Die neuen Pforten der Wahrnehmung
Gebrauchsanleitung für den menschlichen Geist
von Jürgen Fischer
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Vorwort
Bitte stellen Sie sich vor, sie können nicht hören, sehen und fühlen, ja Sie hätten noch
nicht einmal ein Konzept davon, was das sein sollte. Und dann böte Ihnen jemand an, Ihnen dies
alles beizubringen. Wahrscheinlich wären Sie vorher etwas skeptisch, was das sein soll,
"hören", "sehen" und "fühlen". Aber, wenn Sie es dann ausprobiert haben und wenn Sie feststellen
wie einfach es war, das alles zu lernen, werden Sie sich fragen, warum Sie solange ohne diese
Wahrnehmung gelebt haben, wie Sie ohne diese Erfahrungen existieren konnten, denn es hat etwas
Entscheidendes in Ihrem Leben gefehlt.
Nun biete ich Ihnen an, energetische Wahrnehmung zu lernen. Ich biete Ihnen an, Ihnen ein
neues Hören, Sehen und Fühlen beizubringen, Erfahrungen, die Sie bereits kennen, die Sie aber
höchstwahrscheinlich noch nie bewußt wahrgenommen haben. Ich biete Ihnen darüber hinaus an,
über diese energetische Wahrnehmung aus der realen Welt, so wie Sie sie heute kennen,
willentlich auszusteigen und in eine innere, geistige Welt einzutreten, die Sie über diese
neuen Pforten der Wahrnehmung erreichen können.
Um dieses Ziel zu erreichen, sind Yogis für Jahrzehnte in Höhlen verschwunden, haben sich
Mönche in Klausuren zurückgezogen. Nun gibt es einen neuen, einfacherern Weg der direkten
Erkenntnis. Dieses Wissen wurde mir von erleuchteten jenseitigen Wesen gegeben, von Engeln,
von Wilhelm Reich und von Hildegard von Bingen und weiteren Wesen. In sehr praktischen
Arbeitsgesprächen haben sie uns mit einem ganzen Paket von Informationen versorgt. Es ist
meine Aufgabe, Ihnen diese Informationen zugänglich zu machen.
Anders als bei den esoterischen Lehren der Vergangenheit liegt in dem Wissen, das ich Ihnen
hier anbiete nichts "Geheimes" oder "Verborgenes". In früherer Zeit mußten sich die
Praktizierenden vor ihrer Kultur schützen und umgekehrt. Heute ist das anders. Heute ist es
der beste Schutz, öffentlich zu sein und Informationen so weit wie irgend möglich zu streuen.
Auch in der Vergangenheit waren die gnostischen Lehren nicht besonders "schwierig", aber sie
waren nur für spezielle, besonders geeignete Adepten zugänglich. Das ist letztlich auch heute
noch so. Nicht alle sind bereit für diese Ebene geistiger Arbeit. Wenn früher die wahren Adepten
von ihren Meistern ausgesucht wurden, so geschieht die Auswahl heute einfach dadurch, daß die
Belehrungen bei Ihnen entweder funktionieren oder nicht.
Testen Sie sich also selbst. Sie werden sehen, es ist sehr einfach, die Lebendige Meditation
zu begreifen und praktisch durchzuführen. Doch Sie werden bemerken, daß Sie sich mit einer Macht
anlegen, die in der Bibel der "Herr der Welt" heißt. Ich nenne es "das Ego". Die Konfrontation
mit dieser Macht ist der eigentliche Prüfstein. Das Ego ist die Identifikation mit der Form,
in unserem Fall mit der Materie, da wir zur Zeit als materielle Wesen existieren. Wenn wir
beginnen zu begreifen, daß es auch eine Existenz jenseits von Form gibt, daß es eine geistige
Welt gibt, in die wir jederzeit hinüberwechseln können, fühlt sich das Ego angegriffen, denn
mit ihm können wir dort nicht hingehen. Es ist eine spannende Erfahrung, wenn Sie sich darauf
einlassen: eine Reise ins Ungewisse. Und wenn sie dort ankommen: eine Ankunft in der Gewißheit.
Die Methoden der Lebendigen Meditation sind sehr einfach nachzuvollziehen. Sie führen zu
unmittelbarem Erfolg und es ist egal, ob Sie Materialist oder ein religiöser Mensch sind. Das
einzige, was Sie daran hindern kann, diese Erfahrung zu machen, ist Ihre Weigerung, sich darauf
einzulassen. Meist liegt es daran, daß Menschen eine prinzipielle, fundamentalistische
Einstellung haben, also ein Ego, das darauf achtet, daß Sie nie die bereits eingefleischten
Geleise von "Realität" verlassen.
Auch wenn ich mit Engeln und erleuchteten Menschen im Jenseits rede, verlange ich nicht, daß
Sie dieselbe für Sie eventuell mystisch anmutende Einstellung haben. Vielleicht akzptieren Sie
einfach, daß ich meine Informationen aus dieser nicht-materiellen Welt beziehe. Seit
Jahrtausenden reden Medien, Schamanen, Zauberer und Priester mit Wesen aus dem Jenseits.
Meine einzige Sorge dabei ist, daß ich es weiterhin mit Wesen zu tun habe, die in Gott
geborgen sind und die nicht aus der dunklen Seite der immateriellen Welt stammen. Dies ist
mein ständiges Gebet.
Ich verlange von niemandem irgendeine religiöse oder geistige Haltung von mir zu übernehmen.
Das einzige, was Sie benötigen, ist Neugier und Offenheit.
Meditation alleine bewirkt sicherlich nur wenig Erkenntnis, vielleicht eine angenehme
beruhigung des Geistes. Für mich liegt jedoch in der geistigen Öffnung für Gott, für die die
Lebendige Meditation ein Weg ist, eine Qualität, die den Sinn dieses Lebens ausmacht.
Die Lebendige Meditation ist eine Methode geistiger Arbeit, die ich aus dem direkten Kontakt
mit Engeln und über den medialen Kontakt mit Wilhelm Reich, Hildegard von Bingen und mit anderen
hochentwickelten Wesen aus dem Jenseits bekommen habe, die dort in einer Arbeitsgruppe
zusammenwirken, um der Menschheit neue, starke Methoden zur geistigen Weiterentwicklung
zur Verfügung zu stellen.
Im Zentrum der Lebendigen Meditation stehen neue Methoden energetischer Wahrnehmung, das
Hören, Sehen und Fühlen von Lebensenergie, an der Grenze zwischen stofflicher, körperlicher
Wahrnehmung und geistiger, übersinnlicher Wahrnehmung, zu der mit ein wenig Übung jeder Mensch
fähig ist. Ziel der Lebendigen Meditation ist es, über die Wahrnehmung hinaus in den Bereich
geistiger Erkenntnis und zur Wirklichkeit der Liebe oder Gottes zu gelangen.
Dabei entwickelte sich einen Weg in die Welt des Geistes, der recht weit entfernt ist von
jeder Esoterik oder Mystik. Es ist durchaus möglich, in geistige Bereiche hineinzugehen und
sich dabei einerseits an realen Erfahrungen und andererseits an einem naturwissenschaftlichen
Verständnis von Lebensprozessen zu orientieren.
Diesen wissenschaftlichen Hintergrund bietet das Werk Wilhelm Reichs, die Orgonomie, da
dort zum ersten Mal in einer umfassenden, naturwissenschaftlich nachvollziehbaren Weise die
Existenz einer Lebensenergie nachgewiesen und vor allem für medizinische Zwecke nutzbar gemacht
wurde. Auch hier ist, ähnlich wie in der spirituellen Arbeit, die reale Erfahrung die
Voraussetzung, um die Naturprozesse verstehen und mit ihnen umgehen zu können. Ein rein
theoretischer Zugang zur Orgonomie ist genausowenig möglich wie zur Erkenntnis der Wirklichkeit
Gottes. Wir sind darauf angewiesen, bestimmte persönliche Prozesse zu durchlaufen,
Fehleinstellungen zu revidieren und reale energetische bzw. geistige Erfahrungen zu machen,
um uns der Existenz einer umfassenden Lebensenergie einerseits und der Wirklichkeit Gottes
andererseits zu versichern.
Mein eigener Hintergrund besteht darin, daß ich seit ca. 1977 konkret mit Orgon-Akkumulatoren
gearbeitet habe und mich intensiv mit dem reich´schen Werk auseinandergesetzt habe. Ich habe
als Fachjournalist einige Bücher zur Orgonomie verfaßt und übersetzt, Zeitschriften
herausgegeben, habe die Geräte hergestellt, die Reich entwickelt hat und selber intensiv
mit ihnen gearbeitet. Andererseits habe ich seit 1972 meditiert, in verschiedenen geistigen
Schulen Unterweisungen für die praktische Arbeit an geistiger Erkenntnis bekommen und diese
so ernsthaft wie es mir möglich war umzusetzen versucht.
Seit 1995 stehe ich in medialem Kontakt mit Wilhelm Reich. Ich habe in bisher drei
Sitzungsperioden insgesamt 22 mehrstündige Interviews mit ihm und mit anderen Mitgliedern der
jenseitigen Arbeitsgruppe geführt und diese veröffentlicht. Zentrale Aussagen dieser Interviews
bezogen sich darauf, daß das veröffentlichte Werk Reichs im Wesentlichen unangetastet bleibt
und volle Gültigkeit behält. Jedoch kommen nun neue Erkenntnisebenen hinzu: einerseits die
Tatsache, daß es ein jenseitiges Leben gibt, daß es die Göttlichkeit gibt, Engel und Wesen
im Jenseits, die mit uns und für uns arbeiten. Einer der zentralen Anliegen Reichs, das er
aus seiner himmlischen Dimension an die Menschen weiterleiten wollte, ist die Tatsache, daß
es ebenso geistige Blockierungen gibt, die genauso aufgearbeitet werden müssen wie Reich uns
mit seinem Lebenswerk die Arbeit an körperlichen Blockierungen hinterlassen hat.
Über die von ihm vorgeschlagene Modifikation des Orgon-Akkumulators zum
Engel-Energie-Akkumulator habe ich selber eigenständigen Kontakt mit Engeln aufgenommen und
von ihnen direkte Unterweisungen erhalten und diese praktisch umgesetzt. Eines der
praktischen Ergebnisse dieser Engel-Kontakte ist die Lebendige Meditation, die ich
seither in monatlich stattfindenden Wochenendkursen etwa 150 Menschen persönlich nahegebracht
habe und die sich seit Anfang 1996 ständig weiterentwickelt hat, immer tiefer hinein in die
Erkenntnis der geistigen Welt.
Seit Anfang 1997 kam ein weiter Aspekt hinzu, denn über meine Bitte an Reich und an die
Engel, konkretere Anweisungen zu bekommen über die Arbeit an den geistigen Blockierungen,
ist mir Ein Kurs in Wundern gegeben worden und ich habe begonnen, ihn systematisch sowohl
in seinen theoretischen wie in seinen praktischen Aspekten zu erarbeiten.
Dabei habe ich feststellen können, daß es in der theoretischen Herangehensweise des Kurs
in Wundern deutliche Parallelen zum Werk Wilhelm Reichs gibt, da der Kurs in Wundern genau
die Funktionalität des Denkens anwendet, die Reich als seine wissenschaftliche Methode
praktiziert und veröffentlicht hat. Auch in der Sprache und der Begrifflichkeit gibt es
deutliche Bezüge zu Wilhelm Reich, was ich nicht als Zufall werte, sondern als konsequentes
Ergebnis, das eintritt, sobald funktionalistisches Denken angewendet wird.
In praktischen Teil ergaben sich zwischen dem Kurs in Wundern und der Lebendigen Meditation
ebenfalls deutliche Übereinstimmungen. Nicht, daß das eine mit dem anderen austauschbar oder
auch nur vergleichbar wäre. Im Kurs in Wundern werden die Inhalte der Arbeit an den geistigen
Blockaden benannt, die mit den Methoden der Lebendigen Meditation erarbeitet werden können.
Die Lebendige Meditation bietet in diesem Zusammenhang eine sehr effektive Methode, unter
sehr guten Umständen schnell und tief in den eigenen Geist einzutauchen und ständige bewußte
Kontrolle darüber zu haben, in welchem Bewußtseinszustand ich mich während der Übung befinde.
Damit sind noch keine Inhalte verbunden, d.h. die Meditation selber beinhaltet nur wenig
Erkenntnis. Um sie für einen geistigen Lernprozeß einsetzen zu können muß sie verbunden werden
mit dem tiefen Wissen um die Funktionen des Geistes und ich habe keinen Zweifel daran, daß es
keine bessere Quelle für dieses Wissen geben kann als Christus selber, der aus der göttlichen
Sicht beschreibt und konkret anleitet, wie Menschen an ihren geistigen Blockierungen arbeiten
können.
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