Quelle: www.orgon.de | Herausgeber: Fischer-ORGON-Technik


Dr. med. Georg (Jorgos) Kavouras

Die medizinische Arbeit mit dem Reich'schen Orgonakkumulator




Der Reich'sche Orgonakkumulator (ORAC) ist in seiner ursprünglichen - bis heute nur in Details veränderten Bauweise - seit ca. 1940 bekannt. Reich widmete die letzten 20 Jahre seines Lebens der Entdeckung sowie der Erforschung der Lebensenergie, die er als Orgon-Energie bezeichnete, wobei die Arbeit mit dem ORAC einen wichtigen Bereich einnahm. Durch den Gerichtsprozeß in den USA gegen Reich, insbesondere das Verbot gegen den Vertrieb der Orgonakkus und der dazugehorigen Literatur, blieb die Forschung am ORAC seit spätestens 1957 (dem Todesjahr Reichs) zumindest in den USA praktisch stehen. Erst seit ca. 1980 wird vor allem in Deutschland wieder vermehrt wieder mit dam ORAC praktiziert und allmählich auch wieder systematisch weitergeforscht.

Meine eigenen Erfahrungen mit dam ORAC gehen bis auf das Jahr 1976 zurück, damals baute ich meinen ersten ORAC (dieser ist übrigens noch heute in meiner Praxis im Einsatz und funktioniert ausgezeichnet), erste Anleitungen zum Gebrauch erhielt ich von Dr. Walter Hoppe, der vor allem in seinen Jahren in Israel viel und konsequent mit dam ORAC gearbeitet hat. Zunächst behandelte ich Freunde und Bekannte, nach dem Abschluß meines Medizinstudiums 1984 mehr und mehr auch andere Patienten

Bis auf das, was Reich über den Orgonakku geschrieben hat (W. Reich 1951, "The Orgone Energy Accumulator - its Scientific and Medical Use") existiert mit wenigen Ausnabmen (die Arbeiten von Hoppe und wenigen anderen) nichts über den weiteren medizinischen Gebrauch des ORAC. Somit war ich mit meiner Arbeit über viele Jahre auf mich allein gesteilt, mußte mir manches erst selbst erarbeiten und versuchte die Orgonomie so gut es ging, in meine Kassenarztpraxis zu integrieren.

Zunächst ging es darum, die bekannten Indikationen für den Einsatz des ORAC, die Reich schon gefunden hatte, nachzuvollziehen, zu Überprüfen und weiterzuentwickeln. Dazu gehören u.a.Verbrennungen, Verletzungen, Venengeschwüre, bestimmte Formen der Anämie und das Chronische Müdigkeitssyndrom. Bei der Behandlung von Krebserkrankten beschränkte ich mich zunächst auf Menschen, die schon schulmedizinisch behandelt worden waren, fand dann bald heraus wie gut z. B. Strahlenschäden, die nach Tumorbestrahlung auftraten, auf die Orgonbehandlung reagierten.

Sehr ermutigend und hilfreich fand ich die Arbeit des Berliner Arztes Heiko Lassek über die Wirkung des ORAC bei 17 Schwerstkrebserkrankten. Dies und die Not vieler Patienten ermunterte mich mehr und mehr mit Krebskranken in allen Stadien ihrer Erkrankung zu arbeiten. Mittlerweile werden eine ganze Reihe von Krebskranken aus dam gesamten Bundesgebiet von mir betreut, die in bestimmten Abständen in meine Praxis kommen und im Übrigen die Behandlung Zuhause selbst durchführen.

Immer systematischer setzte ich den ORAC nun in meiner täglichen allgemeinmedizinischen Praxis ein. Dabei konnte ich vieles von dem bestätigt finden, was Reich geschrieben hatte, manches ergänzen, manche Kontraindikationen Reichs jedoch zum Teil auch relativieren. Als Beispiel sei hier die überzufällige Häufung von Brustkrebserkrankten mit hohem Blutdruck erwähnt, was wohl mit dem bei beiden Krankheiten existierenden starken Brustblock (Block im Sinne emer energetischen Stagnation) zusammenhängt. Obwohl Reich im allgemeinen von der Bestrahlung von Hypertonikern gewarnt hat (er meinte den typischen Überladungspatienten mit kurzem Hals, hochrotem Kopf und gestauten Halsvenen), reagierten diese Patientinnen mit einer z. T. deutlichen und anhaltenden Senkung ihres Blutdrucks durch die regelmäßige Anwenduny des ORAC. Die Ausnahme bestätigt hier wohl Reichs Regel(n), die sich so oft als sehr vorausschauend erweisen, die jedoch nie als Dogmen aufzufassen sind, sondern nach einer lebendigen Auseinandersetzung verlangen. Jede Ausnahme, die ich von Reichs Kontraindikationen machte, oder machen mußte, wurde sehr sorgfältig überwacht und mit kurzen Bestrahlungszeiten begonnen, wobei immer größte Rücksicht auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patienten genommen wurde.

Besonders hilfreich finde ich die Anwendung des ORAC zur Sekundärprophylaxe (Verhinderung des Wiederauftretens derselben Erkrankung) bei den dafür sehr anfälligen Krebserkrankten. Mir ist bislang und auch aus der Literatur kein Fall bekannt, bei dem nach schulmedizinisch erfolgreicher Behandlung des Primärtumors und regelmäßiger anschließender Benutzung des ORAC ein Rezitiv aufgetreten wäre. Dies allein würde einen breiten Einsatz des ORAC bei diesen Patienten rechtfertigen.

All die Erfahrungen und besonders die Erfolge, die ich immer wieder sah, ließen in mir das große Bedürfnis aufkommen, dieses in 20 Jahren angesammelte Wissen mit Ärzten und Heilpraktikern zu teilen, damit immer mehr Patienten die oft großen Vorteile einer ORAC-Behandlung nutzen können. Zur Zeit veranstalte ich deshalb viermal jährlich Kurse fur Ärzte und Heilpraktiker, die das notwendige Grundwissen für die Arbelt mit dam ORAC vermitteln.

In diesen Kursen erscheint es mir besonders wichtig, sorgfältig auf die Indkationen und die Kontraindikationen bei der Benutzung des ORAC einzugehen, wobei in absolute und relative Kontraindikationen unterteilt wird und ich großen Wert auf die Erklärung der zugrundeliegenden Ursachen lege. Zu den absoluten Kontraindikationen gehören sämtliche Formen von Hirntumoren, Patienten mit schweren Herzerkrankungen, allen Formen der Leukämie, Schlaganfall, sowie Asthma-Patientien.

Die Beachtung dieser Kontraindikationen ist absolut notwendig damit Ärzte oder Heilpraktikar den ORAC nicht ungezielt einsetzen und um ihnen und ihren Patienten, moglicherweise frustrierende Erfahrungen zu ersparen. Oft besteht die Tendenz, in der Anfangseuphorie, alle möglichen Erkrankungen mit dem ORAC zu behandein, anstatt sich auf sicher dokumentierte Ergebnisse zu stützen. Besonders häufig wird in der Anfangsphase versucht, Krebserkrankten zu helfen, aber gerade hier ist besonders viel Erfahrung notwendig, um das für den Patienten optimale Resultat zu erzielen.

Gerne stehe ich im Rahmen der mir zur Verfügung stehenden Zeit - besonders den von mir ausgebildeten Ärzten und Heilpraktikern - auch nach den Kursen mit Rat und Tat zur Seite.

Jede Krankheit hat für den Patienten einen mehr oder weniger ausgeprägten individuellen Charakter, sodaß für jeden Menschen oft nach einer eigenen Lösung gesucht werden muß, gerade darin besteht die therapeutische Kunst. Aber es lassen sich immer wieder Gemeinsamkeiten erkennen, aus einer Vielzahl von Patientan allgemeine Richtlinien abzuleiten. Deshalb sind die Dokumentationen und der Erfahrungsaustausch so wichtig.

In der Hand des Erfahrenen ist dar Reich'sche Orgonakkumulator eine unschätzbare Bereicherung der therapeutischen Möglichkeiten, wann immer die lokale oder systemische Zufuhr von Lebnsenergie sinnvoll erscheint. VielfäItige Möglichkeiten ergeben sich aus der Kombination mit bekannten energetischen Behandlungsweisen wie z. B. der Homöopathie oder der Akupunktur.

Es ist mir ein großes Anliegen, daß eine neue Generation von Behandlern, gestützt auf die vorhandenen Erfahrungen, die Erkenntnisse von Reich in die Praxis bringen und zum Wohle der Manschen einsetzen.

Dr. med Georg (Jorgos) Kavouras


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