orgon

Der Engel-Energie-Akkumulator
nach Wilhelm Reich

Einführung aus dem gleichnahmigen Buch von Jürgen Fischer, © 1996

"Ende 1995 ist Wilhelm Reich über zwei Medien in Kontakt mit mir getreten. In acht ausführlichen Gesprächen, die ich zwischen Weihnachten 1995 und Januar 1996 mit ihm führte, gelangte ich zur Gewißheit, daß es sich tatsächlich um Reich handelte. Ein zentrales Thema dieser Gespräche war ein neuentwickeltes Gerät, das er auf diese Weise auf der materiellen Ebene realisieren wollte: der Engel-Energie-Akkumulator.
Dieses Buch wuchs mit den Einsichten, die wir, d.h. meine Frau Heike und ich sowie einige Menschen, die sich mit dem Engel-Energie-Akkumulator beschäftigt haben, aus dieser Begegnung gewonnen haben." (Jürgen Fischer)

Inhalt


Die Vorgeschichte

Ich beschäftige mich seit 1977 intensiv mit Wilhelm Reich und vor allen Dingen mit den von ihm entwickelten Geräten, die ich seit ca. 1980 herstelle, und ich habe einige Bücher und viele Artikel zum Thema Wilhelm Reich und Orgonomie veröffentlicht.
Im Zentrum meiner Arbeit stand immer der Orgon-Akkumulator. Mein Interesse war es, Geräte exakt nach den Vorgaben herzustellen, die Reich für die Konstruktion hinterlassen hatte. Nur, wenn diese Anweisungen genau befolgt werden, kann man sichergehen, daß die von Reich beschriebenen Wirkungen eintreten. Für eine Weiter-bzw. Wiederentwicklung der orgonomischen Medizin in Deutschland war eine solche exakte Einstellung wichtig.
Ich habe die Konstruktionsanweisungen immer wieder optimiert - ohne an den Vorgaben Reichs etwas zu ändern - und veröffentlicht. Ich sah es als meine Aufgabe an, die Bauangaben in immer wieder verbesserter Form zu veröffentlichen. Nur so kann der medizinischen Orgonomie in Deutschland das Schicksal erspart bleiben, das sie in den USA hatte: verboten und vernichtet zu werden. Es wird keine Möglichkeit mehr geben, dieses Wissen ein weiteres Mal vollständig zu unterdrücken.
Außerdem habe ich mich dafür eingesetzt, daß in der Presse sachgerecht über das Thema Wilhelm Reich und Orgonomie informiert wurde.
Wilhelm Reich lehnte es zu Lebzeiten entschieden ab, für den Orgonakkumulator und für orgonomische Methoden zu werben. Ich bin ebenfalls der Ansicht, daß "Werbung" durch sachgerechte Information ersetzt werden muß und "Verkauf" durch qualifizierte Betreuung. Ich arbeite eng mit Ärzten und Heilpraktikern zusammen, die sich sicher sein können, daß sie und ihre Patienten optimal hergestellte Geräte bekommen. Kranke Menschen, die mich anrufen, werden an qualifizierte Ärzte und Heilpraktiker verwiesen, damit sie sich über Chancen und Risiken der Behandlung informiert haben, bevor sie einen Orgon-Akkumulator anwenden.
Bis auf einige Versuchsgeräte zur Informationsübertragung mit Orgon-Shootern und zur Energie-Akupunktur, die ich auch sehr deutlich als experimentelle Geräte bezeichnete, habe ich keine eigenen Konstruktionen entwickelt. Ich bin nicht dazu qualifiziert, medizinische Geräte zu entwickeln und schon gar nicht, diese zu testen.
In diesem Rahmen bewegte sich meine Arbeit - mit einigen Unterbrechungen - in den letzten 20 Jahren. Und ich glaube, daß ich bei denjenigen, die meine Geräte benutzen, den Ärzten, Heilpraktikern und deren Patienten sowie bei den vielen Menschen, die sich einen Orgon- Akkumulator anschafften, um die speziellen Wirkungen am eigenen Leib zu erfahren, und auch bei denjenigen, die meine Bücher und Artikel gelesen haben, den Ruf erworben habe, sehr sachliche und inhaltlich qualifizierte Arbeit zu leisten.
Dann haben sich im Laufe des Jahres 1995 die Ereignisse überstürzt. Im Mai hatte ich einen schweren Unfall. Der Schock und die Konsequenzen, die ich daraus ziehen mußte, haben mein Leben sehr verändert. Ich mußte mich, d.h. meine Arbeit und meine Einstellung dazu, was ich erreichen kann und will, völlig neu ordnen und umorientieren.

Der Kontakt

Im Herbst '95, hat dann Wilhelm Reich mit meiner Frau Heike und mir Kontakt aufgenommen. Thomas kam zu uns. Er stand vor der Tür und interessierte sich für Orgon-Akkumulatoren. Es stellte sich heraus, daß er und seine Frau Susannne seit langem in medialem Kontakt mit Wilhelm Reich standen. Wir waren skeptisch und neugierig. Was sollten wir davon halten? Die Gespräche mit Thomas zeigten schnell, daß er nur sehr wenig von der klassischen Orgonomie Reichs wußte. Ganz anders die medialen Gespräche, die wir über ihn mit Wilhelm Reich führen konnten, die von einem tiefen Wissen um die orgonomischen Zusammenhänge zeugten und von himmlischer Güte und Weisheit - und viel Liebe.
Heike und ich haben - wie viele suchende Menschen unserer Zeit -eine lange Karriere verschiedenster spiritueller Wege hinter uns. Nach sehr schmerzhaften Erfahrungen haben wir vor einiger Zeit aufgegeben, uns innerhalb organisierter spiritueller Gruppierungen zu bewegen. Dennoch blieb eine tiefe Sehnsucht nach geistiger Arbeit, nach spiritueller Heimat, nach Meditation und Erkenntnis. So ergab es sich, daß wir begannen, unseren eigenen Weg zu Gott zu gehen, über den Kontakt, den wir seit einigen Jahren mit Engeln suchten. Daher war uns diese Art Kontaktaufnahme von vornherin nicht fremd. Aber diese Ebene brachte unser Leben völlig durcheinander. Was vorher sicher galt, stimmt nun nicht mehr. Lebensperspektiven, feste Überzeugungen, scheinbar gesichertes Wissen entglitten uns. Und wir waren uns keineswegs sicher, wie seriös die ganze Angelegenheit zu nehmen war. Wir konnten all das, was wir erfahren hatten weder ignorieren noch uns von heute auf morgen eine neue Realität schaffen.

Das Interview

Über Weihnachten und Neujahr 1995/96 besuchten wir Susanne und Thomas auf ihrem Hof in Südfrankreich. Dort bekam der mediale Kontakt mit Wilhelm Reich eine völlig neue Dimension. Die Idee, die Gespräche auf Band aufzunehmen und eventuell zu veröffentlichen kam zwar von mir, aber im Nachhinein kann ich sehr klar erkennen, daß es eine Eingebung "von oben" war, denn in Frankreich war alles schon darauf eingestellt, daß wir dieses Interview führen konnten.
Ich hatte mir die Entscheidung, die Gespräche zu veröffentlichen nicht leicht gemacht. Zuerst glaubte ich, das alles in Form eines Romans oder einer anderen fiktiven Ebene veröffentlichen zu müssen, um meinen Ruf nicht zu gefährden. Doch dann wuchs mehr und mehr die Einsicht, daß ich nichts zu verlieren habe und daß ich einzig und allein den Mut aufbringen muß, mich dieser neuen Realität mit allen Konsequenzen zu stellen. Daher war die Entscheidung, die Gespräche mit Reich zu veröffentlichen, schon gefallen, bevor ich nach Frankreich kam.
Ich blieb skeptisch, aber nachdem ich die sachliche, tiefe Qualität der Aussagen erfahren und vor allem, nachdem ich die emotionale und geistige Präsenz Wilhelm Reichs erlebt habe, schwand das Mißtrauen völlig und wich einer tiefen, liebevollen und erwachsenen Begegnung mit einem brillianten Wissenschaftler, Arzt und Wesen.
Ist das noch rational? Ist das "wahr"? Sicher stellte ich mir oft diese Fragen. Es ist im orgonomischen Sinne rational, sich einer völlig neuen, bisher nicht realen Erfahrung zu stellen; irrational wäre es, prinzipiell ablehnend zu reagieren. Und Wahrheit ist keine feststehende Größe, sie ist kein Ideal und auch kein Prinzip. Wahrheit, so drückte Reich es im "Christusmord" aus, ist eine Funktion unseres Organismus. Wenn uns unsere Sinne, unser Herz unsere Lebendigkeit selbst signalisieren: "das ist wahr", auch wenn es noch so absurd scheint, dann müssen wir uns dieser Wahrheit stellen. Und ich riskiere lieber, absolut falsch zu liegen, als mich nicht meiner bioenergetischen Wahrheit entsprechend zu verhalten. Täte ich das, könnte ich nicht mehr guten Gewissens orgonomisch arbeiten.
Ich werde kritisch bleiben. Aber das heißt nicht, jeden gemachten Schritt sofort wieder in Frage zu stellen. Die Orgonomie ist "Kritik pur" und sie ist immer am ganz praktischen Nutzen für die Menschen orientiert gewesen. Wilhelm Reich konnte uns mit seinem Werk die Natur als sinnlich nachvollziehbare Funktionen des Lebens erklären. Nun geht es darum, auch die geistigen, spirituellen Naturfunktionen zu begreifen und mit dem wissenschaftlichen Denken zu versöhnen. Es geht darum, den Menschen zu helfen, nicht nur körperlich und emotionell zu gesunden - wie es die Orgonomie bisher tat - sondern genauso auch spirituell zu wachsen.
Die Gespräche mit Reich waren für alle Beteiligten mit tiefer emotioneller Bewegung verbunden. Wir alle kamen in dieser Zeit in tiefe persönliche Krisen. Wir waren immer wieder körperlich krank, stritten uns, versöhnten uns, zitterten vor Glück und vor Anstrengung, suchten zu entfliehen und waren alle immer wieder von tiefempfundenem Glück und göttlicher Liebe erfüllt.
Tagsüber lebten wir praktisch auf einer Baustelle - vier Erwachsene, fünf Kinder, viele Katzen und Hunde, zwölf Pferde und einige Schafe und Ziegen. Nachts, wenn die Kinder endlich im Bett und die Tiere versorgt waren, saßen wir in der Wohnküche des alten Gutshauses zum Essen und zum Gespräch mit Reich und mit anderen Engeln zusammen.

Der erste Engel-Energie-Akkumulator

Noch in Frankreich habe ich einen ersten Engel-Energie-Akkumulator gebaut. Schon die Geschichte, wie es zum Bau dieses Geräts gekommen ist, ist so sehr von "Zufällen" geprägt, daß ich den Einfluß Wilhelm Reichs annehmen muß.
Thomas hatte sich, als er uns im Herbst besucht hatte, einige Materialien wie Bleche, Dämmplatten und Stahlwolle mitgenommen, weil er sich selbst einen Orgon-Akkumulator bauen wollte. Damals war vom Engel-Energie-Akkumulator noch nicht die Rede. Reich machte nur einige Andeutungen, daß es wohl einige Veränderungen am Orgon-Akkumulator geben müßte, um die Menschheit auf kommende energetische Veränderungen der Welt bewußtseinsmäßig vorzubereiten. Jedenfalls hatte Thomas alle notwendigen Materialien da, um einen Orgon-Akkumulator zu bauen, aber er war nicht dazu gekommen. Als ich den ersten Engel-Energie-Akkumulator bauen wollte, fehlten nur noch die Materialien, die Reich verändern wollte: die Rosenquarze und die Wolle. Die Wolle von schwarzen Milchschafen war am Hof von Susanne und Thomas reichlich vorhanden, wir brauchten die Schafe nur zu scheren und die Wolle zu trocknen. Aber wir wußten nicht, wo wir den Rosenquarz herbekommen würden. Reich sagte mir, ich sollte nach Toulouse fahren. Ich fuhr also los und hatte nicht die leisteste Ahnung, wo ich eine derart große Menge Rosenquarz auftreiben sollte. Kurz vor Toulouse hielt ich an einer Autobahnraststätte, ließ mir die Gelben Seiten geben und fand darin einige Mineralienhandlungen. Sie lagen alle im Stadtzentrum, in der Gegend des Bahnhofs und der Einkaufspassagen, wie ich am Stadtplan erkannte. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß es in diesen Läden derart riesige Brocken geben würde - ich brauchte so zwischen 8 und 12 Kilo am Stück. Und mein Schulfranzösisch reichte auf keinen Fall aus, bei all diesen Läden anzurufen und zu befriedigenden Ergebnissen zu kommen. Nein, ich entschloß mich, zu einer Mineralienhandlung zu fahren, aus deren Anzeige hervorging, daß es dort auch Großhandel von Mineralien gäbe.
Wie ich zu diesen Dorf gelangt bin, das noch einmal 50 km hinter Toulouse lag... ich habe es jedenfalls gefunden. Der Besitzer war höchst erstaunt, mich zu sehen, denn unter dieser Adresse gab es keinen Laden, sondern nur ein Lager und eine Postadresse. Er sagte, daß es nur sehr selten an diesem Ort sei, weil er seine Geschäfte normalerweise nur auf dem Postweg erledigt. Er beliefert Mineralienhandlungen in ganz Frankreich und sei der einzige Großhändler für diese Steine in dieser Gegend.
Als Thomas dann diesen Stein zerlegte - wir hatten keine Ahnung, wie man Rosenquarz zerlegen kann - zersprang er in acht Teile von optimaler Größe, genau soviele wie wir benötigten. Als ich den ersten Engel-Energie-Akkumulator fertigstellte, war das ein Ereignis, das einer Geburt gleichkam. Allen war klar: etwas völlig neues war auf die Welt gekommen, etwas, was nie zuvor existiert hatte.
An dieser "Geburt" war etwas Heiliges, so wie ich es auch bei den Geburten meiner Kinder erlebt habe: eine Berührung durch die Liebe Gottes. Auch zuvor schon habe ich immer wieder, wenn ich einen Orgon-Akkumulator fertiggestellt habe, diese Freude erlebt, die von einem frisch zusammengesetzten Gerät ausgeht. Hier beim Engel-Energie-Akkumulator war dieser Aspekt besonders stark: der materielle Körper des Akkumulators wird zusammengesetzt und es entsteht ein künstliches raumförmiges Energiegebilde, das es ansonsten nur in Verbindung mit einem Lebewesen, eines Sterns oder auch eines Geistwesens gibt, ein energetischer Körper, der lebendige Eigenschaften hat. Dann werden die Rosenquarze eingesetzt und es ist, als käme der Himmel zu besuch auf die Erde. Der Orgon- Akkumulator bekommt durch die Quarze eine energetische Struktur, so wie er - wir haben dies immer wieder ausprobiert - durch energetische Informationen, z.B. Bach-Blüten, auch die energetische Struktur des jeweiligen Medikaments bekommt. Die Rosenquarze machen ihn zu einem einzigen großen energetischen Rosenquarz. Wir sitzen IM Rosenquarz. Wir erleben seine Geburt und sind IN ihm. Wie wunderbar!

Zu diesem Buch

Die Entstehung dieses Buches ist genauso spontan wie auch die Gespräche mit Reich keinem nachvollziehbaren - menschlichen - Plan folgten. Die Idee für das Buch und der Titel sind mir unter der Dusche "zugefallen", es ist eine Anspielung auf das Buch "Der Orgonakkumulator nach Wilhelm Reich", das ich 1980 veröffentlicht hatte. Es ist die Art von Humor darin, der die Engelwesen auszeichnet.
Das erste Kapitel enthält das vollständige Interview mit Wilhelm Reich. Es sind beileibe nicht alle Gespräche, die wir mit ihm geführt haben. Zum einen ist das Tonbandgerät einige Male ausgefallen und zum anderen ergaben sich immer wieder spontane Begegnungen, in denen teilweise ganz wichtige Informationen gegeben wurden.
Es gibt eine ganze Reihe von Themen, deren Veröffentlichung er abgelehnt oder auf später verschoben hat - auch in diesem Punkt hat er sich nicht besonders geändert, denn auch zu Lebzeiten hat er bestimmte Themen nicht veröffentlicht bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Auch diejenigen Informationen, die intime Details von lebenden Personen enthalten, wurden weggelassen. Was wir in der Begegnung mit dem Engel-Energie-Akkumulator erlebt haben, ist im einzelnen aus den Interviews zu ersehen, die einen großen Teil dieses Buches ausmachen. Der Fragenkatalog, dem diese Interviews locker folgt soll es ermöglichen, die philosophischen, spirituellen Hintergründe eines Menschen erfaßbar zu machen, damit nachvollziehbar wird, warum sie/er die besonderen Erfahrungen im Engel-Energie- Akkumulator gemacht hat.
Ich stelle mir vor, daß diese Interviews auch in Zukunft weitergeführt werden und daß es ein Forum geben sollte, in dem diese veröffentlicht werden können. Außerdem sollten in Zukunft auch die Langzeit-Erfahrungen mit dem Engel-Energie-Akkumulator aufgezeichnet werden.
Ganz allgemein kann gesagt werden, daß die Erfahrungen im Engel-Energie-Akkumulator so unterschiedlich sind wie auch die sinnlichen Wahrnehmungen im Orgon-Akkumulator ganz individuell sind. Im Orgon-Akkumulator ist Prickeln auf der Haut, Wärmeempfindung etc. als energetische Reaktion des Nervensystems zu sehen. D.h. sinnlich nachvollziehbar sind nur die Wirkungen, die mit dem Nervensystem erfahrbar sind. Darüber hinaus gibt es die spezifisch energetische Wahrnehmung, die Reich "Erstrahlung" genannt hatte, ein inneres Glühen, eine wohlige Reaktion auf die Erfahrung der Verschmelzung mit einem anderen Energiefeld, die sich auf alle Zellen des Organismus erstreckt. Im Engel-Energie-Akkumulator sind diese Erfahrungen anders, obwohl sie auf der sinnlichen Ebene durchaus mit den Reaktionen im Orgon-Akkumulator vergleichbar sind.
Der Bereich der Wahrnehmungen im Engel-Energie-Akkumulator reicht von der ganz allgemeinen Erfahrung des Aufenthalts in einem geschützten, angenehmen kleinen Raum bis hin zu optisch-energetischen Wahrnehmungen von Strahlen, die aus den Ecken, d.h. aus den Rosenquarzen kommen und von Kreiselwellen, die sich in die Chakras hineinbewegen. Die Wahrnehmungen sind so unterschiedlich, daß wir nach so wenigen Versuchen keine allgemeingültigen Aussagen treffen können. Es scheint sich um "seelische" Wahrnehmungen zu handeln, um Veränderungen in der Seelenlage der Menschen.
Eine andere Art der Wirkung des Engel-Energie-Akkumulators bezieht sich auf eine Veränderung der Wahrnehmung außerhalb des Akkumulators, auf eine Verfeinerung der Wahrnehmung, die man als ASW, als außersinnliche Wahrnehmung bezeichnen könnte. Ich sehe das jedoch nicht so akademisch, eher aus dem Blickwinkel desjenigen, der die Erfahrung selber macht. Ich beginne, diejenigen Gedanken und Begegnungen ernster zu nehmen, die ich bisher eher als "geistiges Grundrauschen" bezeichnet hätte, dieses ständige gedankliche Geplapper, das man mehr oder weniger bewußt mit sich herumträgt. Das scheint die Ebene zu sein, auf der sich die Engel in die Gedankenwelt "einklinken" und für die man sensibel werden kann.
Ich sehe mit Erstaunen, welche Möglichkeiten z.B. Heike entwickelt hat, intuitiv wahrzunehmen. Ich habe ihr einmal 19 äußerlich gleich aussehende Umschläge hingelegt, in die ich alle möglichen kleinen Gegenstände hineingelegt hatte. Sie durfte die Umschläge nicht berühren und hat "erraten" was darin war. Sie hat 15 Mal korrekt geraten und zwei Gegenstände vertauscht. Es war kein wissenschaftlich korrekter Versuch, aber ein eindrucksvoller Hinweis darauf, welche Fähigkeiten in ihr stecken. Wir können noch nicht einmal ohne weiteres behaupten, daß es der Engel-Energie-Akkumulator war, der in ihr diese Fähigkeiten ausgelöst hat, zumindest fallen die Ereignisse zusammen. Vielleicht gibt es auch irgendwann Versuche zur außersinnlichen Wahrnehmung, die die Einwirkung des Engel- Energie-Akkumulators als Faktor mit einbeziehen, so wie es Versuche zu den biophysikalischen Wirkungen des Orgon-Akkumulators gab.
Meine eigene Fähigkeit - und diese betrachte ich auch unter dem Aspekt des "Empfangs" von Engel-Botschaften - liegt in der Arbeit des Schreibens und der Art, wie ich ein solches Thema angehe. Seitdem ich aus Frankreich zurückgekommen bin, bin ich immer wieder auf das Buch Die Prophezeiungen von Celestine von James Redfield gestoßen. In einem Artikel in Ich - Die Psychozeitung Nr. 2/95 über die Reich-Biographie Der heilige Zorn des Lebendigen fand ich das Buch als Empfehlung und ich stellte mit Erstaunen fest, daß Heike das Buch schon einige Zeit besaß. Als ich es dann las, fiel mir schnell auf, daß es Parallelen gibt zwischen dem reich'schen Werk und den neun Erkenntnissen, von denen das Buch handelt. Aber erst durch den Engel-Akkumulator und das Interview mit Reich werden diese Parallelen nachvollziehbar.
Die letzen beiden Kapitel über Anwendungshinweise für den Engel-Energie-Akkumulator und über den Eigenbau sind für den praktischen Gebrauch entwickelt worden. Die Anwendungshinweise entsprechen unserem Erfahrungshorizont und sind keineswegs als einzige Art zu verstehen, wie man sich der praktischen Arbeit mit diesem Gerät nähern kann.
Ganz anders ist die Bauanleitung zu verstehen. Sie muß in jedem Fall exakt eingehalten werden. Wie beim Orgon-Akkumulator gibt es die exakten Vorgaben durch Wilhelm Reich und es wäre fahrlässig, sich von diesen Vorgaben zu entfernen und eigene Konstruktionen zu entwickeln - auch wenn diese noch so gut gemeint sind. Vor allem dürfen Sie nicht mit anderen Mineralien arbeiten. Reich hat mich in einem weiteren Gepräch eindringlich davor gewarnt, Versuche in dieser Richtung anzustellen.
Ich habe, um jedem Unfall in dieser Richtung vorzubeugen, jede Konstruktion, die in der beschriebenen Weise Mineralien anwendet, zum Gebrauchsmuster angemeldet, und ich gebe nur diese Konstruktion zum Nachbau im privaten Rahmen frei. Für selbstgebaute Engel-Energie-Akkumulatoren, die kommerziell genutzt werden oder die (privat) verkauft werden sollen, verlange ich eine Lizenz-Zahlung. Kommerzielle Herstellung und Verkauf ist an eine spezielle Lizensierung gekoppelt.