Quelle: www.orgon.de Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik


DOR - Die zerstörte Lebensenergie

Der „orgonotische Sinn" als Wahrnehmungskriterium

Eine wissenschaftlich abgesicherte Nachweismethode für DOR existiert also noch nicht. Und da ich kein Physiker bin, keine naturwissenschaftliche Ausbildung habe, möchte ich auch gar nicht den Anspruch erheben, saubere physikalische Methoden entwickeln zu können. Andererseits hat sich auch Reich als Arzt und Psychoanalytiker auf vielen anderen Gebieten als „genialer Laie" betätigt und ist zu erstaunlichen Ergebnisse gekommen, die später auch von vielen anderen ernsthaften Wissenschaftlern bestätigt wurden.

Reich besaß etwas, was er den „orgonotischen Sinn" nannte, eine Fähigkeit, durch die eigene große Lebendigkeit, die „Vitalität", energetische Natur-Prozesse direkt und unmißverständlich wahrnehmen zu können. Reich hat über diese Voraussetzung zur orgonomischen Forschung viel geschrieben und großen Wert auf diese Form von Lebendigkeit gelegt. Daher war er auch immer sehr interessiert am Urteil sogenannter „einfacher Leute", von Menschen, die überhaupt keine wissenschaftliche Bildung hatten wie sein Hausmeister Tom Ross oder sein Hersteller von Orgon-Akkumulatoren Templeton, die jedoch andererseits einen sehr gut entwickelten orgonotischen Sinn hatten. Templeton konnte Reich eine ganze Reihe grundlegender Eigenschaften der Orgon-Energie beschreiben, die Reich selber erst nach jahrelanger Forschung hatte benennen können.

Wie weit ich selber diesen orgonotischen Sinn entwickelt habe, sei dahingestellt und ob sich meine Beobachtungen als qualifiziert herausstellen werden, wird die Zeit zeigen. Die Fähigkeit, die eigene Vitalität zur Beobachtung von Naturprozessen zu Rate zu ziehen, dürfte an sich nichts Ungewöhnliches sein, es ist nur nicht üblich, sich entsprechend öffentlich zu äußern, da man sich „lächerlichen machen" könnte. Um den orgonotischen Sinn zur nachvollziehbaren Instanz zur funktionalistischen Naturbetrachtung heranziehen zu können, sind noch einige charakterliche Bedingungen nötig, die man als mechanistischer Wissenschaftler weniger braucht: Mut, Ernsthaftigkeit, Seriosität, Selbstkritik und Selbstbewußtsein.


© Jürgen Fischer
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