählen. Mit dem, was ich an Ansatz habe, würden wir eine Verbindung zwischen der Orgonomie, die Sie geschrieben haben, zu dem, was Sie jetzt sagen und bestimmte Parallelen ziehen zu Problemen, wie Sie sie in seinem veröffentlichten Werk gesehen haben.

 

WR: Was die Charakteranalyse, dem analytischen Teil meiner Arbeit angeht, stehe ich immer noch vollkommen dahinter. Und das mit Nachdruck.

 

JF: Aber die Sichtweisen haben sich jetzt sicher erweitert.

 

WR: Ja, sie haben sich erweitert.

 

JF: Und das ist ja der interessante Part.

 

WR: Und die Jahrzehnte haben sich auch noch einmal sehr verändert.

 

JF: Stimmt. Die Charaktere verändern sich. Einige werden unmodern, dafür entstehen neue.

 

WR: Heute wird es die Lethargiker geben.

 

JF: Sind das Leute wie wir, die am Tisch herumhängen und sich nichts mehr zu sagen haben?

 

WR: Ich bin dafür, wir schließen für heute Abend.

Fischer-

ORGON-

Technik

 

Jürgen Fischer

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«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes.


Gott (Natur) hat die Genitalien bei allen Lebewesen geschaffen. Er hat das getan, damit diese nach natürlichen, göttlichen Gesetzen funktionieren. Deshalb ist es weder Sakrileg noch Blasphemie, dem Verkünder Gottes auf Erden ein natürliches, göttliches Liebesleben zuzuschreiben. Dieses ist im Gegenteil die Verwurzelung Gottes in der reinsten Tiefe des Menschen.


Diese Tiefe existiert im Leben von Anfang an. Die Fortpflan- zungsfunktion kommt erst in der Pubertät zur Genitalität hinzu.


Die göttliche, genitale Liebe ist schon lange vor der Fortpflan- zungsfunktion da; deshalb wurde auch die genitale Umarmung von der Natur bzw. von Gott nicht nur zum Zweck der Fortpflanzung geschaffen.

 

Wilhelm Reich, aus dem Vorwort des "Christusmord"

 


 

Im Hintergrund sehen Sie das Standbild einer grafischen Darstellung von Kreiselwellen. Unter diesem Link finden Sie Kreiselwellen in einer bewegten Trick-Animation. (Für eine bildschirmfüllende Darstellung betätigen Sie bitte die Taste F11). Diese grafische Darstellung kann die Kreiselwellen nur annähernd zeigen. Was Sie tatsächlich am Himmel sehen, kann sich davon erheblich unterscheiden.

Kreiselwellen sind optische Erscheinungen der Orgon-Energie, die immer nur subjektiv wahrnehmbar sind, d.h. man kann sie nicht fotografieren oder filmen - sie existieren nicht als eigenständiges, objektives Phänomen. Deshalb gehören sie für den Verstand nicht zur "Realität" - dennoch können sie von fast allen Menschen wahrgenommen werden. Hier auf www.orgon.de finden Sie detallierte Anleitungen (auch als kostenloses mp3-Hörbuch), wie Sie die Lebens-Energie sehen, hören und fühlen können.

Es ist sehr einfach ...

Probieren Sie es aus!

 

 

„Haben Sie schon mal über wirkliche Freiheit nachgedacht Willard? Freiheit von den Meinungen Anderer, sogar von den eigenen Meinungen?“

 

Colonel Walter E. Kurtz im Film Apocalypse Now