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Göttliche Liebe
Arbeit an der Vervollkommnung des Menschen
und Wissen um die Göttliche Quelle
aus eigener Erfahrung
sind die Grundlagen unseres Lebens.
Sie sollen es auch bestimmen.
Lebendige Meditation
Die Wahrnehmung orgon-energetischer Naturfunktionen
als Grundlage spiritueller Erfahrung
von Jürgen Fischer
Vorbemerkung
Nach etwa einem Jahr ausgiebiger Anwendung des Engel-Energie-Akkumulators haben sich
bei mir und bei einer ganzen Anzahl weiterer Nutzer bestimmte energetische
Wahrnehmungsfunktionen gefestigt. Diese Wahrnehmungen sind nicht auf den
Engel-Energie-Akkumulator beschränkt, d.h. sie kommen auch außerhalb der Sitzungen vor und viele Menschen, die noch
nie einen Engel-Energie-Akkumulator angewendet haben, sind in der Lage, entsprechende
Wahrnehmungen zu machen, wenn sie nur wissen, worauf sie achten müssen. Für die Lebendige
Meditation muß also keineswegs die Anwendung des Akkumulators vorausgesetzt werden, obwohl dies
- nach Aussagen vieler Teilnehmer meiner Seminare - die Wahrnehmbarkeit dieser
Energiefunktionen erheblich steigert, sicherer macht und schnellere Ergebnisse hervorbringt.
Energie-Wahrnehmung ist kein mystisch-esoterischer Schnickschnack
Unsere Sinne können neben ihrer Fähigkeit, physikalische Zustände unserer materiellen
Welt wahrzunehmen (Farben, Formen, Temperatur, Gerüche, Töne etc.) auch energetische
Naturfunktionen wahrnehmen, die jenseits der materiell-physischen Existenz liegen. Wir haben
lediglich verlernt oder nie gelernt, mit diesen Energiewahrnehmungen umzugehen und daher
werden sie von unserem Gehirn als überflüssig interpretiert uns ausgefiltert.
Unsere Nerven reagieren nur auf Wahrnehmungsänderungen, d.h. ein Reiz, der ständig
vorhanden ist, wird nicht mehr wahrgenommen. Insofern ist das, was wir über unsere Sinne
wahrnehmen, immer das Resultat einer Filterung, die unser Bewußtsein unbemerkt durchführt.
Vielen wird das Experiment bekannt sein: Sie haben drei Schüsseln mit Wasser, eine mit heißem
Wasser (ca. 40 Grad), eine mit warmem Wasser (ca. 24 Grad) und eine mit kaltem Wasser (ca. 8
Grad). Stellen Sie nun je einen Ihrer Füße für einige Minuten in das heiße und in das kalte Wasser.
Dann stellen Sie beide Füße gleichzeitig in das warme Wasser. Der eine Fuß wird Ihnen "kalt"
singnalisieren, der andere "warm". Dieses Experiment soll Ihnen nur vor Augen führen, wie
selbständig unser Bewußtsein die Sinneswahrnehmung interpretiert. Es ist ein Automatismus, der
völlig ungesteuert abläuft, solange wir nicht eingreifen.
Wir sind ständig von Energie umgeben, ja wir sind reine komprimierte Orgon-Energie.
Und dieses Fluidum, in dem wir uns bewegen, wird normalerweise nicht wahrgenommen, es wird
von unserer Wahrnehmung ausgefiltert.
Ich möchte hier drei mögliche Ebenen der Sinneswahrnehmung vorstellen, auf denen wir
lernen können, Energie direkt wahrzunehmen: über das Sehen, das Hören und über das Gefühl.
Optische Energiewahrnehmung
Wilhelm Reich hat beschrieben, daß wir Kreiselwellen wahrnehmen können, wenn wir
ohne Fokus in den Himmel schauen. Das können fast alle Menschen. Um es zu lernen, gehen sie
wie folgt vor. Öffnen Sie ein Fenster, durch das Sie einen ungehinderten Blick auf den
Himmel (blauer Himmel, Wolken oder auch grauer Himmel) haben. Setzen Sie sich nun etwa zwei
Meter vor das Fenster und stellen Sie sich dort, wo die Fensterscheibe wäre, wenn das Fenster
geschlossen wäre, eine Scheibe vor. Schauen sie auf diese gedachte Scheibe, d.h. halten Sie den
Fokus
zunächst auf ca. zwei Meter eingestellt. Dann werden Sie nach wenigen Sekunden, evtl. erst
nach einigen Minuten eine große Anzahl kleinster, sehr beweglicher heller Pünktchen sehen,
die durcheinanderschwirren. Wenn Sie die Kreiselwellen erst einmal identifiziert haben, können
Sie Ihre Position verlasssen, den Fokus verändern und mit der neugewonnenen Wahrnehmung
spielen.
Sie werden feststellen, daß Sie immer wieder die Wahrnehmung der Kreiselwellen abrupt
unterbrechen. Dann müssen Sie sich erneut darauf konzentrieren, sie zu sehen. Diese
Unterbrechung und das neu darauf einstellen, die Energiewahrnehmung zu bekommen, ist der interessante
Part dieser Wahrnehmung, wir werden darauf zurückkommen.
Wenn Sie nun einen Baum oder eine Baumgruppe in der Nähe ihres Beobachtungsortes
haben, werden Sie, solange Sie die Kreiselwellen sehen, um den Baum herum eine helle Aura sehen
und in etwas weiterer Entfernung eine dunkle Aura. Eventuell können Sie auch über den Bäumen
so etwas wie Rauch aufsteigen sehen. An Tagen mit sehr lebendiger Atmosphäre (tiefblauer
Himmel mit prallen, scharf abgegrenzten Cumuluswolken) sehen die Bäume so aus, als ob sie
brennen, so viel "Rauch" steigt aus ihnen auf.
Ich habe im übrigen einen Beweis dafür gefunden, daß die Kreiselwellen ein objektives
Phänomen sind, das tatsächlich auch außerhalb von uns selbst existiert. Sie können
Kreiselwellen durch Glas hindurch beobachten, Glas schwächt die Wahrnehmung nur unwesentlich ab. Aber
es ist nicht möglich, die Kreiselwellen durch Plastik hindurch zu beobachten. Sie können
die Kreiselwellen also dadurch abschirmen, daß Sie eine Plastikscheibe an ein Fenster hängen.
Dort wo das fast unsichtbare Plastik hängt, werden die Kreiselwellen ausgespart. Mit einer
Glas-Brille können Sie Kreiselwellen beobachten, mit Plastik-Gläsern ist dies nicht möglich.
Das innere Rauschen
Die akustische Energiewahrnehmung äußert sich durch ein ständig hörbares hohes Rauschen
im Kopf. Setzen Sie sich ruhig hin und hören Sie - im Sinne des Wortes - in sich hinein.
Dazu brauchen Sie zunächst absolute Ruhe. Vielleicht benötigen Sie einige Sekunden, vielleicht
einige Minuten, vielleicht schaffen Sie es auch nicht, dieses hohe innere Rauschen zu hören. Nach
den Erfahrungen, die ich 1996 in meinen Kursen und Demonstrationen mit etwa 200 Personen
gemacht habe, hat etwa 10% der Menschen erhebliche Schwierigkeiten, dieses Phänomen
wahrzunehmen. Allerdings hat etwa die Hälfte dieser Menschen diese Wahrnehmung nach etwa
einem Tag Übung und häufigen Sitzungen im Engel-Energie-Akkumulator machen können.
Wie bei den Kreiselwellen werden Sie festestellen, daß die Wahrnehmung des inneren
Rauschens immer wieder zusammenbricht, wenn Sie "in Gedanken fallen". Sie werden immer wieder
Anläufe machen müssen, sich zu erinnern, daß Sie das Rauschen hören wollen und nicht dem
inneren Monolog folgen wollen. Wenn Sie das Rauschen jedoch erst einmal gehört haben, ist es
sehr einfach, diese Wahrnehmung immer wieder schnell aufzubauen.
Nach einigen Sitzungen von ca. 10 Minuten werden Sie feststellen, daß das Rauschen auch
dann erhalten bleibt, wen Sie zusätzlich andere Geräusche hören. Wichtig daran ist nur, daß Sie
diesen anderen Geräuschen keine Bedeutung beimessen, also nicht anfangen, über sie
nachzudenken, sich über sie zu ärgern oder andere Gefühle zu entwickeln. Sie können dem inneren
Rauschen zuhören und dabei auch andere Geräusche hören, denen sie ebenfalls einfach nur neutral
zuhören. Ja, sie werden feststellen, daß diese äußeren Geräusche sehr laut werden können, Sie
können das innere Rauschen noch hören, wenn Sie im Auto fahren, Musik hören, Gespräche hören
etc. Erst, wenn Sie anfangen, einen eigenen inneren Monolog zu führen, wenn Sie Gedanken
formulieren, hören Sie auf das Rauschen zu hören.
Die Wahrnehmung inneren Strömens
Die innere Energieströmung zu fühlen, ist nicht so vielen Menschen möglich, obwohl auch
sie immer vorhanden, und prinzipiell ständig wahrnehmbar ist. Auch sie ist nur dann
wahrnehmbar,
wenn man weiß, was wahrzunehmen ist und wenn man die Aufmerksamkeit darauf lenkt.
Ich benutze, um Menschen zu zeigen, wie das innere Strömen funktioniert, einen "Trick". Ich
lasse Musik spielen, von der viele Menschen eine "Gänsehaut" bekommen. Diese Funktion der
starken Erregung, bei der sich die Körperenergie auf der Haut bemerkbar macht, ist immer mit
einem ebenso starkem Strömungsgefühl verbunden. Es ist ein durch starke Stimuli künstlich
ausgelöstes Strömen. Wenn man dieses Körpergefühl in sich entdecken will, kann man über
dieses künstliche Strömen identifizieren, um welche Gefühlswahrnehmung es überhaupt geht.
Um das plasmatische Strömen wahrnehmen zu können, ist es nötig, sich sehr wohl zu
fühlen, d.h. man sollte diesen Versuch nur dann beginnen, wenn man keinerlei Streß, keine Sorgen
keine Ängste mit sich herumträgt. Sie müssen also selber einschätzen, wann Sie in der Verfassung
sind. Nehmen Sie dann die Musik, von der Sie wissen, daß Sie mit einer Gänsehaut reagieren.
Oder nehmen Sie einen Film, bei dem Sie entsprechend reagieren. Es kommt nur darauf an, daß
Sie erfahren, daß ein solches Gefühl willentlich ausgelöst werden kann.
Das Strömen selber ist ein leichtes, wie ich es erlebe, kühles Rieseln durch den gesamten
Organismus, das jedoch immer zuerst an einigen bestimmten Körperstellen beginnt, z.B. den
Rücken hinunter, im Nacken, in den Armen. Ist es erst einmal identifiziert, läßt es sich durch
Gedanken lenken, auch in Körperregionen hinein, in denen ich das Strömen nicht fühlen kann. Lesen
Sie dazu, was Wilhelm Reich im medialen Interview über das plasmatische Strömen gesagt hat
Wahrnehmung und Willen
All diesen energetischen Wahrnehmungen ist gemeinsam, daß sie nur dann wahrzunehmen
sind, wenn man es ausdrücklich will, es gehört immer eine innere Entscheidung dazu. Nur
selten "überfallen" uns diese Wahrnehmungen. Das heißt, um energetisch wahrzunehmen benötigen wir
1) das Wissen, was wir wahrnehmen können und
2) die bewußte Entscheidung, energetisch wahrnehmen zu wollen.
Die Wahrnehmung selber ist - wie jede andere nervliche Wahrnehmung - subjektiv. Objektiv
ist die Tatsache, daß (fast) jeder Mensch in der Lage ist, diese Wahrnehmungsfunktion auszuüben.
Die Grundlage von Meditation
Wir werden, wenn wir diese Wahrnehmungsübungen machen, immer wieder feststellen, daß
wir in Gedanken fallen und die Energiewahrnehmung verlassen. Ursache dafür ist die Tatsache,
daß unser Geist nur in der Lage ist zu denken, wenn die willentliche Wahrnehmung eingeschränkt
ist und umgekehrt: wenn wir uns willentlich auf die Wahrnehmung eines energetischen
Objekts einlassen, müssen wir so konzentriert sein, daß wir nicht in der Lage sind, unseren inneren
Monolog fortzusetzen. Diese Funktion macht sich die Lebendige Meditation zunutze.
In der Lebendigen Meditation achten wir auf ein objektiv vorhandenes Phänomen, das
sofort verschwindet, sobald wir anfangen, in unsere gewohnten Denkmuster zu fallen. Wir haben
also eine ständige Erfolgskontrolle. Entweder unser Wahrnehmungsobjekt (das innere Rauschen,
die Kreiselwellen oder das plasmatische Strömen) ist da, dann befinden wir uns in der
gewünschten Meditationssituation - oder wir gehen in unsere Gedankenmuster, dann verlieren wir die
Wahrnehmung,
Die Meditation
Die Meditation selber besteht darin, daß wir uns hinsetzen und auf die energetische
Wahrnehmung einlassen. Wir werden dann feststellen, daß wir immer wieder in Gedanken fallen und
das Meditationsobjekt verloren haben. Der Punkt, an dem wir beginnen zu denken ist
unbewußt, etwa wie das Einschlafen. Wir können nur feststellen, daß wir in Gedanken gefallen sind.
An dieser Stelle nehmen wir einfach die Wahrnehmung wieder auf. Wir brauchen uns nicht
zu ärgern, mit uns innerlich ins Gericht zu gehen oder ähnliches. Wir nehmen einfach nur die
Wahrnehmung wieder an dem Punkt auf, an dem wir uns gerade befinden. Nur durch diesen
bewußten
Wechsel lernt unser Bewußtsein, mit dieser Wahrnehmungsfunktion umzugehen. Was wir
darüber denken, ist völlig nebensächlich, je mehr wir darüber nachdenken, desto schwieriger
wird es, die Wahrnehmung stabil zu halten.
Die Meditationsübung besteht darin, sich immer wieder auf die energetische
Wahrnehmung einzulassen.
Je öfter wir dies tun, desto leichter wird es uns fallen, den inneren Monolog links liegen
zu lassen. Wir nehmen einfach wahr und gehen auf das innere Geschwätz nicht weiter ein.
Natürlich ist dies um so schwieriger, je mehr wir unter Streß stehen, Erwartungen hegen,
Erfolgsdruck produzieren.
Das erste Ergebnis dieser Meditation liegt in der Erkenntnis, daß wir es nicht nötig haben,
ständig einen inneren Monolog zu führen. Wir halten unsere Sicht von der Welt, unser eigenes
Weltbild dadurch aufrecht, indem wir es ständig erdenken. Wir greifen Phänomene auf, die uns
begegnen und haben sofort eine Meinung davon: das ist gut, das ist schlecht; der da ist blöd, die
da ist schön, das war zu teuer, das will ich auch haben, das mache ich morgen, das ist
schiefgegangen... es sind endlose Ketten von Gedanken. Mit der Lebendigen Meditation wird dieser
automatische Fluß unterbrochen. Wir beginnen, die Welt als das wahrzunehmen, was sie einfach ist.
Viele Meditationssysteme arbeiten mit hergestellten geistigen Projektionen, mit Mantras,
mit Visualisierungen, mit Rezitationen und Ritualen. Nachteil dieser Praktiken ist die Tatsache,
daß wir dadurch, daß wir etwas geistig produzieren (eine Vorstellung) nicht mehr für die
Wahrnehmung des Eigentlichen offen sind, denn unser Geist kann entweder nur wahrnehmen oder
nur aktiv sein, d.h. Gedanken produzieren. Indem wir uns auf das energetische Wahrnehmen
einlassen, haben wir ein sehr stabiles Meditationsobjekt, das jedoch sofort verschwindet, sobald wir
in unserer Aufmerksamkeit nachlassen. Es ist die perfekte Erfolgskontrolle.
Wie geht es weiter?
Ich weiß es selber nicht. Meine Ahnung ist die, daß Menschen, die anfangen, mit dieser
Mediationstechnik zu arbeiten, ein eigenes Verständnis von der Natur an sich bekommen. Manche
nennen diesen Zustand "die Natur des Geistes erkennen", manche nennen es "satori",
manche "Egolosigkeit". Ich selber und meine Frau haben mediale Eigenschaften an uns selber
entdeckt. Ich habe gelernt, Engel zu sehen. Andere haben gelernt, die Aura von Menschen farbig
wahrzunehmen und wir selber und viele andere haben einen stabilen gedanklichen Kontakt zu
ihrem Schutzengel aufgebaut. Ich glaube nicht, daß es nötig ist, an dieser Stelle viel über die
Konsequenzen zu sagen, die aus der praktischen Übung der Lebendigen Meditation folgen.
Diejenigen Menschen, die sie praktizieren, werden eigene, sehr starke Erfahrungen machen.
Ich selber habe diese Art der Meditation über meine Engel-Kontakte im
Engel-Energie-Akkumulator erhalten. Und über die Praxis dieser Meditation habe ich mehr und mehr Details
darüber erfahren. Ich werde im Laufe der Zeit mehr darüber veröffentlichen, sobald sich die
nächsten Schritte als praktikabel erwiesen haben. In meinen Seminaren erprobe ich diese nächsten
Schritte zusammen mit den Teilnehmern und so wächst dieses Meditationssystem von Monat zu
Monat. Auch darin liegt die Lebendigkeit der Lebendigen Meditation. Die Lebendige Meditation ist
erst in der Anfangsphase, und ich bin selber gespannt, welche Entwicklung sie nehmen wird.
Quelle: www.orgon.de | Herausgeber:
Fischer-ORGON-Technik
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