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Seite 7 Aus dem vorangegangenen Passagen geht der Unterschied in der Ätiologie der
geschilderten Erkrankungen hervor - die Konsequenzen für die therapeutische Beeinflussung von
Bluthochdruck und Krebserkrankungen wurden von Reich im Gegensatz zu seinen klaren
Beschreibungen der affektiven Unterschiede in den von ihm beschriebenen Patienten nicht mehr
niedergeschrieben. Ich werde dies im Folgenden zu ergänzen versuchen und einen dritten
Erkrankungsweg einführen: den der Blutkrebsarten (Leukämien), dessen energetische Komponente und
Therapie sich wiederum von den beiden erstgenannten Erkrankungsformen unterscheidet. Wichtig
ist, noch einmal klar herauzuarbeiten, daß Reich mit sehr umfassenden Begriffen arbeitete,
die grundlegende Phänomene unter dem Gesichtspunkt der funktionellen Einheitlichkeit
beschreiben. Dies führt den Leser seiner späteren Werke manchmal zu einer Konfusion, die er
selbst nicht ausreichend bemerkt - mir ist es jedenfalls so ergangen. Um Beispiele zu nennen : Die
von Reich entwickelte "Orgonomische Diagnostik der Krebsbiopathie" ist
kein Krebsfrüherkennungstest, wie immer wieder in der Sekundärliteratur beschrieben, sondern
ein Instrumentarium zur Bestimmung des bioenergetischen Zustandes des Organismus, ein
Diagnoseverfahren zur Erkennung von Biopathien. Testet man diese Nativblutdiagnostik bei an
Krebserkrankten Menschen, so findet man eindrucksvolle Übereinstimmungen zu den
Beschreibungen Reichs, aber auch Krebsarten (Thymuscarcinom, malignes Melanom) wo die Aussagekraft
der Diagnostik sehr gering ist. In der Verlaufskontrolle einer
Behandlung erweist sie sich dagegen als von
unschätzbaren Wert. Wichtig zu wissen ist, daß Reich überwiegend von Beobachtungen
in der Blutdiagnostik im Verlauf der orgontherapeutischen Behandlung publiziert hat.
Liest man nun sein Hauptwerk "Die Entdeckung des Orgons", Band II, "Der Krebs" (im
Original: "The Cancer Biopathy"), so bekommt man den Eindruck, die beschriebenen
Charakterstrukturen und energetischen Zustände seien für an Krebs erkrankte Menschen typisch,
dabei geht es Reich zentral - wie im Originaltitel vorhanden - um die Herausarbeitung einer
gemeinsamem Grunderkrankung, die körperlichen und seelischen Sekundärerkrankungen zugrunde
liegt, eben der Biopathie. Und er generalisiert: die geschilderten energetischen Verhältnisse von
den verschiedenen Ladungszuständen von Kern und Peripherie gelten
auch für zu Krebs neigende
Menschen. Hier kommt also eine Differenzierung in sein Verständnis, die über seine Festellung
" Wir wissen noch gar nichts darüber, welche Umstände die Entwicklung einer Biopathie in
der einen oder anderen Richtung bestimmen." (a.a.o., S167) hinausweist. In meiner Entwicklung
der Arbeit mit körperlich erkrankten Menschen mehrten sich die Widersprüche zu meinem
bisherigen Begreifen der Gedanken und Erfahrungen Reichs, und wie oben erwähnt, fand ich
beim Wiedererarbeiten seiner Originalschriften immer wieder Beobachtungen, die sich mit
meinen Erfahrungen deckten und mir in der Differenzierung des theoretischen Konzepts
weiterhalfen. Heute sehe ich drei energetische Grundtypen, die der gleichen Anzahl von
Neigungen und Reaktionsweisen in Bezug auf verschiedene Krankheitsbildern entsprechen, die ich nun
weiter darlegen werde:
Erste Reaktionsweise : leukämischer
Typ, gefährdet in der Ausbildung u. Entwicklung
von lymphatischen und leukämischen Erkrankungen.(Typ 1)
Zweite Reaktionseise : autoimmunreaktiver
Typ, gefährdet in der Ausbildung u.
Entwicklung
neurodermativer, asthmatischer und autoimmunreaktiver Erkrankungen.(Typ 2)
Dritte Reaktionsweise : zu Krebserkrankungen neigender
Typ, die Erkrankung tritt im höherem Alter (über fünfzig Jahre) auf (Typ 3); sonst überwiegend körperlich beschwerdefreier als Typ
1 u. 2.
Eine Ausnahme von diesen drei Reaktionsweisen bildet der
Energietyp des im jüngeren Alter an Krebs erkrankten
Menschen, den ich zuletzt beschreiben werde.
Bei diesen Entwicklungsdispositionen handelt es sich meiner Erfahrung nach um Tendenzen,
die in jedem Menschen in der jeweiligen Anlage vorhanden sind. Dies bedeutet nicht, daß
jemand, der der leukämischen Struktur entspricht, an Blutkrebs erkranken muß, seine Gefährdung
zur Entwicklung dieser Erkrankung ist allerdings deutlich größer als bei Typ 2 und 3. Nur die
fortschreitende Bahnung der vorhandenen Entwicklungstendenz geht mit einer zunehmenden
Gefährdung einher, Veränderungen der energetisch/vegetativen Reaktionsmuster bei Typ 1 z.B.
in Richtung zu Typ 2 können selbst bei vorliegender Leukämie eine tiefgreifende Veränderung
der Spannungs-/Ladungsprozesse im Organismus herbeiführen, die selbst einen
fortgeschrittenen Blutkrebs ausheilen lassen. In zahlreichen Gesprächen mit Ärzten während
Fortbildungsveranstaltungen habe ich die Validität dieses Ansatzes prüfen können: Entwickeln an Krebs
erkrankte Menschen unter Einwirkung einer naturheilkundlich-energetischen Methode schwere
Hauterkrankungen und oder Asthma broinchiale, so ist fast immer das eigentliche
Krebsgeschehen gestoppt worden. Es geht bei der Einteilung nicht um eine als gesünder oder kranker zu
bewertende Einordnung von organismusspezifischen Reaktionsmustern, vielmehr geht allein
das Fortschreiten und Bahnen eines bestimmten energetischen Reaktionsablaufes einher mit
zunehmender Gefährdung. Als theoretisches Modell für das Verständnis dieser sich
herausbildenden Reaktionsformen eignet sich gut das Modell der Entwicklungsbahnen, das der Biologe
C.H. Waddington vorgeschlagen hat. In diesem Rahmen wird die menschliche Persönlichkeit als
eine Struktur aufgefaßt, die sich unablässig entlang der einen oder anderen aus mehreren
möglichen und voneinander abgegrenzten Bahnen entwickelt. Alle diese Bahnen liegen an ihrem
Ausgangspunkt nahe beieinander, so daß das Individuum bei der Empfängnis Zugang zu einer Vielzahl
von Bahnen hat und sich auf irgendeine davon begeben kann. Die ausgewählte Bahn führt auf
jedem Entwicklungsschritt zu einer Interaktion zwischen dem Organismus, wie er sich bis zu
diesem Zeitpunkt entwickelt hat, und der Umgebung, in der er sich vorfindet. So führt die
Entwicklung nach der Befruchtung zu einer Interaktion zwischen dem Genom und der intrauterinen
Umwelt; bei der Geburt führt sie zu einer Interaktion zwischen der energetischen und biologischen
Konstitution des Neugeborenen, einschließlich seiner beginnenden mentalen Struktur, und der
Familie oder andersartigen Situation, in die es hineingeboren wurde; und in jeder weiteren Altersstufe
zu einer Interaktion zwischen den dann vorhandenen Persönlichkeitsstrukturen und der
sozialen und/oder familiären Umwelt.
Bei der Befruchtung ist die Gesamtheit aller Bahnen, die dem Individuum potentiell
offenstehen, von der Beschaffenheit des Genoms und sicherlich auch von bisher nicht in
wissenschaftlicher Form diskutierbaren Einflußfaktoren abhängig.
Der italienische Reich-Therapeut Francesco Dragotto ging z.B. nach über fünfzehn Jahren
der Arbeit mit dem charakteranalytischen Modell der frühen Vegetotherapie nach Raknes
und Navarro vollständig dazu über, die energetische Identität des menschlichen Organismus
als untrennbar verbunden mit dem Zustand des Einsseins, Vollständigseins
und Unabhängigseins , den die befruchtete Eizelle während ihrer Wanderung vom Eierstock über die Eileiter bis
zur Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut verkörpert, zu interpretieren. Dieser
therapeutische Ansatz führt zu radikalen Konsequenzen und Veränderungen in der Zielsetzung der Therapie
-
nicht das Wiedererleben und Durchqueren von Geburtstraumen oder Störungen der
angenommenen intrauterinen Identität oder zumindestens Verbindung von Mutter und Fötus sind das
letzte Ziel der Erfahrung der Ganzheitlichkeit des gewordenenen menschlichen Organismus,
sondern die fundamentale Erfahrung des
Hier-Seins, des Geworden-Seins wird auf
Vollständigkeit, Unabhängigkeit, completeness
gegründet. Ähnlich formuliert Will Davis: "Die erste
Beziehung, die wir haben, ist nicht, wie üblicherweise gedacht wird, die mit der Mutter. Deswegen
arbeiten wir inner-psychisch. Die erste Beziehung ist die mit uns selbst. In der Gebärmutter und
während der ersten paar Monate des Lebens, wenn der Organismus in einem undifferenzierten
Zustand ist, kennt er nur sich selbst. Er ist sich nur der Erfahrung seiner selbst bewußt. Er
differenziert nicht zwischen sich selbst und dem Rest der Welt, ein omnipotenter Zustand." (Will
Davis, Points and positions, Berlin 1994.)
Wenn die Entwicklung fortschreitet und die Strukturen sich immer weiter differenzieren,
dann vermindert sich die Anzahl der zugänglichen Bahnen: Eine der psychologisch - biologisch
wichtigen Variablen ist die Art und Weise, wie das sich entwickelnde Individuum
Bindungsverhalten erfährt, intern repräsentiert und später selbstorganisiert. Physikalische Einflußfaktoren, wie
die Einwirkung von Umweltgiften, radioaktiver Niedrigstrahlung, Reizüberflutung durch
technische Gegebenheiten der frühen und späteren Umgebung, bedingen ebenfalls die Bifurkationen
der Entwicklungslinien, damit beschäftigen sich in unserer Zeit die fortgeschrittensten
Untergebiete der Psychologie und Medizin.
Die Kenntnis der verschiedenen energetischen Typen hat grundlegende Konsequenzen für
eine Arbeit mit dem menschlichen Energiesystem :
denn es kann eine gutgemeinte, durchweg als erfolgreich erscheinende charakteranalytische, bioenergetische oder neoreichianische
Behandlung bei den Reaktionstypen 1 u. 3 den Entwicklungsgrad des
energetischen/autonomen Reaktionsmusters weiter ausprägen und in der Entwicklung einer schweren körperlichen
Erkrankung sogar beschleunigend wirken.
Arbeit an der Pulsation verändert die Energetik, Biophysik und Biochemie des gesamten
Organismus. Wir haben es mit den Reaktionen des Vegetativums zu tun und damit, wie sich
diese Veränderungen mit den physischen Wahrnehmungen verbinden.
Das autonome Nervensystem werde ich im Folgenden als morphologisch erfaßbaren
Mittler zwischen der sich der unmittelbaren Wahrnehmung entziehenden Orgonenergie und ihren
physischen Manifestationen (Knochen, Muskeln, Geweben und Blut) betrachten.
Das Vegetativum, das ich als ein neurohumorales Überträgersystem betrachte, spiegelt die
energetischen Vorgänge in das physische Sein des Organismus.
Der sympathische Zweig des autonomen Nervensystems hängt mehr mit den
verschiedenen Erfahrungen und Ausdruckformen von Spannung zusammen. Wenn der Sympathikus
übermäßig stimuliert wird, schließt sich der Körper als Ganzes ab und baut Widerstand auf. Dies ist
aber nicht die Art von Widerstand, die der Abwehr von Krankheiten dient - es ist vielmehr der
Widerstand gegenüber Veränderung und Anpassung, der Krankheit schafft. Wirkliche
Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten ist die Fähigkeit des milieu interne, sich an die Einflüsse
äußerer Veränderung anzupassen. Dies ermöglicht dem Körper, innerhalb der
Gleichgewichtsparameter zu bleiben, die dem Organismus eingegeben sind.
Der Parasympathikus korreliert eher mit Entspannung. Beim Entspannen öffnet sich der
Organismus und läßt Energie zirkulieren, die Adaptionen und Korrekturen ermöglicht und fördert.
Ich werde bei den Energiemodellen darauf näher eingehen. Im Konzept der chinesischen
Medizin zum Beispiel empfängt der Parasympathikus mehr von der nach unten und innen
gerichteten Himmelskraft. Er erzeugt dann die entgegengesetzte Wirkung, indem er den Körper sich
öffnen und entspannen läßt. Der Sympathikus dagegen empfängt mehr von der nach oben und
außen gerichteten Erdenkraft und läßt daher den Körper sich verspannen und
verschließen. Parasympathische Nerven strahlen vom Kopf nach unten und vom Kreuzbein nach oben aus
und ahmen den Nord- und Südpol der Erde nach, wo die Yang - Kraft hauptsächlich in unsere
Atmosphäre eintritt.
Der Sympathikus verzweigt sich vom Grenzstrang longitudinal entlang der Wirbelsäule.
Er repräsentiert den Äquator, wo die meiste Yin - Kraft der Erde erzeugt wird. Im Idealfall
wirken beide Zweige des autonomen Nervensystems so zusammen, daß sich eine Ausbalancierung
im Körper ergibt. Je nach Funktionsnotwendigkeit - äußeren/inneren Einflüssen - beschleunigen
die energetischen Ladungen des Körpers die Aktivität eines der Zweige, so daß ein
ungleichgewichtiger Funktionszustand resultiert. Im allgemeinen erzeugen einseitige oder
chronische Extreme zunächst einen chronisch überlagerten Sympathikus mit den korrelierten
Symptomen. Wenn dieser Zustand langfristig anhält, adaptiert sich der Organismus zunächst an die
chronische Sympathikohypertonie. Der Parasympathikus hat ein leichtes Übergewicht, solange die
Zustände innerhalb der normalen Schwankungsbreite bleiben. Im gesunden Organismus kann
insgesamt gesehen der Parasympathikus ständig etwas mehr aktiviert sein, so wie der Körper auch
ständig einen leicht alkalischen Zustand des Blutes aufrecht erhalten kann.
Im folgenden unterscheide ich in Bezug auf den Gesamtorganismus - in Anlehnung an Reich -
drei Schichten voneinander, denen für die energetische Ladungsverteilung im
menschlichem Körper eine große Bedeutung zukommt: Kern / Zentrum, mittlere Schicht und Peripherie.
Grundlegend für diese Unterteilung sind die experimentellen Untersuchungen Reichs an der
Universität Kopenhagen in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts, aus deren späterer
Zusammenfassung im Jahre 1942 ich hier zitiere:
"Der überlieferten Anschauung zufolge müßte sich die bioelektrische Energie in den Bahnen
der Nervenfasern bewegen; dabei ist angenommen, daß diese Nervenfasern nicht kontraktil
sind. Dagegen machen bisher alle Beobachtungen die Annahme notwendig, daß das
synzytische Lebensnerven-Geflecht selbst kontraktil ist, sich strecken und zusammenziehen kann.
Dieser Annahme zufolge lebt die Amöbe im Tier und im Menschen in Gestalt des kontraktilen
autonomen Nervensystems fort. Diese Vermutung bestätigte sich mikroskopisch: Man kann
expansive und kontraktile Bewegungen an kleinen lichtdurchlässigen Würmern mikroskopisch gut
beobachten. Diese Bewegungen des autonomen Lebensapparates erfolgen unabhängig von der
Bewegung des Gesamtkörpers und gehen ihm voraus.
Läßt man Versuchspersonen tief einatmen oder wie zum Stuhl pressen und hält man dabei
die Differentialelektrode oberhalb des Nabels an die Mitte der Bauchhaut, so sinkt das
Oberflächenpotential bei der Einatmung mehr oder minder stark ab und steigt bei der Ausatmung wieder
an. Das Ergebnis blieb bei einer großen Reihe von Versuchspersonen stets dasselbe, mit
Ausnahme solcher Personen, bei denen eine starke Affektsperre oder eine überragende muskuläre
Rigidität bestand. Diese Tatsache verdichtete sich mit der klinischen Beobachtung der Herabsetzung
der Affekte durch die Inspiration zu folgender Annahme:
Beim Einatmen geht das Zwerchfell hinunter und übt einen Druck auf die Bauchorgane aus;
es verengt den Bauchraum. Beim Ausatmen dagegen rückt das Zwerchfell hoch, der Druck auf
die Bauchorgane vermindert sich; der Bauchraum wird erweitert. Brust- und Bauchraum sind bei
der Atmung abwechselnd der Weitung beziehungsweise der Verengung unterworfen, ein
Tatbestand, der an anderer Stelle gewürdigt werden sollen. Da Druck das Potentialregelmäßig erniedrigt,
hat das Absinken des Hautpotentials bei der Einatmung nichts Besonderes an sich. Merkwürdig
ist nur, daß das Potential absinkt, obgleich der Druck nicht an der Hautoberfläche, sondern
im
Zentrum des Organismus ausgeübt wird.
Das Erscheinen des inneren Drucks an der Bauchhaut läßt sich nur dadurch erklären, daß
zwischen Zentrum und Peripherie ein kontinuierliches bioelektrisches Erregungsfeld besteht.
Die Übermittlung der Bio-energie kann nicht an die Nervenbahnen allein gebunden sein, sondern
sie folgt sämtlichen Membranen und Flüssigkeiten des Organismus." (Reich, "Die Funktion
des Orgasmus", S.322ff, Köln 1971)
Als Kern bezeichne ich mit Reich den vegetativen Ganglienapparat des menschlichen
Organismus, insbesondere den Plexus solaris (Sonnengeflecht) und die paarig angelegten Bauch-
und Beckenganglien, welche meiner Ansicht nach die Übermittlungsstrukturen für
körpereigene vegetative Reaktionen darstellen, die wiederum als Ausdruck energetischer Funktionen
und Schwingungen der kosmischen, primordialen Orgonenergie in der begrenzten,
membranumspannten Struktur uns bekannter biologischer Lebensformen anzusehen sind.
Als Peripherie bezeichne ich die quergestreifte Muskulatur, das Fett- und Bindegewebe
der menschlichen Haut, die Extremitäten sowie alle nicht zum ntralnervensystem
zuzuordnenden Strukturen im Kopfbereich.
Als mittlere Struktur bezeichne ich das System der Grundregulation im
2menschlichem Rumpfbereich, gleichfalls die glatte, autonom innervierte
3Muskulatur insbesondere des Darmtraktes und der Muskulatur des Herzens sowie das menschliche Blutgefäßsystem.
Den Begriff Tonus verwende ich zur Bezeichnung der extrapyramidal über das
Gamma-Neuron-System verlaufenden Funktionsmechanismen, durch die seelisch-geistiges
körperlich-energetisches Geschehen verkörpert im Ausdruck erscheint.
Des weiteren betrachte ich den menschlichen Organismus als
System, darunter verstehe ich jede Ausformung von Ereignissen, deren Gesymtheit sich einfacher als Ganzes denn als Summe
ihrer Teile verstehen läßt.
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