orgon


Quelle: www.orgon.de | Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik


Die drei Energietypen des Menschen.

von Heiko Lassek

Seite 8

Wiederherstellung der Pulsationsfunktion (Techniken der energetischen Medizin)

Die Behandlung durch Beeinflussung des menschlichen Plasmasystems zur Ermöglichung autonomer, selbstregulativer Pulsationswellen läßt sich in vier Schritte aufgliedern :

1. Mobilisierung der Pulsation zwischen biologischem Kern und Peripherie durch Spannungs - Ladungsreaktionen unter Verwendung von Spannungspositionen und vertiefter Atmung; charge - und discharge Arbeit. Methoden, die auch von der Bioenergetik, der Radix-Gefühlserziehung und der taoistischen Medizin beschrieben werden, finden hier ihre Anwendung.

2. Kanalisierung des Energieflusses durch die Segmente entlang der großen Bahnen des fötalen Kreislaufs (synonym: Kleiner Energiekreislauf, Mikrokosmos): dorsal und ventral zunächst in cranialer Richtung. Verbindung der Bahnen zum Energiefluß im lebenden Orgonom (s. Reich, "Cosmic Superimposition"): ventral absteigend, dorsal aufsteigend.

Verwendung der plantaren und palmaren Hauptpunkte zur Freilegung der Extremitätenbahnen, der lumbalen, thorakalen und sternalen Druckpunkte zur Bahnung des Diener- und Lenkergefässes; Pulsations - und Schwingungsarbeit.

Methoden, die von Richard Wilhelm, Carl Gustav Jung, John Blofeld, Mantak Chia ausführlich in westlicher Terminologie dargestellt wurden, können hier zur theoretischen Annäherung dienen.

3. Sensomotorische Bahnung durch butterfly - Berührungen in den Kopfbereich über Nasen- und Stirnzonen ohne Verwendung vertiefter Atmung; Ladungsverteilungsarbeit an der Peripherie. Beobachtungen und Erfahrungen mit den Methoden Franz Anton Mesmers sowie Erlebnisse in der Tiefenstufe der osteocraniosacralen Therapie nach Martin Allen (Gaumen und Rahendruckpunkte) und John Upledger können am besten einen hinweisenden Erfahrungshintergrund ermöglichen.

4. ASW - Induktionsarbeit : Arbeit mit feinsten Berührungen und intentionalen Feldern am Wundernetz der energetischen Bahnen innerhalb und ausserhalb des menschlichen Körpers; Kesdschan - Körpererfahrungsarbeit. Erfahrungren der movements nach Gurdjieff vermögen bleibende Eindrücke nach langer, präziser Übung und kontinuierlicher Praxis ermöglichen.

Der vierte Schritt ist nur nach Herstellung der Vielfalt fein schwingender autonomer Bewegungsimpulse im Organismus sinngebend, da das organismisch-plasmatische System auf einem sehr dichten und niederfrequenten Schwingungsniveau verbleiben muß, um sicher metanormale Erfahrungen (s.u.) erleben und integrieren zu können.

In diesen vier Schritten verändern sich Filter der Wahrnehmung, des Ausdrucks und der möglichen Resonanz mit anderen Seins- und Erfahrungsebenen.

"Das Phänomen, daß Lebenserscheinungen sich durch Senken oder Erhöhen der Reizschwelle mit Faktoren ihrer Umgebung abstimmen oder nicht abstimmen, bedeutet nichts anderes, als daß die Lebenserscheinungen sich auf diese Weise ihre Ursachen selbst zuordnen." (v. Uexküll, "Theorie der Humanmedizin", S.52)

Als metanormale Wahrnehmungen bezeichne ich nach Michael Murphy folgende Seinserfahrungen, die teilweise in - oder im zeitlichen Zusammenhang mit dem Erreichen - der fortgeschrittenen Phase der plasmatischen Pulsationsarbeit nach Reich spontan von den Behandelten erlebt werden:

"1. Außergewöhnliche Formen der Wahrnehmung von Dingen, die sich außerhalb des Organis mus befinden. Dies bedeutet das Erkennen einer numinösen Schönheit in vertrauten Gegenständen, bewußtes Hellsehen und den Kontakt mit Wesenheiten oder Ereignissen, die dem normalen Sinn nicht zugänglich sind.

2. Formen außergewöhnlicher somatischer Bewußtheit und Autoregulation.

Außergewöhnliche Formen des Kommunizierens, einschließlich der Übertragung von Gedanken, Willenskraft und ekstatischen Zuständen durch etwas außerhalb des Körpers.

4. Ein Überfluß an vitalen Kräften, der sich nur unzureichend durch gewöhnliche körperliche Vorgänge erklären läßt.

5. Außergewöhnliche Formen der Bewegung.

6. Außergewöhnliche Fähigkeiten, auf die Umgebung einzuwirken, einschließlich ungewöhnlich manuell-visueller Koordination und der Fähigkeit, auf Dinge aus der Ferne ohne direkte physikalische Einwirkung Einfluß zu nehmen, wie etwa beim Geistheilen.

7. Eine Seins-Seligkeit, die nicht wie gewöhnliches Vergnügen von der Befriedigung der Umstände oder Begierden abhängig ist und bei Krankheit und unter schwierigen Umständen weiterbesteht,

8. Überragende geistige Fähigkeiten, durch die große künstlerische und andere Werke tout ensemble, in ihrer Ganzheit, erfaßt werden; und das allumfassende Wissen mystischer Erfahrung, deas sich radikal vom normalen Denken unterscheidet und das beispielweise Platon, Plotin und andere neuplatonische Philosophen, die Verfasser der Upanischaden und andere indische Seher, christliche Mystiker und zahlreiche Weise der kabbalistischen, chassidischen, taoistischen und Sufi-Traditionen beschrieben haben.

9. Eine über das normale Maß hinausgehende Willenskraft, die verschiedene Triebkräfte vereinigt und so zu außergewöhnlichem Handeln befähigt.

10. Eine Personalität, die gleichzeitig die eigene, normale Selbstwahrnehmung transzendiert und erfüllt, während sie sich ihres fundamentalen Einssein mit anderen bewußt ist; und eine, auf den oben angeführten, außergewöhnlichen Fähigkeiten begründete Individualität.

11. Liebe, die gewöhnliche Bedürfnisse transzendiert und das fundamentale Einssein mit anderen offenbart.

12. Veränderungen der Vorgänge, Zustände und Strukturen des Körpers, die die genannten Erfahrungen und Fähigkeiten untetrstützen." (Murphy, The future of the body, Los Angeles 1992.)

Bereits im Jahre 1944 formuliert Reich in Bezug auf die Behandlung emotionaler Störungen und Erkrankungen:

"Der effektivste therapeutische Ansatz bei jeglichem emotionalen (d.h. biophysischem) Leiden ist, wenn überhaupt möglich oder angebracht, der Entzug von Bioenergie aus den biopathischen Symptomen (vgl. Symtome als kompensatorische Entladungsmechanismen.). Es ist unnötig oder sogar schädlich, allen Details der zahllosen pathologischen Verzweigungen nachzugehen, um psychoneurotische oder psychotische Symptome zu zerstören; statt dessen führt die Öffnung des Kerns des Biosystems und die Etablierung einer ausgewogenen Energieökonomie automatisch zum Verschwinden der Symptome, da diese, energetisch gesehen, das Ergebnis eines in Unordnung geratenen Energiestoffwechsels im Biosystem sind." (Reich, "Charakteranalyse, S.403, Köln 1970)

Die folgende Beschreibung wird dieses Modell um den Bereich körperlicher Erkrankungen erweitern und um die Funktion der Ladungshaltekapazität, der in diesem Feld der Behandlung eine zentrale Rolle zufällt, ergänzen.

Die Pulsationsbehandlung der energetischen Medizin nach Reich legt zu Beginn der Behandlung im screening, d.h. in dem vorsichtigem, zunächst unvollständigen Erfassen der energetischen Struktur des Patienten durch Mobilisierung der körpereigenen Energieströme folgende Reaktionsweisen offen, die eine zentrale Bedeutung für die verantwortliche Behandlung des Organismus mit sich bringen:


Zur nächsten Seite Heiko Lassek: "Die drei Energietypen des Menschen"



© Heiko Lassek