Quelle: www.orgon.de Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik


DOR - Die zerstörte Lebensenergie

Die Zukunft der DOR-Erforschung

Wir müssen uns auch vergegenwärtigen, daß die DOR-Erforschung durch Wilhelm Reich und wenige seiner Mitarbeiter und nach Reichs Tod durch einige wenige Wissenschaftler wie James DeMeo nur einen allerersten Schritt gegangen ist, dieses Phänomen zu begreifen. Niemand kann sagen, wie tief wir bereits in die Erkenntnis des DOR-Phänomens eingedrungen sind und welche Erkenntnisse hier noch auf uns warten.

Oranur und DOR treten überall auf, wo konzentrierte Orgon-Energie und konzentrierte Nuklear-Energie aufeinandertreffen. Die energetischen Folgen der vielen über- und unterirdischen Atombombenexplosionen sowie die Auswirkungen, die Atomreaktoren, Lagerung und Endverwertung von Nuklearbrennstoffen auf das Orgonfeld der Erde haben, sind nicht erforscht und bisher überhaupt nicht einzuschätzen.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde bekannt, daß es eine große Zahl atomarer Katastrophen gegeben hat, die z. T. größere Ausmaße hatten als der GAU von Tschernobyl. Ganze Landstriche sind seit Jahrzehnten plutoniumverseucht und unbesiedelbar. Daß diese Unfälle nicht auch im Westen früher bekannt wurden, liegt hauptsächlich daran, daß eine nukleare Meßtechnik in den 50er und 60er Jahren, als in der UdSSR Plutoniumwaffen entwickelt wurden und es zu diesen Unfällen kam, noch gar nicht existierte. Man muß sich daran erinnern, daß auch der GAU von Tschernobyl erst zugegeben wurde, als die nuklearen Meßstationen in Schweden ansprachen.

Nachdem einzelne Unfälle und Katastrophen im Nachhinein bekannt wurden, wäre es sicher sinnvoll, die Daten dieser Ereignisse mit denen des ORANUR-Experiments zu vergleichen. Vielleicht war ja Reichs Experiment gar nicht der Hauptverursacher dieser Situation, sondern nur ein weiterer Auslöser.

Die Orgonhülle der Erde bewegt sich in Richtung der Erdrotation, nur etwas schneller. Aus der Meteorologie ist bekannt, daß sich über die Nord- und über die Südhalbkugel jeweils die „Jet-Streams" bewegen, ebenfalls wie die Orgonhülle von West nach Ost in einer Kurvenform. Daher kommt das Wetter weltweit prinzipiell aus Westen, wobei natürlich auch regionale und zeitliche Ausnahmen möglich sind.

Eine Nuklearkatastrophe in Sibirien hat daher innerhalb weniger Tage entsprechende Auswirkungen auf die gesamte Nordhalbkugel, so daß ein orgonotisch extrem hochgeladenes Gebiet wie Reichs Forschungsinstitut „Orgonon" auf einen solchen Unfall ebenso heftig oder auch heftiger hätte reagieren können wie auf das Oranur-Experiment.

Weitere nukleare Zeitbomben ticken in unserer unmittelbaren Umgebung wie z. B. versunkene Atom-U-Boote und versenkte Schiffs-Atomreaktoren im Nordmeer. Die UdSSR scheint über Jahrzehnte ihren Atommüll einfach ins Meer geschüttet zu haben, und auch heute noch wird er in verdünnter Form im Meer verklappt. Darüberhinaus ist bis jetzt erst ein kleiner Teil der Nuklearstoffe „entsorgt" worden. Der größte Teil liegt noch in Atomkraftwerken, in Sprengköpfen und in Zwischenlagern. Und es gibt kein Konzept, wie diese Stoffe so unschädlich gemacht werden können, daß auch künftige Generationen damit umgehen könnten. Wie wenig wissen wir über die Gesellschaften auf dieser Erde vor 6000 oder 10.000 Jahren. Plutonium hat eine Halbwertzeit von ca. 50.000 Jahren, also werden auch noch in Hunderttausenden von Jahren die Lebewesen dieses Planeten mit den Stoffen zu tun haben, die heute in die Umwelt entlassen werden.

Es ist also wahrscheinlich, daß über die Nahrungskette, über Regen und Wind, sowie über direkte Einwirkung in ansteigender Menge künstlich erzeugte Nuklearstoffe wie Plutonium und vieles andere in die Umwelt gelangen werden. Die Wirkungen, die hier ausgelöst werden, werden die Situation des Lebens auf der Erde für viele -zig Jahrtausende beeinflussen.

Egal ob die Oranur-Wirkungen von einem Milligramm Radium oder von einer Plutonium-Nuklearkatastrophe auf der anderen Seite der Erde ausgelöst wurden - im Vergleich zu den riesigen Mengen an radioaktiven Stoffen, die so oder so in die Umwelt gelangen werden, ist das Oranur-Experiment sicher nur eine sehr kleine Reaktion gewesen. Wir können nur ahnen, was in naher oder ferner Zukunft auf diesem Planeten geschehen wird. Im orgon-energetischen Sinne gibt es keine „Abschirmung" von Orgon- und Nuklear-Energie voneinander, d.h. es ist egal, ob die Stoffe in Glas verschmolzen und in tiefe Schächte vergraben oder in verrottungsfestem Plastik gegossen auf dem Meeresgrund versenkt werden. Vor der energetischen Konfrontation dieser beiden Energieformen gibt es bisher keinen bekannten Schutz. Die Vorsichtsmaßnahmen, die jedoch bisher von Naturwissenschaftlern entwickelt werden, gehen alle nur von der direkten stofflichen Beeinträchtigung der Umwelt durch Nuklearmaterial aus, das Lebenwesen direkt „verstrahlt". Es ist weder bekannt, daß diese Verstrahlung wahrscheinlich eine starke lokale Oranur-Reaktion eines einzelnen Systems (Organismus) darstellt, noch, daß das Energiefeld der Erde und der Luft selbst „strahlenkrank" werden kann, was eine andere Sichtweise von Oranur wäre. Die Wüsten dieser Erde wären demnach ein Symptom für die Strahlenkrankheit des gesamten Erdballs.

Ich möchte den Aspekt des Sensationellen gar nicht so sehr in den Vordergrund rücken, obwohl mir zugegebenermaßen sehr unwohl wird, wenn ich an die Folgen denke, die unsere heutige Zivilisation diesem Planeten beschert. Neben all den bekannten Katastrophen, von der Überbevölkerung bis zur Klimakatastrophe und den vielen unguten Entwicklungen, die die Menschen auslösen, ist die durch Nuklear-Material ausgelöste Oranur- und DOR-Katastrophe wahrscheinlich die gravierendste.

Die energetische Betrachtungsweise von Oranur und DOR ist für mechanistisch-mystisch denkende Menschen kaum zu realisieren. Um orgonomische Erkenntnisse im öffentlichen Bewußtsein oder auch nur in einer kleinen wissenschaftlichen Gemeinschaft umzusetzen, fehlen bisher die wichtigsten Voraussetzungen, damit Naturphänomene funktionell begriffen werden können. Reich hat viel darüber gearbeitet, wie charakterstrukturelle und massenpsychologische Phänomene hier einem Erkenntnisprozeß im Wege stehen. Es ist durchaus kein Zufall, daß Reich über den Weg der Psychoanalyse und der Körpertherapie zur orgonotischen Erkenntnis gelangte.

Erwarten wir also nicht zu schnelle und zu durchgreifende Bewußtseinsveränderungen in Richtung eines orgonomischen Naturverständnisses. Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn diejenigen, die sich bisher schon offen und interessiert gezeigt haben für verschiedene Aspekte des Werkes von Wilhelm Reich, diese Zusammenhänge wenigstens ansatzweise verstehen und auf sich einwirken lassen könnten.


© Jürgen Fischer
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