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DOR - Die zerstörte Lebensenergie Woher kommt DOR eigentlich? Eine bisher unbeantwortete Frage. James DeMeo beschreibt in seinen Vorträgen und Artikeln (siehe auch das Interview Regen in der Wüste" in diesem Buch) sehr anschaulich, wie sich die Wüsten auf dem Erdball verbreitet haben, ausgehend von einem Ort irgendwo in der heutigen Wüste Sahara. Dieser Prozeß begann erst vor 6000 Jahren. Oder anders gesagt: Die DOR-Funktion, die sich auf dieser Erde in Wüsten- und Steppen-Landschaften manifestiert, ist gemessen am Alter der Erde und des Lebens auf ihr eine absolut neue Erscheinung, die innerhalb kürzester Zeit einen großen Teil der Landmassen (und meteorologisch gesehen auch der Ozeane) erfaßt hat und dabei ist, dem Leben auf dieser Erde ein Ende zu bereiten. Parallel zur Ausbreitung der Sahara und der Wüsten Asiens (was DeMeo zu dem Begriff Saharasia" führte) breitete sich gleichzeitig das Patriarchat aus, eine Kulturform der Menschheit, die den Prozeß der Verwüstung" heutzutage mit technologischen Mitteln vorantreibt. Das Patriarchat als menschliche Existenzform sieht DeMeo also als eine direkte Folge des atmosphärischen DOR. Er weist dies mit archäologischen und ethnologischen Methoden nach. Diejenigen Völker, die durch die Wüstenbildung betroffen waren, konnten nur dann überleben, wenn sie eine entsprechend aggressive Gesellschaft entwickelten, in der Krieg, Hierarchie, Besitz etc. zu Werten" wurden. Die Folgen dieser Periode der Unterwerfung und Vernichtung matriarchaler Kulturen entlang der Ausbreitung der Wüsten, erleben wir heute individuell in unseren Charakterstrukturen, in denen alle patriarchalen Qualitäten voll aktiv sind und so von Generation zu Generation weitergegeben wurden und werden. Natürlich erleben wir sie aktiv in den weltweit vorherrschenden patriarchalen Sozialstrukturen, dem menschen- und naturverachtenden kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen, in der Religion, in der Wissenschaft. DOR" ist somit zwar eine natürliche" Erscheinung, aber eine, die sich über den Umweg der menschlichen Kultur des Patriarchats zu einer wirklichen intelligenten Naturkatastrophe" entwickelt hat. Daß dieses DOR-Phänomen im Raum der Wüste Sahara entstanden ist, sagt immer noch nichts aus über ihren Ursprung. Und es gibt auch bis heute noch keine schlüssige Erklärung. Wir gelangen hier in den Bereich der Spekulation, das sei zunächst deutlich gesagt. Wilhelm Reich hat DOR entdeckt, als er im ORANUR-Experiment ein Milligramm Radium in einen Orgon-Akkumulator legte. Er erfaßte den Ernst dieser Situation intuitiv und beendete sofort dieses Experiment. Man muß sich vergegenwärtigen, mit welch einfachen, ja fast urtümlich anmutenden Mitteln hier innerhalb weniger Stunden und Tage eine Kettenreaktion ausgelöst wurde, deren Wirkungen auch heute noch in den Gebäuden des damaligen Orgonon zu spüren sind, mehr als 40 Jahre später! Es ist zwar recht unwahrscheinlich aber denkbar, daß eine entsprechende Materialanordnung auch auf natürliche Weise entstehen kann. Es gibt Felsenhöhlen, denen heilende Eigenschaften zugeschrieben werden, deren Erde hohe Anteile an Metallerzen enthalten. Da Erze oft in Schichten lagern, könnte es durchaus geschehen, daß durch Erdbeben oder durch Erosion eine Höhle entsteht, die sogar sehr starke orgon-akkumulierende Eigenschaften hätte. Der zweite Schritt wäre dann zwar ein großer Zufall, aber dennoch denkbar: Wenn nämlich radioaktives Material, also Uranerz, durch Menschen oder Tiere oder ebenfalls durch Erosion in eine solche Höhle gelangt wäre. Diese Oranur-Reaktion, seither über Jahrtausende aktiv, könnte durchaus die Verwüstung der gesamten Erde zur Folge haben. Aber dieses Modell ist nur eines von vielen möglichen. Es könnte ein Meteor mit stark radioaktivem Material in die Erdatmosphäre eingedrungen sein. Da durch die Erdatmosphäre der größte Teil der auf die Erde stürzenden Gesteinsbrocken verglüht, könnte gerade dieser Schutzmechanismus, der die Erde davor bewahrt, wie z. B. der Mond voller Meteoritenkrater zu sein, zur Katastrophe geführt haben, denn das radioaktive Material wäre über ein großes Gebiet fein in der Atmosphäre verteilt worden, was eine enorme Oranur-Reaktion zur Folge gehabt hätte. Eine weitere Möglichkeit wurde auch von Reich sehr ernsthaft erwogen: die Einwirkung fremder intelligenter Wesen auf die Erdatmosphäre. Reich verfolgte sehr aufmerksam die Spuren von UFOs in der Umgebung von Orgonon und auch während des ausgedehnten Cloudbusting-Experiments in Arizona. Er war überzeugt davon, daß die Raumschiffe von Antigravitationsmaschinen angetrieben wurden, die reine Orgon-Energie verwenden und die DOR quasi als Ab"gase" entwickeln. Reich stellte fest, daß dort, wo UFOs gelandet waren, die Vegetation stark DOR-geschädigt worden war. Und er stellte fest, daß er den UFOs mit den Cloudbustern die Energie so stark entziehen konnte, daß sich diese entfernen mußten. In den 50er Jahren gehörte Reich zu den ersten Naturwissenschaftlern, die das UFO-Phänomen überhaupt so ernst nahmen, daß es in seine wissenschaftliche Diskussion einfloß. Ich weiß nicht, inwiefern Reichs Annahme, die Welt befände sich mit den fremden Wesen bereits in einer Art kosmischem Krieg" korrekt war oder ist. Reich war so visionär in seinen Ansichten, daß er viele Naturphänomene beschrieb, lange bevor sie von anderen Wissenschaftlern bemerkt wurden, aber er unterlag auch derart grandiosen Selbsttäuschungen, daß ich mir gerade in diesem Punkt, in dem ich selber (wie die meisten anderen Menschen auch) keine Fakten aus erster Hand habe, kein Urteil anmaßen kann. Es ist eine der möglichen Erklärungen, und die wird auch von den Ansichten Wilhelm Reichs gestützt. Es gibt viele Aussagen darüber, daß fremde Kulturen die Erde seit Hunderttausenden von Jahren beobachten, ja als eine Art Labor betreiben. Eine dieser Theorien hat eine erstaunliche Parallele mit den Forschungen von James DeMeo. Sie beschreibt, daß die Menschheit vor ca. 6000 Jahren von einer unorganisierten nomadisierenden Existenzform innerhalb weniger Generationen zu einer extremen Hochkultur aufgestiegen ist, die eventuell sogar entwickelter war als unsere jetzige Kultur. Sie kannte sogar bemannte Raumfahrt. Diese Kultur hatte Kontakt mit einer fremden Rasse, die den Ursprung dessen bildet, was als Götter" in verschiedensten Kulturen auftritt. Es waren jedoch reale Wesen, die den Versuch unternahmen, die Menschen durch Information und Beeinflussung in eine entwickeltere Existenzform zu bringen. Nachdem ihnen dieser Versuch offenbar mißlungen war, beschlossen sie, ihn abzubrechen, was in Überlieferungen nahezu aller Kulturen als die Sintflut" bekannt wurde. Jedoch auch dieser Versuchsabbruch ging nicht gut, denn es überlebten Menschen, und so hat die Menschheit eine Art Bund" geschlossen, eine Gnadenfrist, in der dieses Experiment weitergeführt wird. Diese Spekulationen haben nichts mehr mit Reich zu tun, zeigen aber das Ausmaß der möglichen Ursachen für DOR, denn eine Hochkultur - ob nun von Menschen oder humanoiden Außerirdischen - hätte vor 6000 Jahren ohne Zweifel auch atomare und orgonomische Experimente unternehmen können, die entsprechend extreme Folgen gehabt haben könnten. Um die Spekulationen zu beenden möchte ich nochmals auf die bekannten Fakten
hinweisen: Im Oranur-Experiment entstand mit geringsten Konzentrationen an Nuklearenergie und einer
hochgeladenen orgonotischen Atmosphäre eine Kettenreaktion, die in kürzester Zeit gefährlichste
Ausmaße annahm und als sich die Amoklauf-Phase legte, entstand DOR, das natürlich"
hauptsächlich in Wüsten auftritt und das Reich als für die Wüstenbildung ursächlich annahm. James DeMeo
wies andererseits nach, daß die DOR- und die Wüstenausbreitung erst 6000 Jahre auf dieser Erde
aktiv ist, seither einen großen Teil der Lebensressourcen vernichtet hat und in immer wachsendem
Tempo das Leben auf der Erde bedroht.
© Jürgen Fischer |