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Wissen aus eigener Erfahrung
mit Lebendiger Meditation Der Umgang mit Pendel und Einhandrute
von Jürgen Fischer
Ein gutes Pendel sollte einen Griff haben, in dem die Kette oder der Faden so
schwingen kann, daß die Finger nur den Griff berühren. Die Länge der Kette oder des Fadens
wird entsprechend der Bewegungssensibilität gewählt. Ebenso sollte man eine Einhandrute
so wählen, daß die Länge der Feder und das Gegengewicht auf die eigene
Körperresonanz sensibel reagieren. Es gibt Ruten die außerordentlich schnell und heftig reagieren und
andere, die eine langsame und eher Träge Reaktion zeigen. Daher sollte man viele Ruten
ausprobieren und praktisch erproben, wie man mit ihnen zurechtkommt, d.h. wie sie mit
unserer Körperschwingung kommunizieren. Das Material des Pendels und der Rute ist
Geschmackssache. Wichtiger als alle Materialfragen ist unser eigener Geisteszustand, denn jedes
Gerät wird entweder unser Ego oder auch den Heiligen Geist ausdrücken - je nachdem,
worin wir uns aufhalten.
Um uns leer" zu machen, gehen wir vor einer Befragung in eine tiefe Meditation, um
uns selbst darüber Rechenschaft abzulegen, in welcher geistigen Verfassung wir sind. Wir
wissen nach einiger Praxis sehr gut, wie hoch unser Grad an Achtsamkeit ist. Meditation
und Ekstase führen uns aus den Ego-Bezügen heraus, in denen wir uns im Alltag
verfangen haben. Wir gewinnen den Abstand, den wir benötigen, um uns mit der ganzen
Aufmerksamkeit den Fragen zu widmen, die wir uns beantworten wollen.
Wir beginnen jede Messung aus der Ruheposition
heraus. Zunächst werden Ja-Nein Koordinaten bestimmt, d.h. wir
sagen Ja" und lassen das Pendel oder die Rute in die
Ja-Richtung schwingen, dann sagen wir Nein" und die
Schwingung müßte sich um 90º drehen. Ja" wäre also z.B. eine
Schwingung senkrecht zum Körper und Nein" eine zum
Körper horizontale Schwingung. Manche Pendel und Ruten
schwingen auch in rechts- oder linksdrehenden Kreisen.
Wie wir dann vorgehen, um Fragen zu stellen, muß die
Situation ergeben. Viele Radiästheten fragen zunächst, ob der
Standort zum Pendeln oder Ruten geeignet ist, oder ob
Störschwingungen die Bestimmung beeinträchtigen. Radioniker fragen, ob eine Messung
überhaupt erlaubt ist und ob sie im Einklang mit dem kosmischen Ganzen steht. Eine
solche Fragestellung ist als ethische Grundeinstellung vorteilhaft, denn wir sollten niemanden
ohne sein Wissen oder gar gegen seinen Willen einer energetischen Messung unterziehen.
Wie weit die Ritualisierung einer Pendel- oder Rutenmessung gehen sollte, ist abhängig
von der Charakterstruktur des Messenden. Viele Menschen fühlen sich innerhalb mehr
oder weniger enger Grenzen - die man sich auch selber durch Ritualisierung auferlegen kann
- sehr wohl, während andere sich in ihrer freien Entfaltung eingeschränkt fühlen. Die
geistige Grundeinstellung ist jedoch der wichtigste Faktor.
Das Halbkreis-Diagramm soll eine zusätzliche Hilfestellung
sein. Während die Ja-Nein-Fragen immer so formuliert werden müssen daß eine eindeutige
Ja- oder Nein-Antwort herauskommen kann, können wir mit diesem Diagramm eine
Aussage treffen und deren Wahrheitsgehalt in einem prozentualem Verhältnis ausdrücken. Mit
dieser Art der Messung wird im radionischen Bereich gearbeitet.
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