Lektion 11
Energie fühlen:
Plasmatisches Strömen durch Atmen auslösen

Vorbereitung:

Diese Übungen sollten wir nicht alleine machen, sondern mit einem Partner, der auf uns aufpaßt und uns anleitet, wenigstens in der Anfangsphase, wenn wir diese Methode erkunden. Es dürfen keine Krämpfe entstehen. Der Partner achtet auf unsere Hände, die flach liegenbleiben. Sobald sie krampfen, bricht er die Übung ab. Zunächst legen wir uns auf den Rücken, auf eine Decke oder Therapiematte am Boden.

Übung;

Wir fühlen _ während wir darauf achten, gleichzeitig das innere Rauschen zu hören _ Stück für Stück den Kontakt des Körpers mit dem Boden und wir fühlen unsere Körperschwere.

Dann atmen wir durch die Nase tief ein, füllen den Bauch und den Brustkorb, und sobald wir eine angenehme Fülle erreicht haben, atmen wir ohne Pause wieder voll aus, lassen die Luft passiv durch den Mund entweichen und atmen sofort wieder durch die Nase ein. Wichtig an dieser Übung ist, daß wir nach dem Ein- und nach dem Ausatmen keine Pause machen, daher heißt diese Atemtechnik auch »verbundenes Atmen«. Wir atmen in einem ununterbrochenen Kreis.

Ein und Aus _ Ein und Aus ......... ca. 10 x

Wir hören mit dem verbundenen Atmen sofort auf, sobald Kribbel- und Strömungsgefühle einsetzen, vor allem in Händen und Füßen. Wenn wir das Kribbeln deutlich spüren, können wir den Atemrhythmus normalisieren und zu einem Atem zurückkehren, der unserem natürlichen Bedürfnis entspricht. Das Strömen wird sich eventuell intensivieren, wenn wir die Atmung zurücknehmen und den Atem einige Sekunden lang anhalten.

Ergebnis:

Wir atmen in unserem eigenen Rhythmus weiter, solange wir das Strömen in unserem Körper spüren, und sobald es schwächer wird, machen wir zwei, drei tiefe Atemzüge im verbundenen Atem und danach kehren wir wieder zu unserem eigenen Atemrhythmus zurück. Sehr schön ist es, im Anschluß die Musik (aus Übung 9) zu spielen.

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Copyright by Jürgen Fischer