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Neues vom »Himmel-Reich«Das zweite mediale Interview mit Wilhelm ReichJuli 1996, 1. GesprächThemen:Die neuen Möglichkeiten der Entwicklung der Erde Das Wissen um die Verbindung zum Jenseits Die himmlische Arbeitsgruppe Die Meditation aus dem Jenseits, Über die Arbeit der himmlischen Gruppe Hildegard von Bingen Hildegard von Bingen über Meditation und Engel Jürgen Fischer (JF): Zu Anfang wollte ich Ihnen ganz offiziell danken für das, was Sie uns gebracht haben; daß Sie in meinem Leben und den Leben der anderen, die damit zu tun bekommen haben, große Veränderungen zum Besseren bewirkt haben. Der Dank kommt auch von den anderen, die mit dem Engel-Energie-Akkumulator arbeiten. Das ist etwas ganz Besonderes auf der Erde. Engel: Wir freuen uns, daß wir die Erde auf diesem Weg erreichen. Wilhelm Reich (WR): Ich möchte mich bedanken, daß Sie mit mir meinen
Traum weiter erkämpfen, daß die Verschmelzung der wissenschaftlichen Orgonomie und der
christlichen wahren Lehre auf die Erde gekommen ist.
JF: Ich habe jetzt erst festgestellt, wie stark der Eingriff ist, den der Engel- Energie-Akkumulator ins Leben bringen kann. Das konnte ich natürlich erst feststellen, nachdem ich eine Zeitlang damit gearbeitet habe und auch andere Leute gesehen habe, die damit gearbeitet haben. Es ist ein enormer Eingriff in das Menschenleben, was mich seit einiger Zeit beschäftigt. Was hat dazu geführt, daß die Engel und die Himmelwesen in dieser starken Weise in das Menschenleben eingreifen? Ist das ein Eingriff in den kosmischen Plan? Ist das eine besondere Situation oder ist das die Art, wie Engel immer mit uns arbeiten? Von welcher Seite kommt der Engel-Energie-Akkumulator? Was steht im Hintergrund – außer der Orgonomie – im Himmel? Die neuen Möglichkeiten der Entwicklung der Erde WR: It's the changing of the guards! Die Vorzeichen der Erde ändern sich. Im
Zuge des wechselnden Jahrtausends – wobei es nicht nur um den Wechsel der Zeitalter geht –
sondern im Zuge des ewigen Wandels der Erde – sind wir jetzt in einem Raum-Zeit-Begriff
gelandet, wo das Leid von der Erde hinfortgenommen werden kann, weil alle Wesenheiten
dieser Erde sich soweit entwickelt haben, daß es möglich ist, das Herz der Erde auf ein
höheres Niveau zu heben. Das ist der Grund, warum die Engelwesen jetzt mehr Macht haben
und immer mehr Macht haben werden, um auf der Erde zu arbeiten, weshalb die
dämonischen Kräfte immer weiter weichen müssen.
Das Wissen um die Verbindungen zum Jenseits JF: Ist es ein Teil dieser Entwicklung, daß im Augenblick das Wissen der Grenze zwischen Diesseits und Jenseits, wenn nicht aufgehoben, dennoch bis zu einem gewissen Grad verschwinden soll? Bisher gab es eine ziemliche Ungewißheit darüber, wie das Jenseits aussieht und wie Engelwesen und andere jenseitige Wesen mit den diesseitigen Wesen kommunizieren. Ist das ein Teil dieses Prozesses? WR: So ist es. Je stärker die Menschheit bereit ist, ihre wahre Göttlichkeit anzuerkennen und auch zu leben, desto stärker wird sie sich auch als Teil des gesamten Universums, des Kosmos empfinden können. Und damit geht für sie auch die Grenze fort, die sie vollkommen in der Materie festhält. JF: Ist es ein Teil des Plans gewesen, daß die Menschen vom Jenseits nichts oder nur wenig wissen? WR: So ist es. Es ist insofern Plan, weil voraussehbar war, daß die Lebewesen der Erde erst ganz in die Materie hineingehen werden. Es ist traurig, aber es war nicht abwendbar. Und je tiefer die Wesenheiten in die Materie, hinter die Grenze absinkt, desto weniger hat sie Möglichkeiten, diese Grenze als nichtig anzuerkennen. Daran liegt es, daß die Mensch lange in Unglauben, in der Unzufriedenheit, im Leid gelebt haben – eben weil sie in dieser absoluten Grenze gelebt haben. JF: Jetzt noch einmal zur ersten Frage: Was steht dann hinter der Entwicklung des Engel-Energie-Akkumulators? Sie haben gesagt "eine Gruppe von Wesenheiten". Können Sie darüber mehr erzählen? Welche Gruppe von Wesenheiten arbeitet mit Ihnen? Wer sind diese Wesen und was tun Sie mit diesen Wesen? WR: Wir sind eine Gruppe von Wesenheiten, die wir uns aus verschiedenen
Schichten zusammengesetzt haben, alle mit dem Wunsch, der Menschheit zu helfen. Es
gehören hierzu Wissenschaftler. Wir haben einen bedeutenden Philosophen in unserer Reihe,
es gehören Ärzte zu uns, aber auch vermittelnde Wesenheiten, die nicht in engem Kontakt mit
der Erde gestanden haben, die aber durch ihre Weisheit und durch ihr Licht uns ermöglicht
haben, ein optimales Netz der Hilfe aufzubauen, für die Menschen, die mit den Orgon-
Energie-Transformatoren und den Engel-Energie-Akkumulatoren in Verbindung sind. Es
gehören zu jedem Akku und zu jedem Transformator unendlich viele Engel-Wesenheiten, die
dort helfend eingreifen. Das liegt nicht im Arbeitsbereich unserer Gruppe. Wir sind keine
Engel! Das ist wichtig zu wissen für alle Menschen, die mit den Apparaten in Kontakt sind.
JF: Wie groß ist denn die Gruppe? Weiteres Mitglied der Gruppe (NN): Guten Abend, ich möchte mich bei Ihnen vorstellen,
ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Wir bestehen zur Zeit aus einem Kern von 15 starken
Kämpfern, haben aber in unserem weiteren Umkreis noch sehr viele andere Mitarbeiter, die
uns sehr helfen, unsere Arbeit fortzusetzen. Wir sind am Erarbeiten neuer Geräte und neuer
Möglichkeiten, z.B. Meditationen, die den Menschen selber gegeben werden können, um die
Entwicklung der Menschheit noch weiter zu beschleunigen.
JF: Darf ich um Ihren Namen bitten – oder wie darf ich Sie anreden? NN: (Schweigen) JF: Gut, das liegt in Ihrer Entscheidung, dies zu beantworten oder nicht. Die Meditationen aus dem Jenseits Zu den Meditationen: Das, was ich inzwischen an Meditationen empfangen habe, der akustische und der optische Bezug auf Energiefunktionen und das Fühlen von Energie im Organismus. Ist das von Ihnen, ist das en Teil der Meditation, die aus Ihrer Gruppe kommt? NN: So ist es. JF: Kommt da noch mehr? Wir diese Meditation weiterentwickelt? NN: Die Meditation wird immer weiter in die inneren, in die geistigen Bereiche
hineingehen. Und je mehr Menschen mit den Meditationen arbeiten, desto leichter wird es
neu hinzukommenden Menschen fallen, gleich in die neuen, weiterentwickelten Meditationen
eintreten zu können.
JF: Ich habe es als Zweck dieser Meditation empfunden, dem Engelwesen, das mir am nächsten steht, meinem geistigen Führer, zu einer gewissen Position in meinem Leben zu verhelfen, so daß ich ihn nicht nur höre, sondern daß er sich weitgehend meiner Person bedient. Ich habe oft erlebt, daß ich, wenn ich diese Meditation ausführe, nur eine Initialzündung brauche, um dann meinem Engel meine Person stundenlang zur Verfügung zu stellen. Ist das der Sinn dieser Meditation? NN: Nein, das ist nicht Sinn der Meditation. Das ist nur deine Aufgabe, wenn du anderen Menschen das nahebringen willst, was du ihnen eigentlich nicht nahebringen kannst. JF: Das heißt, es ist wie beim Akkumulator, daß auch die Meditation bei jedem eigenen Auswirkungen hat, die der persönlichen Entwicklung entsprechen? NN: So ist es. JF: Das heißt, man kann nicht sagen, die Meditation hat diese oder jene Wirkung, sondern sie hat auf jeden die Wirkung, die seiner Entwicklung entspricht? NN: Genauso ist es. Jeder ist anders- JF: Das heißt wir müssen die Technik lernen und das, was daraus folgt, müssen wir selber entdecken? NN: So kann man es sehen, ja.
JF: Bei mir hat diese Meditation sehr effektiv gewirkt, hat das mit mir selber zu
tun oder damit, daß ich seit ungefähr 25 Jahren meditiere? Ich hatte zwar
Meditationstechniken geübt, aber ich hatte nicht verstanden, worum es geht.
NN: Es ist nicht die Meditation, die die Erfolge bringt, sondern du hast dir den
Erfolg erarbeitet, durch dein Leben, durch deine Art und Weise zu sein, zu suchen und zu
arbeiten.
JF: Ich bin in diesem Gespräch am meisten daran interessiert, wie diese Ebenen, der Engel-Energie-Akkumulator, der Orgon-Energie-Transformator und die Meditation – wie das den Menschen nahegebracht werden kann. Das sehe ich als meine Aufgabe an, sowohl in den Schriften wie in den Seminaren. NN: So ist es. JF: Insofern möchte ich natürlich schon greifbare Punkte finden, die sich über
meinen persönlichen Bewußtseinsstandard erheben und Möglichkeiten der Entwicklung für
alle beinhalten. Deshalb möchte ich herausfinden, welche Stufen der Übermittlung es gibt.
NN: Es ist eine allgemeine, sehr starke Verbesserung des Wohlempfindens und
nachdem das eingetreten ist, wird nach einiger Zeit eine sehr große Erleichterung kommen.
Das Selbstbewußtsein der einzelnen Menschen wird gestärkt sein und die Menschen werden
natürlicher leben können und sie werden spüren, daß natürlich alles so ist wie es ist.
JF: Ist es ein Teil dieser Erkenntnis, daß sie den Lebensplan ihres jetzigen Lebens erkennen werden? NN: Den seelischen Lebensplan an sich zu erkennen – für Menschen – liegt dann doch sehr stark in den Händen der göttlichen Macht. Kaum ein Mensch weiß, wie sein Lebensplan aussieht, weil er wirklich in göttlichen Händen liegt. – Und das ist gut so. JF: Heißt das wir sollen ihn nicht wissen, oder sollen wir Teile davon wissen? NN: Sie sollen ihren göttlichen Lebensplan nur wissen, wenn sie wahrhaft die innere Reife dazu haben, das zu tragen, das zu ertragen, was sie dann erfahren. Ein Mensch denkt, er lebt für sich und er ist allmächtig. Es ist sehr schwer für Menschen zu erkennen, daß sie einem Plan folgen sollen, gehorsam sein sollen wie ein Kind, das man an die Hand nimmt – und das ein gesamtes Leben lang. Und das unter Menschen, die heute immer noch denken, sie sind allmächtig. Das kann nur ein wahrhaft starker Charakter schaffen. Es ist gut für die Menschen, daß sie ihren göttlichen Lebensplan oft nicht wissen. Das hat nichts damit zu tun, daß jeder Mensch natürlich dahin kommen muß zu wissen, daß nach dem sogenannten Tod eigentlich das Sein beginnt, – und auch, wie dieses Sein aussehen kann, in den verschiedenen Ebenen. Das sind alles Dinge, die der Menschheit eröffnet werden müssen, damit sich die Menschen entscheiden können, wie sie sich verhalten wollen, damit sie sich entscheiden können, ob sie in ihren Depressionen oder anderen psychischen Leidzuständen bleiben möchten, oder ob sie sich nicht lieber jetzt aufmachen wollen, um da herauszukommen. Damit sie zum Beispiel erkennen, daß Kriege, Morden und auch Selbstmord keine Lösung sind, sondern eher eine Verlängerung des Leidens bedeuten. All diese Dinge sind wichtig, aber sie sind nicht der persönliche seelische Lebensplan jedes einzelnen, sondern ein kleiner Teil der Wahrheit. Über die Arbeit der himmlischen Gruppe JF: Nochmal zum Anfang des Gesprächs: Der Plan, den Engel-Energie- Akkumulator auf die Erde zu bringen und die Meditation so zu lehren wie Sie es tun, ist diese Arbeit Ihr persönlicher Entwicklungsschritt? Sind Sie auf einer Entwicklungsstufe, wo Sie als jenseitige Wesen daran arbeiten, oder wie kann ich mir das vorstellen? NN: Wir, die wir im Kern dieser Gruppe sind, haben jeder von uns unser letztes Leben so gelebt, daß wir daraufhingearbeitet haben, daß wir jetzt – so sagen wir im irdischen Zustand "jetzt" – zusammenkommen, um die Apparaturen entwickeln zu können. Jeder von uns hat mit Bravour ein recht schweres Leben hinter sich gebracht, um die Erfahrung zu sammeln, die er sammeln mußte, um jetzt nach irdischer Zeit zusammenzusitzen, um euch diese Apparate wieder zuspielen zu können. – Wie soll man es sagen... ? Es ist im göttlichen allgemeinen Plan verankert gewesen, daß zur irdischen Jetztzeit den Menschen geholfen werden soll, auf alle möglichen Arten und Weisen, um aus ihrem – wie ihr es sagt – "Materieflash" wieder herauszukommen, zur Geistigkeit hin. Und da haben wir es uns vorgenommen, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten. Die Entwicklung der Apparate lag in unseren Händen, doch daß sie funktionieren liegt in den Händen des himmlischen Vaters – so wie wir ihn jetzt nennen mögen – und der Engelwesen, unserer Geistgeschwister, die jetzt die Arbeit dazu verrichten. JF: Das ist jetzt also richtig weggegangen von Ihrer Gruppe und liegt jetzt in anderen Händen? Deshalb also auch der Wechsel zu Jesus Christus, der sich als Sprecher für diese Gruppe gezeigt hat? NN: Nein, er ist nicht Sprecher für diese Gruppe. Wir unterstehen ihm, weil er
der König der Erde und aller Lebewesen der Erde ist. Wir gehorchen ihm, wir verehren ihn.
Und wir sind natürlich in Absprache mit seinen Vermittlern und Engelwesen. Aber er ist nicht
Sprecher unserer Gruppe.
JF: Ist es wichtig, wer spricht? Sprechen Sie mit einer Sprache oder sind es doch verschiedene Ausdrucksformen? Ich selber spreche ja mit Susanne, höre ihre Stimme, aber ich merke schon, daß es nicht Reich ist, der hier redet. NN: Nehmt es so: wir haben einen ständigen Wechsel, ein ständiges Kommen und Gehen. JF: Dann nenne ich Sie alle Reich? NN: Das wäre ein Fehlschlag. JF: Ich möchte mehr Konkretes über den Orgon-Energie-Transformator wissen, denn dazu gibt es bisher wenige Anhaltspunkte. NN: Zum Transformator gibt es wenig zu sagen aber viel zu erfahren. Das beste wäre: absolut gezielte Fragen über die verschiedenen Bereiche, wo ihr denkt, daß ihr ihn einsetzen könntet. Daraus könnte sich eine längere Thematik entwickeln. JF: Das könnte ich machen. Ich habe ein neues Buch über Radionik dabei. Radionik ist der wissenschaftliche Begriff für die feinstoffliche Informationsübertragung. Ich werde es lesen und Fragen zum Transformator daraus entwickeln. NN: So ist es gut. Die Frage, warum Wasser nicht so besonders geeignet ist, um Informationen darauf zu übertragen, ist schon geklärt worden. JF: Ja, das steht auch in Reichs veröffentlichten Schriften, daß das beste
Medium, um Orgon-Energie anzuziehen, Fett ist.
Hildegard von Bingen (HvB): Sieben. Wir sind einige, doch insgesamt sind wir sieben. JF: Dann möchte ich bei meiner Arbeit auch von der weiblichen Intuition. HvB: Wir Frauen sind mehr zuständig für die meditative Seite und für die
Zubereitung der meditativen Fähigkeiten von dir wie auch für Susanne. Deshalb treten wir
nicht so sehr in den Vordergrund. Wir haben keine große Wichtigkeit. Die Worte, die wir
reden sind nicht so wichtig wie die geistigen Hilfeleistungen, die wir an euch tun können.
HvB: Es ist unterschiedlich. Ich habe vor einigen hundert Jahren gelebt, es ist für mich lange her und ich habe dieses Leben jetzt gut überwunden. Es war ein sehr schweres uns sehr arbeitsreiches Leben, das ich gelebt habe, und ich möchte mich eigentlich so weit von der Erde entfernt haben, daß ich nicht noch einmal den Drang verspüre, inkarnieren zu wollen. JF: Steht das in Ihrer Macht? HvB: Ja natürlich steht das in meiner Macht, sonst würde ich hier nicht sprechen. JF: Ich meine, nie mehr inkarniert zu werden? HvB: Sie haben mich schon richtig verstanden. Das darf ich mir aussuchen. Aber ich denke, ich möchte es nicht noch einmal tun. Ich wünsche mir sehr, daß sich die Erde jetzt so verändert, daß es für mich kein innerer Herzenswunsch mehr ist, noch einmal inkarnieren zu wollen. JF: Inkarnieren sich Wesen nicht deshalb, um bestimmte Lernschritte zu machen? HvB: Mein letztes Leben war kein Lernschritt, sondern es war eine Hilfsleistung. Es war eine Dienstleistung für die Erde und sie wird auch heute noch in Anspruch genommen von einigen Menschen. JF: Heißt das, daß Sie als Wesen nicht mehr auf Stufen stehen, die dieses schrittweise Lernen notwendig machen? HvB: Das gilt für uns alle in unserer Gruppe, ja. Es gilt für jeden einzelnen aus unserer Gruppe, daß wir das letzte Leben, was wir auf der Erde gelebt haben – egal wann es war – von uns als Dienstleistung für die Erde gelebt haben; es war kein Leben des Entwickeln mehr. Das gilt zur Zeit für viele Menschen auf der Erde. JF: Die hier sind, nur um zu helfen? HvB: Die jetzt hier auf der Erde inkarniert sind, ja. Sie sind Helfer-Menschen. Sie stehen im Lichte des himmlischen Vaters, im Lichte der Geistigkeit, sie werden von ihm geführt. Doch nur sehr wenige wissen es. Zu stark ist noch die Materie mit ihren Zwängen. Das ist sehr schade. JF: Haben Sie das denn gewußt, als Sie inkarniert waren? HvB: Ich habe von Anfang an besonders viel Hilfe bekommen, weil ich mir sehr
viel vorgenommen hatte für mein Leben. Doch war der Weg für mich vom reinen Mensch-
sein zum reinen "Über die Grenze gehen" sehr, sehr, sehr schmerzvoll und sehr, sehr, sehr
weit und dunkel.
JF: Das haben Sie als Mensch erkannt? HvB: Ich habe es als Mensch erkannt und ich habe es in sehr vorsichtige Worte gefaßt. Es war für mich als Mensch eine große Mühe, das, was ich in meinen Visionen erfahren habe, so zu ermitteln, daß ich nicht gegen die Obrigkeit der Kirche angegangen bin. JF: Vor 300 bis 400 Jahren war das dafür auch eine harte Zeit. Dürfen Sie mir sagen, als welcher Mensch Sie gelebt haben? HvB: Die Werke sind zu einem recht großen Teil gut veröffentlicht. Mein menschlicher Name war Hildegard von Bingen gewesen. JF: Den habe ich die ganze Zeit im Kopf. HvB: Ich denke, Sie kennen mich. JF: Ich kenne nur Ihre Musik, Sie war bei den ersten CDs, die ich mir gekauft habe. HvB: Sie ist sehr, sehr weit weg von der heutigen Musik, davon, was heute unter
Kunstgenuß verstanden wird. Doch, wenn man sich öffnet für diese Musik, führt sie einen in
sehr große seelische Höhen hinein und in eine große Selbsterkenntnis. Da ist jeder Ton und
jede Pause zwischen den Noten genau abgestimmt, daß sie die Seele erheben können, und
auch der Gesang sollte so sein. Es gibt gute Aufnahmen auch heute noch davon, die genau das
bewirken können.
Hildegard von Bingen über Meditation und Engel JF: Diese Meditation, mit der wir jetzt arbeiten, hat sie Anschluß an das, was Sie geistig gearbeitet haben, oder ist das eine andere Ebene? HvB: Es ist eine Verbindung zwischen dem, was ich gearbeitet habe, dem, was
die anderen in meiner Gruppe gearbeitet haben und dem, was jetzt die Menschen auf der Erde
brauchen – und auch dem, was uns aus der heiligen geistigen Führung der Engelwesen gesagt
wird und dargebracht wird.
JF: Weil das Erkennen ihrer eigenen Strukturen immer so schmerzvoll ist? HvB: Das Erkennen und auch das Wegschauen von den eigenen Strukturen. Und auch, weil Menschen nicht in der Lage sind, das wahre Licht zu sehen. Die meisten Menschen können das Licht nicht ertragen, immer noch nicht, obwohl sie lichtvoller werden. Obwohl sie in lichtvollere Ebenen gehen, sind sie trotzdem noch nicht in der Lage, wahrhaftes Licht zu sehen. JF: Die Menschen sind ja noch nicht einmal bereit, Wilhelm Reich im Urtext zu lesen. Die "Charakteranalyse" zu lesen, bedeutet für alle, die mit Reich zu tun bekommen, einen Riesenschmerz, weil jeder seine eigenen Strukturen darin sieht. Die Erkenntnis der eigenen Struktur ist so schmerzvoll, daß man lieber den Auslöser als die Ursache bekämpft. Man schlägt das Meer, anstatt schwimmen zu lernen. HvB: Genauso ist es.
JF: Ich versuche zu verstehen: Der Engel-Akkumulator ist eine vollkommen neue Ebene auf der Welt, deshalb ist er nachvollziehbar. HvB: So ist es. JF: Diese Ebene von Kontakt zwischen Engelwesen und Menschen hat es noch nicht gegeben. HvB: Jedenfalls nicht in dieser Form, auch nicht im Beichtstuhl. JF: Diese Meditation, die wir jetzt praktizieren – ich habe zwar die Technik gelernt bei anderen Meditationsschulen, aber kein Verständnis. Aber um diese Meditation praktizieren zu können, braucht man nicht nur Technik, sondern vor allem Verständnis. Gibt es denn dieses Verständnis auf der Erde schon. Ist das auch eine neue Ebene? HvB: Das Verständnis gibt es auf der Erde und hat es zu allen Zeiten gegeben. Bei den Menschen, die offen waren für das Verständnis, ist immer, egal in welcher Zivilisation sie gelebt haben, zu einer bestimmten Zeit ihres Lebens, der Funke übergesprungen. JF: Ich meine diese Technik in Verbindung mit dem Verständnis engelhafter Struktur im Menschen oder der Erkenntnis von Möglichkeiten der Kommunikation. HvB: Die Meditation ist nur ein Weg, den Weg zur Erkenntnis abzukürzen, zu beschleunigen, aber die Art und Weise, wie die Menschen meditieren oder zu allen Zeiten meditiert haben, ist sehr, sehr, sehr verschieden. Es sollte jeweils ein Aufgehen in einer Sache sein, das ist auch eine Art von Meditation – es ist eine Meditation. Ob es etwas ist, wobei man sich hinsetzt und sagt: "Jetzt meditiere ich" und dann geschieht etwas, oder ob es eine Mutter ist, die sich ihren Kindern hingibt, ob es eine alte Frau ist, die sich ihrem Garten hingibt und diese Arbeit mit Liebe tut. – Eine Arbeit in Liebe getan, in vollkommener Hingabe getan, ist eine ganz tiefe Meditation, die immer zum Verständnis der Sache führt. Doch die heutigen Menschen können es zum großen Teil nicht mehr und sie denken, sie müssen über die neuen Praktiken gehen, die aus den östlichen Welten kommen. Oder die aus dem Osten meinen, die nehmen zu müssen, die aus den westlichen Welten kommen. In Japan, in China – es wird sehr viel westliche Musik gehört. JF: Doch nicht aus Meditationsgründen. HvB: Es ist von Ihnen eine Art und Weise, sich dieser anderen Ebene auszuliefern und letztendlich spricht Musik immer den Grund des Herzens an. Es ist eine Meditation. JF: Das heißt, die Menschen in Japan haben die innere Verbindung zu ihrer traditionellen Musik verloren und suchen die jetzt bei Bach oder Mozart? HvB: Ja, so könnte man es auch sagen, wenn man möchte. JF: Ich glaube nicht, daß es mein persönliches Problem war, daß ich bei all den Meditationsschulen eher religiöse Routine vermittelt bekommen habe. Ich habe gar nicht gelernt zu meditieren. HvB: Eine wahre Meditation beginnt im Herzen und da, wo nur die äußere
Hülle einer Meditation gelehrt wird, wo das Herz sich nicht hinsetzt, um zu meditieren, ist es
keine Meditation. Ob ein Katholik den Rosenkranz betet, ob ein Buddhist den Rosenkranz
betet, ob ein Katholik buddhistische Meditationen macht oder wie auch immer. Solange nicht
der innere Herzensdrang da ist und auch die innere Freiheit im Herzen ist, das wahrhaft zu
tun, kann es niemals zu einem Ziel führen. Eine Meditation sollte immer eine Danksagung an
die Göttlichkeit sein, eine tiefe, ehrliche Danksagung an die Göttlichkeit – doch dann ist man
schon am Ziel.
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