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Die Energie-Räuber
Oranur und DOR in Gebäuden - Nachdem ich die eindrucksvollen Erfahrungen mit DOR-Phänomenen in der amerikanischen Wüste gemacht hatte, fiel es mir hier in Deutschland viel leichter, DOR zu identifizieren, sowohl das atmosphärische DOR des Wetters als auch das DOR in Gebäuden. Hinzu kam die Tatsache, daß nach vielen Jahren, die ich in Berlin gelebt hatte, sich nun meine eigenen Umweltbedingungen erheblich besserten, da ich nun in eine ländliche Umgebung umgezogen war. Meine Frau und ich entwickelten großes Interesse daran, die nach unserem Kenntnisstand besten Lebensbedingungen für unsere Kinder und uns selbst zu schaffen. Die DOR-Phänomene in Gebäuden kommen ebenfalls durch den Oranur-Effekt zustande, auch wenn die Verhältnisse anders sind, als im Oranur-Experiment. Reich brachte eine höchst geringe Menge Radium in ein sehr starkes Orgon-Energiefeld. Der gleiche Effekt entsteht jedoch auch, wenn man starke Dosierungen aggressiver Energie auf eine normale Konzentration atmosphärischer Orgon-Energie einwirken läßt. Dabei gibt es zwei Stadien: Im ersten wird die Orgon-Energie aufgereizt, z. B. durch einen Starkstrom, durch eine Quelle nuklearer Strahlung oder durch elektromagnetische Wellen. Im zweiten Stadium stagniert die aufgereizte Energie und wird zu DOR. Reich verglich den Oranur-Effekt mit einem wilden Tier, das eingefangen wird. Zuerst tobt es in seinem Käfig wütend herum, bis es schließlich aufgibt und resigniert. Letztlich stirbt es. Der Oranur-Effekt geht oft mit einer anfänglichen Belebung einher, eine Aufreizung, die vor allem von jüngeren Menschen als positiv eingeschätzt werden kann. Die Reizung macht hektisch, was eine besondere Form der Lebendigkeit ist: Das Lebendige wehrt sich. Ich habe selber einige Jahre Bildschirmarbeit gemacht. Meine Einstellung gegenüber derartigen Oranur-Belastungen war in dieser Zeit ganz anders als heute. Ich habe Oranur sogar gesucht, habe Cafés und Discos mit Leuchtstoffröhren-Einrichtungen besucht und in meiner Umgebung die Hektik durch Oranur genossen, viel Kaffee getrunken und bin oft bis zum frühen Morgen aufgeblieben. Wenn man sich die Menschen in bestimmten Betrieben ansieht, z. B. in Zeitungs-Redaktionen, Graphik- und Satzbüros oder die Nachrichtensendungen im CNN oder N-TV, sieht man die vielen Bildschirme laufen und erlebt diese produktive Hektik. Und ich habe erlebt, daß Oranur süchtig macht. Denn ein Erlahmen der Reize würde immer bedeuten, daß man die Stagnation des DOR erlebt, die sich im Hintergrund aufbaut, d.h. im Körper ansammelt und zum Herd biopathischer Krankheiten wird. Vielleicht bekommen Krebs und andere chronische Erkrankungen so eine andere plausible Erklärung. Die DOR-Verseuchung von Gebäuden hat ungeheure Ausmaße erreicht angesichts der rasanten Zunahme aggressiver Energiequellen, die ins tägliche Leben Einzug gehalten haben und die am Arbeitsplatz und zu Hause von jedermann angewendet werden. Ich beschäftige mich jetzt seit Jahren aufmerksam mit diesem Thema, aber es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht von dieser oder jener neuen technischen Beeinträchtigung des Lebens höre, die ich eindeutig den Oranur- und DOR-Phänomenen zuordnen kann. Die Wahrnehmung von technischem DOR in Gebäuden ist nicht so eindeutig wie die des atmosphärischen DOR. Es gibt keine sichtbaren Phänomene, sondern in erster Linie fühlbare subjektive". Aber wie subjektiv ist ein Phänomen, wenn die Mehrzahl der Menschen klagen, sie bekämen Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Beklemmungen, Hitzewallungen und ähnliche Symptome in klimatisierten, mit Leuchtstoffröhren ausgestatteten Kaufhäusern und Supermärkten! Jeder Mensch reagiert auf DOR spezifisch, d.h. der Organismus meldet sich mit individuellen Symptomen. Wie Reich und seine Mitarbeiter im Oranur-Experiment erfuhren, erkrankte jeder an den Leidens-Symptomen, die er bereits latent in sich trug. Meine individuellen Symptome sind (ungefähr in dieser Reihenfolge): Schweißausbrüche, Mattigkeit, erhöhter Kopfinnendruck, Augentrübung, gespannte Gesichthaut, Kopfschmerz, Schwindelgefühle, Schwächeanfälle. Nachdem ich mich in DOR-verseuchten Räumen aufgehalten habe, hält sich lange das Gefühl, einen Helm auf dem Kopf zu tragen, ich fühle mich emotionell träge und innerlich sowie äußerlich schmutzig. Nach einer starken DOR-Verseuchung bin ich, entgegen meines normalen Zustands, leicht reizbar, z.B. verleiten mich dann die Aggressionen anderer Verkehrsteilnehmer dazu, selber aggressiv zu reagieren. Ich beobachte, wie mich die Gereiztheit oder Bosheit anderer geradezu angesteckt. Sicher sind meine Reaktionen auf DOR recht typisch, dennoch kann man sie nicht verallgemeinern. Einige reagieren auf DOR mit heftigem Stuhldrang, andere mit Kreislaufbeschwerden, rheumatischen Anfällen oder Depressionen. Ein weiterer Faktor, der für die Wahrnehmung von DOR entscheidend ist, ist die Gewöhnung. Wer sich ständig in einer DOR-Atmosphäre aufhält, verliert die Fähigkeit der spezifischen Wahrnehmung. Die spontanen organischen und psychischen Reaktionen lassen nach. Dafür stellen sich aller Wahrscheinlichkeit nach chronische Biopathien ein, also Krankheiten aufgrund einer tiefgehenden Degeneration der Vitalität. Wenn man Angestellte in Supermärkten und Kaufhäusern fragt, wie sie diese Atmosphäre ertragen können, erntet man oft verständnisloses Kopfschütteln. Ich habe mir angewöhnt, Menschen über ihre eigenen Wahrnehmungen von DOR zu befragen. Diejenigen, die keine starke Beeinträchtigung spüren, sind meistens selber ständig starken DOR-Phänomenen ausgesetzt, sie haben sich daran gewöhnt, sind aber beileibe nicht immun geworden. Sie arbeiten z. B. in Großraumbüros, in Krankenhäusern oder an einem Bildschirm. Wer die destruktiven Wirkungen von DOR nicht spürt, könnte also bereits erheblich geschädigt sein. Ich empfehle diesen Menschen, die Wirkungen von DOR nach einem Urlaub in frischer Luft zu studieren. (Also möglichst nicht in einem südlichen Land in einem vollklimatisierten Hotel, in dem die Zimmer, das Restaurant, die Bar und die Disco mit Leuchtstoffröhren ausgestattet sind, sondern im Zelt in Skandinavien oder einer Hütte in Schottland oder einem Pferdewagen in Irland.) Nach einem solchen Urlaub dürften die DOR-Phänomene in den ersten Tagen leichter wahrzunehmen sein. Vielleicht reicht auch schon ein Wochenende, an dem - im orgonomischen Sinne - schönes Wetter herrscht, an dem man sich ausgiebig draußen aufgehalten und bewußt alle aggressiven Energiequellen gemieden hat. Die subjektive" Wahrnehmbarkeit von DOR steigt mit geringer werdenden DOR-Kontakten und mit größerer orgonomischer Ladung an. Ich mache diese Erfahrung seit einigen Jahren selber und beobachte sie bei vielen anderen, die aufs Land gezogen sind und die DOR-Emissionen in Haushalt und direkter Umwelt reduziert haben. Man wird sensibler, die Wahrnehmungsfähigkeit gegenüber DOR-Phänomenen kann ganz erheblich gesteigert werden, ja sie kann dann erst recht unangenehm werden. Auch die Nutzung eines Orgon-Akkumulators steigert einerseits die DOR-Wahrnehmung, führt allerdings auch andererseits zu einer größeren Beeinträchtigung durch DOR. Je höher die Orgonladung, desto unangenehmer werden die Oranur- und DOR-Effekte. Dieses Phänomen als negativen Effekt des Orgon-Akkumulators zu bezeichnen wäre recht kurzsichtig. Denn diese Sensibilisierung durch den Orgon-Akkumulator kann bei vernünftigem Umgang mit der Orgon-Energie nur dazu führen, daß man sich vor DOR schützt, weil man es besser identifizieren kann. Der Faktor Vitalität spielt eine große Rolle. Sehr lebendige, junge Menschen, oder Personen, die längere Zeit einen Orgon-Akkumulator benutzt haben, reagieren auf DOR mit einem individuellen Oranur-Effekt. Sie werden aktiv, aggressiv d.h. sie reagieren mit gesteigerter Erregung. Wenn besonders vitale Menschen dem Oranur-Effekt ständig ausgesetzt sind, bildet sich aber auch in ihrem Organismus DOR. Das endet wie bei normal neurotischen" Menschen nicht in einer emotionellen Erstarrung, sondern die Erregung weicht einer emotionell aggressiven Grundhaltung, die Reich als emotionelle Pest bezeichnet hat. Die emotionelle Pest ist eine charakterlich aggressive, besonders aktive und destruktive Reaktion auf die Unterdrückung der Vitalität, die nur bei sehr lebendigen, energetisch starken Menschen auftritt. Man kann den Oranur-Effekt besonders gut an Montagen morgens in Grundschulen beobachten. Am Wochenende konnte sich die Atmosphäre in den Schulräumen erholen. Wenn dann die Leuchtstoffröhren am Montag in der Frühe angeschaltet werden, gibt es eine enorme Oranur-Reaktion, zuerst in der Atmosphäre der Räume, dann in den Organismen der Menschen. Und das löst besonders bei Kindern sehr große Erregung aus, führt zu Hyperaktivität und Aggressivität. Viele Grundschullehrer beschreiben dieses Phänomen und führen es meist auf die Überreizung zurück, die die Kinder am Wochenende durch Fernsehen und gestörte Familienverhältnisse erleiden. Das mag ein Faktor sein. Aber ich erkenne hier einen deutlichen Oranur-Effekt, denn die Schulen sind, da sie ausnahmslos mit Leuchtstoffröhren ausgestattet sind, die mit am stärksten verseuchten Gebäude. Der gleiche Zusammenhang gilt auch für das Wetter. Bei schönem Wetter", also geringer relativer Luftfeuchtigkeit, leichtem Wind, gut entwickelten Cumuluswolken und tiefblauem Himmel wirkt der Oranur-Effekt aggressiver als bei trübem, feuchtem Wetter oder stark DOR-belasteter Atmosphäre. Wenn man bei lebendigem Wetter einen DOR-verseuchten Raum betritt, wird man die Oranur-Wirkungen besonders deutlich spüren. Auch wenn der Prozeß der DOR-Wahrnehmung mit vielen unangenehmen
Erscheinungen verbunden ist: Es lohnt sich sowohl das atmosphärische DOR als auch das technische DOR
in Gebäuden wahrnehmen zu lernen. Für mich selbst war die Erfahrung, nach vielen Jahren
nicht mehr ständig in DOR-verseuchter Umgebung zu leben eine ungeheure Erleichterung. Ich
würde heute nicht mehr freiwillig in eine Großstadt ziehen.
© Jürgen Fischer |