Quelle: www.orgon.de Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik


Die Energie-Räuber

Was kann man tun?

Es ist kaum möglich, in einer energetisch völlig gesunden Umwelt zu leben, besonders in den Ballungsräumen. Um so wichtiger ist es daher, für eine relativ gesunde Umwelt in dem Bereich zu sorgen, über den man selber entscheiden kann, d.h. alle überflüssigen Belastungen zu erkennen, auszuschalten und sich selbst für die Wahrnehmung energetischer Prozesse zu sensibilisieren.

Man muß zunächst Informationen sammeln, um sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten rational verhalten zu können. Man kann die aggressiven Energiequellen im eigenen Haushalt konsequent vermeiden und man kann versuchen, am Arbeitsplatz für Abhilfe zu sorgen. Schon dabei wird es oft Schwierigkeiten geben, denn die Themen DOR und Elektrosmog sind ein reines Insiderthema. Wer heute mit diesen Dingen öffentlich wird, riskiert, als Spinner verlacht zu werden. Genauso ging es demjenigen, der vor 20 Jahren biologisch-dynamische Lebensmittel gekauft oder produziert hat. Während es dabei „nur" um die Vermeidung der chemischen Verseuchung der Lebensmittel und der Umwelt ging, geht es hier um eine viel tiefergehende, umfassende Verseuchung. An der Verbreitung der biologisch-dynamischen Ernährung mag man erkennen, wie lange es dauern wird, bis sich ein derart komplexes und nicht so einfach nachvollziehbares Thema wie Elektrosmog, Oranur und DOR im öffentlichen Bewußtsein durchsetzen werden.

Wenn man Orgon-Akkumulatoren über längere Zeit regelmäßig benutzt hat, steigt die Sensibilität für aggressive energetische Prozesse. Die Wahrnehmung für DOR und Oranur ist um so deutlicher, je energetisch natürlicher die Umgebung ist. Die Benutzung von Orgon-Akkumulatoren und die Bevorzugung einer möglichst natürlichen Umwelt kann kaum eine Hilfe sein, mit tatsächlichen Oranur- und DOR-Phänomenen fertig zu werden, aber diese Maßnahmen können sehr hilfreich sein, wenn es darum geht sich in die Lage zu versetzen, überhaupt beurteilen zu können, welchen Zustand die Atmosphäre hat. Wer ständig im DOR lebt und weitgehend unsensibel für natürliche energetische Verhältnisse geworden ist, wird keine Beurteilungskriterien haben oder eventuell mystische, verdrehte Vorstellungen entwickeln, anstatt sich auf die eigene Wahrnehmung zu verlassen. Insofern ist die Benutzung vom Orgon-Akkumulator eine sehr gute Voraussetzung. Noch wichtiger ist es, sich zumindest zeitweise allen aggressiven energetischen Einflüssen zu entziehen.

Was man tun kann, eine bereits zerstörte Atmosphäre von Oranur und DOR zu reinigen, hängt von vielen Faktoren ab. Räume oder Gebäude, die ständig heftigen Einflüssen ausgesetzt sind, sind meiner Ansicht nach nicht wirklich zu regenerieren. Immer, wenn die Atmosphäre lebendig ist und durch einen elektromagnetischen oder nuklearen Einfluß aufgepeitscht wird, beginnt der Oranur- und DOR-Prozeß von neuem. Wer also nahe einem AKW lebt, in unmittelbarer Nähe einer Hochspannungsleitung oder in einem Haus, in dem eine Röntgenanlage installiert ist, wird nichts tun können, außer eine solche Umgebung zu verlassen.

Temporär und lokal begrenzte Oranur- und DOR-Effekte lassen sich mit einem für solche Zwecke miniaturisierten Cloudbuster, dem medical DOR-Buster beheben, indem die stagnierte Atmosphäre in fließendes Wasser gleitet wird. (Siehe das Kapitel über den medical DOR-Buster). Weitere Maßnahmen zur Belebung der Raumatmosphäre sind möglichst viele Pflanzen und Springbrunnen, evtl. Duftlampen. (Meiner Meinung nach können Luft-Ionisatoren hier nicht helfen, da sie eine weitere elektromagnetische Beeinflussung und Reizung der Atmosphäre darstellen. Bei kürzerer Anwendung können sie meiner Ansicht nach die Raumatmosphäre erfrischen, jedoch kippt der Effekt um, wenn die Geräte zu lange und massiv eingesetzt werden und sie führen ihrerseits zu DOR und Oranur.)

Bei akuten DOR-Verseuchungen des Organismus, z. B. nach einer Röntgenuntersuchung oder Strahlenbehandlung (die typischen organismischen Oranur-Phänomene nennt die klassische Medizin „Röntgenkater"), nach einer Flugreise, einer langen Fahrt im Kat-PKW, nach einem nuklearen Fallout oder nach langem Aufenthalt in DOR-verseuchten Räumen (es gibt viele Möglichkeiten, sich schnell mit hohen DOR-Dosierungen zu vergiften), sollte man sich die Zeit nehmen, aufmerk sam die körperlichen Symptome wahrzunehmen, die damit einhergehen. Man muß sich abgewöhnen, die DOR-Symptome zu verniedlichen, sie als persönliches Problem abzutun oder gar ihre Existenz zu leugnen. Um mit einem Problem fertig zu werden, muß man erst einmal konstatieren, daß es überhaupt existiert und das Ausmaß feststellen.

Nach einer DOR-Vergiftung sollte man sich sorgfältig entseuchen: in leichten Fällen durch einen langen Spaziergang in frischer Luft oder bei schwererer Verseuchung durch intensiven Kontakt mit Wasser, z. B. indem man Schwimmen geht oder ein ausgiebiges Vollbad nimmt.

James DeMeo beschreibt in seinem Buch „The Orgone Accumulator Handbook", das unter dem Titel „Der Orgon-Akkumulator - Ein Handbuch" auf deutsch erschienen ist, daß die energieabsorbierende Eigenschaft des Wassers gesteigert werden kann:

„Immer, wenn wir ein langes, uns auslaugendes Wannenbad nehmen oder uns mit einem Fußbad entspannen, erhalten wir dieses Entspannungsgefühl, zum Teil wegen der energieabsorbierenden Eigenschaft des Wassers. Reich beobachtete, daß Wasser und Orgon-Energie eine starke gegenseitige Anziehung haben. Wenn wir unserem Körper ein ausgiebiges warmes Bad gönnen, wird unsere innere orgonotische Ladung und unsere bioenergetische Spannung reduziert und wir entspannen uns. Die Wirkung könnte teilweise durch die thermische Erwärmung des Körpers erklärt werden, aber es sind eindeutig weitere Bedingungen am Werk. Das energetische Potential des Körpers wird reduziert, wenn er in einer Wanne voll Wasser liegt, während sich das energetische Potential des Wassers erhöht. Wir verlieren buchstäblich Energie an das Wasser und entspannen uns, ähnlich wie ein Ballon, der ein wenig Luft verliert.

Die energieabsorbierende, abziehende Wirkung des Wassers kann dahin verändert werden, eine kombinierte abziehende und energetisierende Wirkung herbeizuführen, indem man darin Salzkristalle löst wie zum Beispiel Bittersalze, die das Energiepotential des Wassers erhöhen und es dadurch dazu bringen, unsere eigene Bio-Energie kraftvoller anzuziehen und zu mobilisieren. Eine ähnlich energieverstärkende und abziehende Wirkung kann man mit einem Wannenbad erzielen, wenn man im Wasser je ein Pfund Meersalz und Speisesoda (Natron) gelöst hat. Salz-Soda-Bäder, die etwa 20 Minuten dauern, können angewendet werden, um Spannung und Überladung zu lindern oder um eine toxische Energieladung abzuziehen." (J. DeMeo, „The Orgone Accumulator Handbook", S. 72)

Diese sehr wirkungsvolle Methode wendet James DeMeo z. B. an, um bei Cloudbusting-Operationen hohe DOR-Ladungen, denen er und seine Mitarbeiter sich dabei gelegentlich aussetzen, aus dem Organismus zu entfernen.

Der Organismus nimmt ständig Orgon-Energie aus der Atmosphäre auf - über die Haut und vor allem über die Atmung. Er verbraucht sie durch Bewegung, durch Muskelarbeit und durch Stoffwechselprozesse sowie durch spontane Entladungen, die Reich als „Orgasmus-Reflex" bezeichnete; dieser Metabolismus von Energie-Aufnahme und -Abgabe ist Grundlage aller lebendigen Prozesse. Im Orgon-Akkumulator wird der Organismus energetisch auf ein etwas höheres Niveau gebracht, als es ohne Gerät möglich ist. Neben vielen medizinischen Wirkungsfaktoren wie der Stärkung des Immunsystems gibt es den Faktor des energetischen Wachsens, indem sich der Organismus auf einem höheren Ladungsniveau neu organisiert. Das führt dazu, daß man gegenüber der Umwelt sensibler, direkter, unmißverständlicher reagiert. Die Wahrnehmung energetischer Prozesse wird eindeutiger. Reich nannte dies den orgonotischen Sinn. Es gibt weitere Faktoren, die für die Ausbildung des orgonotischen Sinns wichtig sind, wie den Grad individueller Lebendigkeit und Beweglichkeit. Aber die Ladung im Orgon-Akkumulator ist hier der Haupt-Faktor, und der Effekt der energetischen Hochladung im Orgon-Akkumulator kann durch keine andere bekannte Maßnahme erreicht werden.

Natürlich ist die Qualität der Energie entscheidend, mit der man sich im Orgon-Akkumulator auflädt. Bei regelmäßiger Steigerung des bioenergetischen Potentials wächst auch die Sensibilität für die Qualität der Energie, d.h. für eine eventuelle DOR-Belastung. Nachdem man sich im Orgon-Akkumulator regelmäßig geladen hat, ist die Konfrontation mit ORANUR- und DOR-Effekten erheblich stärker zu spüren und bringt viel eindeutigere negative Symptome zum Ausbruch.

Ich selber habe viele Fehler gemacht, d.h. mich zu viel und zu lange mit Oranur- und DOR-Belastungen abgefunden. Diese Fehler sind einerseits auf meinen Leichtsinn zurückzuführen, andererseits hatte ich einen großen Teil der Informationen noch nicht, die ich in diesem Artikel beschrieben habe. Aber die Wahrnehmung von Oranur und DOR war von Anfang an da. Inzwischen weiß ich von mir selber und von vielen Berichten der Benutzer, daß und wie eindeutig, wie unmißverständlich der menschliche Organismus energetische Belastungen wahrnehmen kann. Ebenso wächst das Bedürfnis, die Quellen dieser Belastungen zu finden und auszuschalten.

Ein Ziel dieses Kapitels sollte sein, die Wahrnehmbarkeit der ORANUR- und DOR-Effekte zu schulen und den Leser dazu anzuregen, dies ganz praktisch in seiner täglichen Umwelt in Angriff zu nehmen. Erst wenn die direkte Wahrnehmung energetischer Effekte nicht mehr mystisch (=verborgen) ist, und wenn wir nicht mehr im Sinne einer mechanistischen Denkweise davon ausgehen, daß nur die physikalischen Effekte existieren, die mit technischen Verfahren gemessen werden können, können wir darangehen, eine gesunde energetische Umwelt zu schaffen. Dieser Gedankengang ist einer der Hauptgedanken des orgonomischen Funktionalismus, der wissenschaftlichen Methode Reichs, die als einen Hauptfaktor berücksichtigt, wie der Naturwissenschaftler der Natur, die er erforschen will, praktisch begegnet. Wilhelm Reich hat den menschlichen Organismus als das wichtigste wissenschaftliche Instrument bezeichnet, das (genauso wie technische wissenschaftliche Geräte) in Ordnung gehalten werden muß, damit man korrekte Ergebnisse erzielen kann.

Literaturhinweise

Folgende Texte beziehen sich ausführlich auf Oranur- und DOR-Phänomene wie sie in diesem Kapitel dargestellt wurden:

James DeMeo, Ph.D.: "The Orgone Accumulator Handbook. Construction Plans, Experimental Use and Protection Against Toxic Energy", Natural Energy Works, El Cerrito, USA, 1989. (In deutscher Sprache erschienen als: James DeMeo, "Der Orgonakkumulator - Ein Handbuch. Bau, Anwendung, Experimente, Schutz gegen toxische Energie", Verlag 2001, Frankfurt, 1994)

Oliver Eckardt: "Bericht Nr. 2: Über die Wirkungen von destruktiven Energien (Oranur und DOR) auf den menschlichen Organismus", Zeitschrift für Orgonomie Bd.9/1, 1994, Hamburg, 1994.


© Jürgen Fischer
Vervielfältigung ist nicht gestattet