Lektion 7
Energie sehen:
Die Aura von Menschen

Vorbereitung:

Wir benötigen mindestens einen Partner für diese Übung. Wir sitzen drei bis vier Meter vor einer hellen einfarbigen (weißen) Wand, die gleichmäßig diffus beleuchtet ist (möglichst natürliches Licht), und es dürfen keine »Dinge« an der Wand hängen oder davor stehen. Das gesamte Blickfeld sollte von Gegenständen jeder Art befreit werden. Unser Partner stellt sich etwa einen Meter vor die Wand. Er sollte keinen Schatten auf die Wand werfen.

Sinnvollerweise sollten wir zunächst die vorhergehende Übung durchführen und diese Übung direkt anschließen.

Übung:

Wir schließen die Augen und hören uns das innere Rauschen an. Sobald wir diese Wahrnehmung stabilisiert haben, können wir die Augen öffnen. Wir blicken unserem Partner auf das »dritte Auge«, also auf die Mitte der Stirn, etwas über der Nasenwurzel. Nun achten wir _ ohne mit den Fokus unserer Augen zu ändern oder den Blick vom »dritten Auge« zu entfernen _ auf alles, was in der direkten Umgebung unseres Partners zu sehen ist.

Ergebnis:

Wir werden ähnliche Phänomene sehen wie in der vorhergehenden Übung, jedoch strukturierter, ähnlich den »Rauchfahnen«, die wir über den Bäumen gesehen haben.

Fehlerquellen:

Viele, die das Aurasehen schulen, reden von Farben und unterschiedlichen Strukturen. Setzen wir uns nicht unter Druck, etwas Bestimmtes sehen zu wollen. Wir wollen uns darin schulen, energetische Phänomene zu entdecken und in ihrer selbständigen Erscheinung zu begreifen. Wir müssen uns also auf das einlassen, was da ist. Jede Projektion von etwas, was darüber hinausgeht, wird unsere energetische Wahrnehmung beeinträchtigen.

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Copyright by Jürgen Fischer