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Wissen aus eigener Erfahrung
mit Lebendiger Meditation

Lebendige Meditation und
tantrische Sexualität



von Jürgen Fischer

Über den Engel-Energie-Akkumulator und die Lebendige Meditation auf das plasmatische Strömen habe ich eine Form tantrischer Sexualität gefunden, die ich bisher nur aus den Beschreibungen buddhistischer Yogis kenne, die sich in Askese und jahrelange Klausuren zurückgezogen hatten. Ich habe bisher nie darüber geschrieben und auch in den Kursen keine praktischen Übungen vorgestellt. Diese Veröffentlichung mag also voreilig sein, ich möchte diese Erfahrung jedoch dennoch beschreiben, damit diejenigen, die in praktischen Übungen dahin kommen, davon wissen und sich darin erfahren können.

Das plasmastische Strömen kann im Engel-Energie-Akkumulator sehr intensiv werden und auch wie das Rauschen oder das Glitzern der Energie als Objekt der Lebendigen Meditation dienen. Voraussetzung dafür ist, daß das plasmatische Strömen sehr stabil und gleichmäßig erfahren wird, was eventuell auch außerhalb des Engel-Energie-Akkumulators der Fall sein kann, wenn wir heiter und streßfrei sind.

Nachdem wir das Strömen zunächst im Körper wie kühle fallende Schneeflocken erfahren, steigt es nach und nach auf, wird intensiver und dehnt sich auch auf den Bereich um den Körper herum aus. Diese Erfahrung ist sehr eindringlich und füllt unsere Erfahrung absolut aus. Es ist keine Einbildung oder Suggestion, sondern hat eine eigene Dynamik, die, wenn sie abflacht, durch den Atem, durch Gedanken („ich fühle die Göttliche Quelle strömen" oder nur „strömen") wieder angefacht werden kann wie ein kaltes Feuer, in das wir hineinblasen.

Nun können wir die aufsteigende Energie bewußt durch unser Genital leiten. Eventuell ist es hilfreich, durch sanftes Streicheln eine Grunderregung herzustellen, ohne dabei jedoch das intensive plasmatische Strömen abzubrechen, d.h. ohne in das diskursive Denken zu fallen.

Ist die Grunderregung vorhanden, folgt das plasmatische Strömen der genitalen Erregung und kann sich dort zentrieren und den Körper mit sexueller Erregung überschwemmen. Alles weitere folgt selbstregulierend aus dieser Grundsituation. Der Geist kann der Erregung und dem Strömen folgen und wir erfahren uns darin. Wir sind also nicht ein Ego, d.h. ein Körper, der ein Genital „hat", sondern wir sind das plasmatische Strömen, wir sind die Erregung und wir sind das pulsierende Genital.

Ist diese Phase erreicht, kann alles Mögliche geschehen.

— Das plasmatische Strömen kann - einem Orgasmus ähnlich, jedoch ohne physische Entladung - einer riesigen Fontäne gleich in den Kosmos hinein explodieren.

— Es ist möglich, daß eine Lichtgöttin, eine Dakini - ein Engel - erscheint und sich mit uns in himmlischer Lust vereinigt. Darum müssen wir jedoch definitiv bitten.

— Es kann sein, daß wir in diese Ekstase scheinbar grenzenlos hineinsinken und Stunden der Verzückung erleben.

— Es kann sein, daß uns die Erregung zur Selbstbefriedigung führt und wir erleben, daß diese rein physisch-seelische Erfahrung nichts anderes ist als reine Lust, die um so befriedigender erlebt werden kann, wenn nicht das Ego mit seinen zwanghaften Phantasien, mit Moral oder Angst dazwischenfunkt.

— Es kann auch sein, daß wir einen Partner/eine Partnerin haben, der/die wie wir selber diese Erfahrung für sich erleben kann und mit dem/der wir uns innerhalb dieser Erfahrung vereinigen können.

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Quelle: www.orgon.de | Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik