Dezember 1995, 1. Gespräch

Themen:
Einführung
Religion und Göttlichkeit
Bedeutung der Orgonomie


Jürgen Fischer (JF): In welcher Form soll dieses Gespräch ablaufen?

 

Wilhelm Reich (WR): Wir sollten ein Gespräch miteinander führen. Sie können Fragen stellen und ich gebe Antworten. Es soll sich erst einmal um eine leichte Plauderei handeln.

 

JF: Mich interessiert am meisten, wo Sie im Augenblick sind, was Sie im Augenblick sind.

 

WR: Ich bin in einer Dimension, die es mir erlaubt, recht frei zu existieren. Ich bin nicht mehr an das menschliche Sein gebunden, aber ich bin auch nicht besonders frei von meinen Emotionen. Die vollkommene Freiheit von Emotionen kann nur ein Mensch erlangen, der sich vollkommen befreit hat von allen irdischen Zwängen und der sich der göttlichen Führung vollkommen hingegeben hat. Davon bin ich noch weit entfernt.

 

JF: Haben Sie auf Erden die maximale Freiheit erlangt?

 

WR: Nein, in keinster Weise! Ich habe sie nicht erreicht, in keinster Weise! Ich hatte vergessen, daß ich Mensch unter Menschen bin. Ich habe überreagiert, und ich habe auch unterreagiert. Ich habe niemals richtig gelebt.

 

JF: Sehen Sie darin nicht auch eine Qualität? Schließlich haben Sie auf diese Weise viel entdeckt.

 

WR: Natürlich! Wenn ich niemals in die höchsten Höhen meiner Emotionen gegangen wäre, hätte ich nie die tiefsten Tiefen meiner Emotionen entdecken können. Und ohne die Selbsterkenntnis ist auch nicht die Erkenntnis anderer Menschen möglich. Ich möchte Ihnen beiden danken, daß Sie hierhergekommen sind, daß Sie den weiten Weg gemacht habt, um mir zuzuhören. Das zeigt mir, daß Sie bereit sind, wirklich mit mir und für mich zu arbeiten, für die Aufgabe, der Menschheit ein Stück weiterzuhelfen, die psychologische Qualität dessen, was Menschenwesen sind, begreifen zu können. Gemeinsam sind die Ziele leichter zu erreichen als einsam. Ich war sehr einsam zur Zeit meines Erdenlebens. Es ist einfacher, eine Verbindung zu schaffen zwischen den Erdenmenschen und den Seelenwesen, die um die Erde herum sind. Viele Dinge, die ich in meinem jetzigen Existenz-Zustand besser ergründen kann, weil ich eine stärkere Freiheit von meinen emotionellen Zuständen erreicht habe, durch die Losgelöstheit von meinem Körper, können Ihnen helfen, die gemeinsame Aufgabe, die wir uns stellen, zu verwirklichen.

 

Religion und Göttlichkeit

 

JF: Wenn Sie jetzt von einer göttlichen Existenz reden - Sie waren als Wissenschaftler extrem antireligiös...

 

WR: Das bin ich auch heute noch. An diesem Zustand hat sich nichts, aber auch wahrhaft nichts geändert. Die Religionen in dieser menschlichen Welt unterdrücken die Wahrheit, unterdrücken die Emotionen, machen die Menschen zu blinden Gläubigen eines Herren.

 

JF: Sie reden also von Göttlichkeit?

 

WR: Ich meine die wahre Göttlichkeit. Sie ist trotz aller Bemühungen nicht in menschlichen Worten ausdrückbar und begreifbar. Ihre Hände können sie nicht fühlen, Ihr Verstand kann sie nicht erfassen. Sie ist unglaublich schön. Anders geartet als alles, was Sie sich in Ihren menschlichen Zuständen vorstellen und was Sie erfahren können, vollständig anders, als mit dem menschlichen Körper erfahrbar ist. Auch Meditation, Yoga und Reisen ohne den Körper kommen da nicht heran. Die himmlische Göttlichkeit ist größer und stärker, als daß auch ich sie in der Sphäre, in der ich jetzt lebe, erfassen könnte. Ich gebe mir große Mühe, mehr zu verstehen und besser zu begreifen und doch spüre ich, daß ich noch lange nicht in der Lage sein werde, die Göttlichkeit in ihrer vollsten Intensität zulassen und begreifen zu können. Es ist Liebe. Stellen Sie Fragen.

 

Bedeutung der Orgonomie

 

JF: Was Sie auf der Erde gemacht haben, die Orgonomie in all ihren Aspekten, ist es ein Weg in die richtige Richtung für die Menschheit?

 

WR: Die Orgonomie ist wahrhaft existent und sehr wichtig zur Erhaltung der Menschheit. Es ist kein Spiel mit einer Energie. Es ist ein Herunterholen einer göttlichen Lebenskraft, ohne die nichts auf dieser Erde existieren kann. Die Orgonomie ist der erste wahre und auch einzige wissenschaftliche Schritt, um in die - der Erde nähergelegene - göttliche Sphäre hinübergleiten zu können. Die Beschäftigung mit der Orgonomie ist eines der wenigen der wahrhaft wissenschaftlichen Gebiete, die in den kommenden Jahren die Wissenschaft umlenken werden auf die richtigen Wege. Die gesamte universitäre Wissenschaft ist vollkommen verirrt und verwirrt, und es wird erkannt werden. Es wird auch schon erkannt, doch es wird mehr werden, so daß sich die Wissenschaftler gegen ihre mechanistisch-mystische Wissenschaft wenden werden. Sie werden in heutige wissenschaftliche Nebenzweige gehen wie in die Orgonomie und werden das Heil der Menschheit finden. Die Orgonomie ist wahrhaft wichtig. Sie ist viel zu wenig erforscht.

 

JF: Was ist der Zusammenhang zwischen Orgonomie und Liebe?

 

WR: Orgonomie IST Liebe! Ein Therapeut kann nur so gut sein wie seine Liebe stark ist. Ohne seine Liebe zu den Menschen, zu denen, die er therapiert, ist es ihm nicht möglich, die Orgonenergie so zu leiten, daß sie dem Therapierten eine Lösung der Blockaden und Angstzustände erlauben kann. Das Thema ist viel weiter, aber ich will es jetzt nicht weiter ausführen.

 

JF: Wie ist es mit den anderen Aspekten der Orgonomie, den technischen Geräten, der Umweltwissenschaft usw.?

 

WR: Die sind sehr, sehr wichtig und sollten weitergeführt werden, doch auch ich weiß nicht vollkommen genau, was daraus werden wird. Ich sehe, daß es im göttlichen Schutz ist, daß es im göttlichen Willen liegt, daß es weiter erforscht wird, daß es der göttlich gewünschte Weg ist. Ich weiß wie gesagt nicht, was bei all diesen Forschungen herauskommen wird, aber ich weiß, daß es gut sein wird. Bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie weiter. Es werden weitere Wissenschaftler auf Sie zukommen. Arbeiten Sie mit ihnen zusammen, an diesem, meinem so wichtigen Thema. Ich möchte für heute Abend schließen. (an Heike:) Haben Sie noch eine Frage? Heike Bartling (HB): Haben Sie noch eine persönliche Botschaft an mich? Was ist für mich wichtig zu wissen?

 

WR: Selbstsicherheit ist stärker als Zweifel. Liebe ist stärker als der Tod. Brot ist besser als Stein. Guten Abend.

Fischer-

ORGON-

Technik

 

Jürgen Fischer

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«Gott» ist die Natur, und Christus ist die Verwirklichung des Naturgesetzes.


Gott (Natur) hat die Genitalien bei allen Lebewesen geschaffen. Er hat das getan, damit diese nach natürlichen, göttlichen Gesetzen funktionieren. Deshalb ist es weder Sakrileg noch Blasphemie, dem Verkünder Gottes auf Erden ein natürliches, göttliches Liebesleben zuzuschreiben. Dieses ist im Gegenteil die Verwurzelung Gottes in der reinsten Tiefe des Menschen.


Diese Tiefe existiert im Leben von Anfang an. Die Fortpflan- zungsfunktion kommt erst in der Pubertät zur Genitalität hinzu.


Die göttliche, genitale Liebe ist schon lange vor der Fortpflan- zungsfunktion da; deshalb wurde auch die genitale Umarmung von der Natur bzw. von Gott nicht nur zum Zweck der Fortpflanzung geschaffen.

 

Wilhelm Reich, aus dem Vorwort des "Christusmord"

 


 

Im Hintergrund sehen Sie das Standbild einer grafischen Darstellung von Kreiselwellen. Unter diesem Link finden Sie Kreiselwellen in einer bewegten Trick-Animation. (Für eine bildschirmfüllende Darstellung betätigen Sie bitte die Taste F11). Diese grafische Darstellung kann die Kreiselwellen nur annähernd zeigen. Was Sie tatsächlich am Himmel sehen, kann sich davon erheblich unterscheiden.

Kreiselwellen sind optische Erscheinungen der Orgon-Energie, die immer nur subjektiv wahrnehmbar sind, d.h. man kann sie nicht fotografieren oder filmen - sie existieren nicht als eigenständiges, objektives Phänomen. Deshalb gehören sie für den Verstand nicht zur "Realität" - dennoch können sie von fast allen Menschen wahrgenommen werden. Hier auf www.orgon.de finden Sie detallierte Anleitungen (auch als kostenloses mp3-Hörbuch), wie Sie die Lebens-Energie sehen, hören und fühlen können.

Es ist sehr einfach ...

Probieren Sie es aus!

 

 

„Haben Sie schon mal über wirkliche Freiheit nachgedacht Willard? Freiheit von den Meinungen Anderer, sogar von den eigenen Meinungen?“

 

Colonel Walter E. Kurtz im Film Apocalypse Now